Gestresste Haut
Gesunde Haut sieht nicht nur schön aus, sondern weist zudem eine wichtige Schutzfunktion für unseren Körper auf. Doch was tun, wenn die Haut plötzlich trocken und gerötet ist? Neigt die Haut zudem zu Spannungen oder juckt sogar, benötigt sie dringend Hilfe. Damit Ihre Haut nicht aus der Balance gerät – sinnvolle Tipps zur Pflege unseres größten Organs.Mit ihren wenigen Millimetern ist die Haut von Natur aus zart und dünn, besitzt dennoch eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit gegen schädliche Einflüsse – insofern sie gesund ist.
Dann kann die Haut Schutz vor Kälte, Hitze und vor fremden Eindringlingen wie etwa Pilzen, Viren und chemischen Substanzen bieten. Denn die Haut selbst benötigt ebenfalls Schutz, um ihre Schutzaufgabe auch erfüllen zu können. Sobald die Haut jedoch ihr Gleichgewicht verliert, kann die Durchlässigkeit der Hautbarriere erhöht werden, dadurch können Hautkrankheiten oder Allergien sogar begünstigt werden. Um das zu verhindern, ist eine sinnvolle Pflege der Haut eine wichtige Basis für die Gesundheit.
Wenn die Haut im Stress ist
Tag für Tag wird unsere Haut erheblichen Strapazen ausgesetzt. Häufiger Kontakt mit Wasser, Umwelteinflüssen, zu langes Sonnenbaden, alkalische Pflegeprodukte aber auch Nahrungsmittel, die Einnahme von Medikamenten und der eigene Lebensstil können sich auf unsere Haut auswirken. Genussmittel wie Nikotin und Alkohol stellen zusätzliche Stressfaktoren für die Haut dar. Das Resultat – die Haut beschwert sich und macht auf sich mit Rötungen, Austrocknen und Juckreiz aufmerksam. Kurzum, die Haut ist gestresst. Nun ist es höchste Zeit sie zu beruhigen und ab sofort regelmäßig zu pflegen. Denn, gestresste Haut kann nicht nur unangenehme Empfindungen hervorrufen, sondern zudem auch schneller altern! Wichtig ist eine sanfte Pflege und generell ein umsichtiger Umgang mit der Haut. Verwendete Pflegeprodukte sollten auf ihre Inhaltsstoffe überprüft werden. Pflegeprodukte mit Inhaltsstoffen, die die Haut reizen, sollten am besten aus dem Kosmetikschrank verbannt werden. Dazu gehören denaturierte Alkohole und okklusive Mineralöle, aber auch viele künstliche Duftstoffe und künstliche Farbstoffe können die Haut reizen und sie empfindlich werden lassen.Die Haut am besten wie eine „Diva“ behandeln
Die Haut liebt sanfte Pflege. Aggressive Pflegezusätze dagegen können die Haut schnell überfordern. Im akuten Fall sollte ein Dermatologe zu Rat gezogen werden. Er kann auch eine medizinische Messung des Hautzustandes vornehmen. Hierbei wird der transepidermale Wasserverlust, TEWL, gemessen, der wiederrum Rückschlüsse auf die Hautbarriere zulässt. Je nachdem, welche Hauterkrankung der Dermatologe feststellt, ist auch eine medikamentöse Behandlung nötig. Bei trockener Haut wegen mangelnder Pflege empfehlen sich spezielle Pflegemittel aus der Apotheke zur Abhilfe. Eine gute Pflegecreme weist gehaltvolle Rezepturen mit einem ausgewogenen Anteil an Fett und feuchtigkeitsbindenden Wirkstoffen auf, die jedoch auch auf das jeweilige Hautbild und dem Hauttyp abgestimmt sein sollten. So gibt es also keine Creme, die für jeden und zu jederzeit den Anforderungen gerecht werden kann. Wird die Haut mehr strapaziert, benötigt sie auch ein Plus an Pflege. Übrigens: Wenn es dem Körper an Flüssigkeit mangelt, entzieht er auch der Haut Wasser. Wer zwischen 1,5 und 2 l Wasser pro Tag trinkt, macht damit auch seine Haut glücklich!Aktualisiert: 15.03.2010
Autor/Quelle: Sabrina Haas
Autor/Quelle: Sabrina Haas

