Morgenmuffel oder Frühaufsteher - der Morgen in Deutschland

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Aber für jeden ist irgendwann die Nacht vorbei.
Wie startet der Deutsche in den Tag? Welche Bedeutung hat die Art und Weise des Weckens und Aufstehens für den weiteren Verlauf des Tages? Wie lassen sich die Deutschen am liebsten wecken? Philips wollte das genauer wissen. 507 Deutsche zwischen 25 und 40 Jahren wurden in einer Philips Online-Studie in Zusammenarbeit mit Research Now rund um dieses Thema befragt.
Die Schlafgewohnheiten
Für fast die Hälfte aller Deutschen (42 Prozent) ist es "wichtig“, am Morgen angenehm und ausgeruht aufzustehen. 35 Prozent finden es sogar "sehr wichtig“. Für einen erholsamen Schlaf verdunkeln 16 Prozent der Befragten ihr Schlafzimmer komplett, ein Großteil bevorzugt allerdings eine Abschwächung des natürlichen Lichts. Am beliebtesten sind hier Jalousien (32 Prozent), gefolgt von Vorhängen (27 Prozent) oder Fensterläden (zwei Prozent). Interessant ist, dass immerhin 22 Prozent der Befragten keinerlei Vorrichtungen nutzen.
Das Aufwachen
Insgesamt finden es 18 Prozent der Befragten "schwer“, das Land der Träume zu verlassen. Besonders jungen Menschen zwischen 25 und 29 Jahren fällt es am Morgen nicht leicht, aus den Federn zu kommen (26 Prozent). Etwas besser wird es zwischen 35 und 40 Jahren, hier sind es nur noch 19 Prozent. Grundsätzlich kann man aber eher Männer (21 Prozent) als Frauen (15 Prozent) als Morgenmuffel bezeichnen.
67 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie sich beim morgendlichen Aufwachen "müde“ fühlen. Beneidenswerte 18 Prozent beschrieben ihren Zustand mit „relaxed“, sieben Prozent immerhin mit "energiegeladen“. Richtig gestresst fühlen sich nur fünf Prozent. Die Jahreszeiten spielen beim Thema Aufwachen eine große Rolle – interessant ist jedoch, dass Frauen und Männer hier sehr unterschiedliche Angaben gemacht haben. Im Sommer ist es für die Meisten (57 Prozent) einfacher aufzustehen, vor allem Frauen (64 Prozent) sind dieser Auffassung, bei den Männern sind es 51 Prozent. Je nach Altersgruppe gibt es aber auch bei den Männern unterschiedliche Vorlieben: 62 Prozent der 25 bis 29-jährigen können im Sommer besser aufstehen, in der Altersgruppe der 35 bis 40-jährigen sind es nur 43 Prozent.
Als Grund dafür sehen 78 Prozent das Tageslicht am frühen Morgen. Dass es draußen kalt sei, machen 21 Prozent für die Schwierigkeiten verantwortlich. Nur 29 Prozent der Deutschen meinen hingegen, dass für sie die Jahreszeit keinen Einfluss auf einen guten Morgen hat.
Der Wecker
Der beliebteste Wecker der Deutschen ist immer noch der klassische Alarmwecker (52 Prozent). Doch schon auf Platz zwei liegt das Handy (46 Prozent), wobei es bei den Jüngeren sogar mit 62 Prozent den Platz vor dem Alarmwecker (46 Prozent) einnimmt. Es folgen das Radio (26 Prozent), Tageslicht (acht Prozent), Vogelgezwitscher (sieben Prozent) und der Fernseher (ein Prozent). Einen Lichtwecker benutzen bereits drei Prozent und nur ein Prozent wacht komplett von alleine auf. Vielen dient der Wecker vor allem als letzte Absicherung, denn rund ein Viertel der Deutschen (24 Prozent) wachen bereits kurz vor dem Klingeln auf. Im Gegensatz dazu gewähren sich fast ein Drittel (31 Prozent) gerne einen kurzen Aufschub durch mehrfaches Drücken einer Snooze-Funktion. Die Zufriedenheit mit der Art und Weise, wie die Deutschen geweckt werden, ist recht unterschiedlich. 49 Prozent antworten darauf, dass sie damit zufrieden sind, allerdings geben 34 Prozent an, unzufrieden zu sein.
Die Studie macht deutlich, dass es einen weiteren großen Unterschied zwischen Frauen und Männern gibt: Die unzufriedensten Menschen – im Bezug auf die Art und Weise, wie man geweckt wird - sind mit 45 Prozent junge Männer zwischen 25 und 29 Jahren. Frauen zwischen 30 und 34 sind die Zufriedensten (58 Prozent).
Autor/Quelle: Philips
