Umweltmedizin

Die Umweltmedizin ist noch eine recht junge Wissenschaft. Sie beschäftigt sich mit den Erkrankungen, die auf Umwelteinflüsse zurückgeführt werden. Dabei ist es oft problematisch, ein Krankheitsbild eindeutig mit bestimmten Umwelteinflüssen in Zusammenhang zu bringen. Deswegen ist neben ökologischem Wissen auch eine fachgebietsübergreifende Zusammenarbeit unumgänglich. Zu den problematischen Umweltfeldern werden Luft, Wasser, Boden, Klima, Lärm und Strahlung gezählt. Aber auch Schadstoffbelastungen in Gebäuden können krank machen. Die Symptome sind häufig vielschichtig und können auch als Begleiterscheinungen auftreten. Um eine Diagnose zu stellen, werden von Umweltmedizinern oft Stuhl-, Haar-, Hormon-, Aminosäuren- oder Fettsäureanalysen durchgeführt.