Sanfte Alternative zur Knie-Operation: Computergestützte Heilwasser-Therapie
Knie-Probleme sind zur Volkskrankheit geworden. Millionen Menschen klagen über Schmerzen in diesem größten Gelenk des menschlichen Körpers. Die Zahl der Operationen am Knie steigt ständig - trotz fragwürdiger Erfolge: Jeder zweite Operationspatient ist nach einer Untersuchung der Gmünder Ersatzkasse (GEK) mit dem Ergebnis des Eingriffs unzufrieden. Neue computergestützte Physiotherapien, kombiniert mit schmerzlindernder Heilwasserbehandlung eröffnen alternativ dazu ganz neue, sanfte und unblutige Möglichkeiten zur Behandlung von Verschleiß- oder Alterserscheinungen im Kniegelenk, chronischer Überlastung oder unfallbedingten Beschwerden.
Einer Langzeit-Untersuchung der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zufolge, klagt jeder zweite Patient nach einem konventionellen Eingriff am Knie weiterhin über Schmerzen und eine teilweise eingeschränkte Bewegungsfreiheit - und dies trotz der erheblichen Risiken, die ein chirurgischer Eingriff am Kniegelenk in der Regel mit sich bringt.
Ärzte und Therapeuten des Bad Füssinger Johannesbads entwickelten deshalb in den letzten Jahren eine sanfte Alternative zur Knieoperation: Rehabilitationstherapien, die auf eine Stabilisierung des gesamten Bewegungsapparats im Kniebereich abzielen. "85 Prozent der Patienten berichten danach von einer deutlich besseren Beweglichkeit und spürbar weniger Beschwerden", berichteten die Ärzte des Johannesbads.
Kern der neuen Therapie ist ein spezielles 14-tägiges Training der Muskulatur, durch das eine natürliche Langzeitstabilisierung und Entlastung des Knies in jeder Bewegungsphase erreicht wird, in Kombination mit dem speziell in Bad Füssing vorhandenen besonderen Schwefelheilwasser.
Bad Füssings legendäres Heilwasser: hochwirksames "Medikament" gegen Gelenkschmerzen
Bad Füssing zählt heute zu den führenden Behandlungszentren bei Gelenkproblemen in Europa, vor allem auch wegen der speziellen Heilwasservorkommen. Die Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Quelle, die in dem niederbayerischen Kurort mit 56 Grad aus der Erde sprudelt, verfügt über eine europaweit einzigartige Zusammensetzung, mit außergewöhnlich starker schmerzlindernder und entzündungshemmender Wirkung bei Gelenkerkrankungen.
"Mit chirurgischen Eingriffen am Knie lassen sich zumeist nur vorhandene Schäden reparieren. Die sanfte Knie-Rehabilitation dagegen richtet sich gegen die Ursachen der Kniebeschwerden. Das verspricht einen viel dauerhafteren Behandlungserfolg", sagt Dr. med. Holger Dittmann, Chefarzt im Johannesbad-Rehazentrum. Das Johannesbad in Bad Füssing gilt als das größte Zentrum zur Behandlung von Erkrankungen am Bewegungsapparat von akuten oder chronischen Knie- und Gelenkbeschwerden in Deutschland. Da Klinikum verfügt über 13 Therapiebecken mit über 4.500 Quadratmeter Wasserfläche sowie das einzige Thermal-Mineral-Wellenbad in Süddeutschland. Das Johannesbad ist auch das einzige private Kurklinikum in der Bundesrepublik mit eigener Thermalquelle.
Autor/Quelle: Johannesbad-Klinik Bad Füssing
