Tinnitus aurium

Tinnitus (aurium)

Syn.: Ohrensausen; Ohrgeräusche; Enechema

tinnitus; ringing in the ear

störende, ton- oder geräuschartige endogene Schallempfindung, entweder als Wahrnehmung ohrnaher Muskel- u. Gelenkgeräusche, von Sekretknistern, Vibrationen etc. oder aber als rein subj. Empfindung (Brummen, Rauschen, Klingen, Pfeifen) infolge inadäquater Rezeptorenreizung. Ätiol.: Vork. v.a. bei gestörter Schallleitung (Zerumen, Otitis, Otosklerose, evtl. pulsierend) bzw. bei Erkrankungen von Innenohr, Hörnerv oder -zentren (meist hochfrequent), arterieller Hyper- u. Hypotonie. Pathophysiol.: weitgehend ungeklärt; wahrscheinliche Ursachen sind Defekte im Haarzellbereich, Störung der neuralen Spontanaktivität der Hörnervenfasern sowie krankhafte Veränderungen der biochemischen Vorgänge in den Haarzellen oder Unterbrechung des Kontakts der Haarzellen zur Tektorialmembran. Ther.: vielfältig, aber unbefriedigend; ggf. Tinnitus-Retrainingstherapie.

Bombus 1); entotisches Geräusch; Ohr(en)sausen; Ohrgeräusche; Susurrus aurium; Tinnitus-Retrainingstherapie

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