Kinder und Homöopathie

Eine Krankheit ist der Versuch des Körpers, wieder ins Gleichgewicht zu kommen – so die Sicht der Homöopathen. Homöopathische Globuli (lat. für Kügelchen als Darreichungsform) können ihn erfahrungsgemäß dabei unterstützen. Kinder können mitunter besser als Erwachsene auf eine homöopathische Behandlung ansprechen. Sie haben in der Regel noch nicht so oft und so viele chemische Medikamente eingenommen wie Erwachsene.
Im Gegensatz zum erwachsenen Organismus ist der kindliche Organismus bei der homöopathischen Behandlung außerdem weniger störenden Einflüssen wie Kaffee- und Alkoholgenuss sowie Arbeitsstress ausgesetzt. Weiterhin treten Krankheitssymptome bei Kindern klarer hervor, was die Wahl des geeigneten homöopathischen Mittels erleichtert. Bei leichten Akuterkrankungen ist es oftmals möglich, eine homöopathische Selbstbehandlung durchzuführen. Bei Anzeichen einer Verschlimmerung oder bei unbekannten Beschwerden ist es aber besser, einen Homöopathen und/oder Arzt aufzusuchen. Grundsätzlich können auch typische Kinderkrankheiten wie Röteln, Masern, Mumps und Keuchhusten mittels Homöopathie unterstützend behandelt werden.
Jedoch sollte ein Arzt konsultiert werden und durch einen Homöopath das geeignete Mittel passend zur Konstitution des Kindes ausgesucht werden. Es gibt in der Homöopathie keine speziellen Mittel für Kinder. Weder bei der Potenzwahl noch bei der Häufigkeit und Zahl der verabreichten Kügelchen gibt es oftmals Unterschiede zur Anwendung bei Erwachsenen. Bei Kindern sollten Sie jedoch stets Globuli oder alkoholfreie Tropfen verwenden und darauf achten, dass die Kügelchen möglichst lange im Mund bleiben. Nur so können sie ihre Wirkung entfalten.
Autor/Quelle: Gerlinde Felix
