Einen typischen Eisenmangel-Patienten gibt es nicht – jeder kann betroffen sein. Doch bei manchen Personengruppen ist das Risiko für einen Eisenmangel besonders groß: Frauen, insbesondere in Schwangerschaft und Stillzeit, Kinder und Jugendliche, Ältere, chronisch Kranke, Vegetarier, Ausdauersportler und Dauerblutspender. Diese sollten ihre Eisenwerte regelmäßig beim Arzt überprüfen lassen.
Frauen haben im Vergleich zu Männern einen um 50 % höheren Bedarf an Eisen und sind aufgrund des Blutverlustes während der Menstruation stärker gefährdet, einen Eisenmangel zu entwickeln: Gerade junge Frauen mit starker Regelblutung zeigen daher relativ häufig entsprechende Symptome, da sich ihre Eisenspeicher besonders schnell leeren.
In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf noch höher. Die wachsende Gebärmutter mit der Plazenta und das Ungeborene müssen mit Sauerstoff versorgt werden; daher steigt der Eisenbedarf auf das 3fache an. Der größte Bedarf besteht im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel – im letzten Drittel liegt er mit 30 mg doppelt so hoch wie normal.
Fast 50 % der ...