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Papillomaviren
Papilloma|viren
Syn.: Warzenviren
papilloma viruses
kleine (Durchmesser ca. 55 nm) DNS-Viren aus der Familie Papovaviridae. Ubiquitäre Erreger, die artgebunden vorkommen u. eine Vielzahl morphologisch unterschiedlicher epithelialer Läsionen auf der Haut u. den Schleimhäuten vieler Spezies hervorrufen. Primärinfektion durch Kontakt (sexuell, Inokulation bei kleinen Hautverletzungen). P. haben Tropismus zu Plattenepithelzellen u. induzieren (besonders bei Immunsuppression, d.h. gestörter zellvermittelter Immunität) Warzen u. benigne Papillome. Nach Primärinfektion z.T. Persistenz mit möglicher Integration des Virusgenoms in die Wirtszell-DNS u. nachfolgender Zelltransformation (Transformation) zu Präkanzerosen. Humanpathogen sind die humanen P.-Viren.
common wart virus; Condyloma acuminatum 1); Papovaviridae; Plattenepithelkarzinom; Verruca; Warzenvirus
Virusart der Gattung Papillomavirus, von denen inzwischen mehr als 70... (mehr)
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