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Testosteron

Testosteron

Syn.: C19H28O2; Δ4-Androsten-17β-ol-3-on

testosterone

Abbildung

natürl. ♂ Geschlechtshormon (dort Syntheseschema), androgen wirksames C19-Steroidhormon (Formel). Synthese: erfolgt im Hoden (Leydig-Zellen) u. Ovar, in Nebennierenrinde u. Leber; Plasmawerte (ca. 2/3 spezifisch an β-Globulin gebunden) bei ♂ bis zur Pubertät ansteigend auf ca. 6 μg/l, bei ♀ 1 μg/l (mit Zyklusschwankungen u. Anstieg bei Gravidität). Ausscheidung: Hauptexkretion im Harn (auch Abbauprodukte: Androsteron, Ätiocholanolon, Dehydroepiandrosteron) als Glucuronid- bzw. Sulfatkonjugate. Wirkform u. Funktion: Zelluläre Wirkform ist das aus dem freien T. nach Eintritt in die
Erfolgszelle durch Einwirkung der 5α-T.-Reductase gebildete 5α-Dihydro-T. („DHT“); die physiol. Hauptfunktion (Entwicklung der prim. u. sek. Geschlechtsmerkmale, der ♂ Libido u. Aktivität) schließt eine anabole Wirkung ein, die (v.a. bei synthet. Derivaten) auch therapeutisch genutzt wird (Anabolika).

anabol; Anabolica; Androgene; Androsteron; 5α-Reductasehemmer; Geschlechtshormone; Hodenzwischenzellen; Hyp(o)androgenismus; 17-Ketosteroide


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