Auf einen Klick: Umweltinformationen oder "Dicke Luft" in Deutschland

Beim Umweltbundesamt können sich Interessierte seit einiger Zeit über die deutschlandweite Belastung der Luft mit Feinstaub, Ozon, Kohlenmonoxid, Stickstoff- und Schwefeldioxid informieren. Nun hat das Umweltbundesamt (UBA) das Angebot überarbeitet. Ein neuer Aufbau und ein überarbeitetes Layout erleichtern die Suche nach Informationen. Hintergrund-Dokumente bieten zusätzliche Erklärungen. Neben den aktuellen Messergebnissen klärt das UBA auch über Schadstoffgrenzwerte und gesetzliche Regelungen auf.

Erleichterte Informationssuche über die aktuelle Luftbelastung

Neu ist auch ein Lexikon, das kurz und verständlich Begriffe von A – wie Alarmschwelle – bis Z – wie Zielwert – erläutert. Besonders benutzerfreundlich: Interessierte verfügen jetzt in den Überschreitungstabellen für Feinstaub und Ozon über eine Sortierfunktion. Sie können sich Daten so nach der Zahl der Überschreitungstage oder nach Überschreitungen in einem bestimmten Messnetz aufgeschlüsselt ausgeben lassen. Die deutschlandweiten Karten erscheinen ebenfalls in neuem Gewand – mit Farbklassen, die sich besser als bisher unterscheiden. Weiterführende Informationen zur Beurteilung der Luftqualität, zu Luftreinhalte- und Aktionsplänen und Links zu themenverwandten Seiten runden den Internetauftritt ab.

Umweltinformationen auf einen Blick

Von "Treibhausgasen" über "Erneuerbare Energien" bis "Blei im Blut" reicht die Liste der mehr als 50 Indikatoren. Das Umwelt-Kernindikationssystem des Umweltbundesamtes (KIS) zeigt, wie weit Deutschland sich seinen Umweltzielen auf dem Weg zu einer dauerhaft umweltgerechten Entwicklung angenähert hat. Denn: Es ergänzt die umweltrelevanten Indikatoren des deutschen Nachhaltigkeitsindikatorensatzes um solche, die Ursachen und Wirkungen von Umweltbelastungen darstellen – etwa den Zusammenhang zwischen der Zunahme der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentration mit dem globalen Temperaturanstieg und einem immer früheren Blütezeitpunkt bestimmter Pflanzen in Deutschland. KIS ist auf www.env-it.de einsehbar. Auf einen Blick die Entwicklungen im Umweltschutz erkennen – das Umwelt-Kernindikatorensystem (KIS) des Umweltbundesamtes (UBA) macht es nun möglich. Im neuen Internetangebot zeigt jeder Indikator klar und anschaulich, wie sich der jeweilige Umweltzustand in den vergangenen Jahren entwickelte und wie die Umwelttrends – dort graphisch dargestellt – zu bewerten sind. Die Nutzerinnen und Nutzer erfahren Näheres über die Bedeutung des gewählten Themas, ebenso über die Methoden der Indikatorenentwicklung, die themenbezogenen Bewertungs- und Rechtsgrundlagen sowie Maßnahmen, um die Ziele zu erreichen. Orientiert am Ursache-Wirkungsgeschehen verknüpft ein Verweissystem die einzelnen Indikatoren mit thematisch verwandten Kenngrößen des Indikatorensatzes. Ausgangspunkt für die Gliederung des KIS sind die Leitthemen des sechsten Umweltaktionsprogramms der Europäischen Gemeinschaft: Klima-, Umwelt- und Naturschutz, menschliche Gesundheit sowie nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Diesen Leitthemen wurden 16 Unterthemen von "Treibhauseffekt" bis zu "Bodenressourcen" zugeordnet. Die Kernindikatoren sind mit den wichtigsten internationalen Indikatorensätzen gut vergleichbar.