Fiebermessen - aber wie?

Fieber unterstützt in aller Regel die Arbeit des Immunsystems beim Kampf gegen Erreger. Die vermehrte Wärme setzt Stoffwechselprozesse in Gang, die bei der Krankheitsabwehr helfen können. Deshalb tritt Fieber bei fast allen Infektionen und Entzündungen auf. Leicht erhöhte Temperaturen über ein bis zwei Tage gelten im Allgemeinen als unbedenklich. Erhöht sich die Temperatur allerdings auf über 39 Grad Celsius oder sinkt spätestens nach zwei Tagen nicht, sollte man einen Arzt aufsuchen - vor allem dann, wenn weitere Krankheitszeichen hinzukommen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Körper nicht bereits durch andere Erkrankungen geschwächt ist. Das Fieber zu messen ist ein wichtiges Kriterium für den Krankheitsverlauf. Aber welche Methode und welches Gerät eignen sich?

Messmethoden auf einen Blick

Im Tagesverlauf schwankt die Körpertemperatur bedingt durch unterschiedliche Stoffwechselaktivitäten. Am niedrigsten ist sie in den frühen Morgenstunden, am höchsten am späten Nachmittag und dem frühen Abend. Bei Frauen erhöht sich auch ein bis zwei Tage nachdem Eisprung die Körpertemperatur um ein halbes Grad Celsius. All das sind Faktoren, die mitberücksichtigt werden sollten, wenn es um die Fiebermessung geht, da die Übergänge zwischen den einzelnen Fieberbereichen in Zehntel-Grad-Schritten erfolgen. So gilt zum Beispiel ein Messwert von 39,0 Grad noch als mäßiges Fieber, 39,1 bereits als hohes: Daraus wird ersichtlich, dass Temperaturverläufen eine größere Bedeutung zukommt als einzelnen Messwerten.

Quelle:
http://www.gesundheit.dekrankheiten/fieber-grippe-erkaeltung/fieber/fiebermessen-aber-wie