So wirken moderne Komplexhomöopathika

Moderne komplexhomöopathische Präparate bieten natürliche Alternativen zur Schulmedizin und werden immer beliebter: Ob für kleinere oder größere Blessuren und Beschwerden, für eine langfristige Anwendung oder die „erste Hilfe“ im Akutfall. Doch was unterscheidet die Komplexhomöopathie von der "klassischen“ Homöopathie?
Kenner wissen: Gar nicht so viel! Nur die einfache Anwendung und Einnahme, da die Komplexmittel schon als fertige, optimale Mischung bereit stehen und nicht mehr aufwendig zusammengestellt werden müssen. Somit bieten sie auch ein breiteres Anwendungsspektrum, da die Wirkstoffe aus verschiedenen Pflanzen kombiniert sind. Der Vorteil: Komplexhomöopathika sind so schnell und effektiv anwendbar wie die Schulmedizin, aber eben homöopathisch sanft zum Körper.
"Alternative" Medizin
Heutzutage suchen immer mehr Menschen nach sanften Behandlungsmöglichkeiten, die den Köper nicht unnötig belasten. Hier bieten sich pflanzliche, homöopathisch aufbereitete Wirkstoffe an: Sie sind kaum überdosierbar, belasten den Körper nicht und viele sind auch bei Kindern und älteren Menschen problemlos einsetzbar. Auch als Ergänzung und Kombination zur Schulmedizin erzielen natürliche Wirkstoffe gute Erfolge. Die Homöopathie folgt dem Grundsatz, dass der Körper sich am besten selbst helfen kann. Ihre Wirkweise: Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie bei gesunden Menschen Symptome hervorrufen, die der Krankheit des Patienten ähneln, werden dem Kranken homöopathisch aufbereitet in sehr geringer Dosierung verabreicht. Hochverdünnt eingesetzt, aktivieren die Wirkstoffe aus der Natur die Selbstheilungskräfte des Körpers. Die Krankheit wird also "mit ihren eigenen Waffen geschlagen“.
Und Komplexhomöopathie?
Komplexhomöopathika sind Medikamente, die aus verschiedenen homöopathischen Einzelmitteln bestehen, die über eine ähnliche Wirkrichtung verfügen. Sie packen verschiedene Symptome der Krankheit an und haben ein breites Wirkungsspektrum. Somit entfällt die aufwendige Auswahl der Einzelmittel, sie eignen sich deshalb besonders gut zur Selbstmedikation. Die Popularität der natürlichen Alternativen belegt jüngst eine Umfrage unter ambitionierten Hobbysportlern: Einfache Verletzungen, die keinen Arztbesuch erfordern, behandeln 57 Prozent mit Hausmitteln und naturheilkundlichen oder homöopathischen Präparaten, so eine aktuelle Emnid-Umfrage*. Nur 25 Prozent der Befragten griffen auf schulmedizinische Medikamente zurück.
Praktische Tipps
Damit Komplexhomöopathika ihre Wirkung optimal entfalten können, gilt es einige Hinweise bei der Einnahme zu beachten. So sollte man Tabletten unter der Zunge zergehen lassen und Tropfen einige Zeit im Mund behalten, damit die Wirkstoffe bereits von der Mundschleimhaut aufgenommen werden. Generell empfehlen Experten, wenig Kaffee und schwarzen Tee zu sich zu nehmen. Es sollten nicht mehr als zwei Tassen täglich sein. Stattdessen ist es ratsam, viel Wasser und ungesüßten Kräutertee – mindestens zwei Liter täglich – zu trinken. Auch starke ätherische Öle wie Eukalyptus, Menthol, Pfefferminze und scharfe Gewürze können die Wirkung von Homöopathika überlagern. Wer stattdessen frische Kräuter zum Kochen verwendet, erzielt eine optimale Wirkung – damit Beschwerden rasch gelindert werden!
* tns Emnid-Befragung 2008, 500 Personen
Autor/Quelle: Schuster Public Relations & Media Consulting
