Sportlerhaut braucht Extra-Pflege

Logisch – zur täglichen Körperpflege gehört der Gang unter die Dusche. Und nach dem Job oder Fitness-Training geht es für viele erneut unter die Brause. Immer mehr Menschen fühlen sich anschließend allerdings nicht besonders wohl in ihrer Haut. Spannungsgefühle und Juckreiz plagen sie. Der Grund: Bei zu häufiger Anwendung ist das erfrischende Nass keine Wohltat, sondern eine Strapaze für die Haut. Häufiges Waschen mit Wasser und Seife und zu heißes Duschen oder Baden zerstören den Säureschutzmantel. Unser größtes Organ droht dadurch auszutrocknen, verliert seinen Schutz gegen Keime und Bakterien. Das ist natürlich kein Grund künftig als Schmutzfink durch die Welt zu laufen. Wer einige Regeln beachtet, kann seiner äußeren Hülle den Stress ersparen und trotzdem erfrischt durch den Alltag gehen.
Warmduscher strapazieren ihre Haut
Beispielsweise sollten Warmduscher versuchen sich für kühlere Brausen zu begeistern. Das schont die schützende Fettschicht. Dermatologen raten darüber hinaus allen Vielduschern grundsätzlich milde, pH-neutrale Waschemulsionen zu benutzen. Nach den Wasserspielen sollte eine regenerierende Lotion aufgetragen werden. Etwas mehr Pflege braucht die Gesichtshaut. Zusätzlich zu den Belastungen durch Wasser und Seife hat sie auch noch mit Umweltgiften und UV-Strahlung zu kämpfen. Empfehlenswert sind speziell für empfindliche Haut entwickelte Produkte.
Füße brauchen ein Extra an Pflege
Beim täglichen Pflegeprogramm sollten außerdem die Füße speziell beachtet werden. Das gilt nicht nur für regelmäßige Besucher von Schwimmbädern und Fitness-Centern. Wenn die Fußhaut angegriffen ist, siedeln sich hier leicht Erreger von Warzen oder Fußpilz an. Und weil sie nahezu den ganzen Tag im feuchtwarmen Klima unserer Schuhe stecken, können diese unangenehmen Hauterkrankungen bestens gedeihen. Eine gründliche Reinigung und anschließendes, sorgfältiges Abtrocknen sind dagegen die beste Vorbeugung. Insbesondere die Zehenzwischenräume müssen trockengelegt werden. Erfrischende Wellness bieten im Anschluss eine energiespendende und desodorierende Fußcreme.
Hilfe gegen Schweiß-Füße
Schweiß-Füße verlieren ihren Schrecken durch ein Kochsalz-Bad. Einfach eine Schüssel drei Zentimeter hoch mit angenehm warmem Wasser füllen. Fünf Esslöffel Kochsalz dazugeben und die Füße 15 Minuten baden.
An Warzen ist nichts Magisches
Trotz aller Vorsicht sind Menschen, die häufig Gruppenduschen benutzen, nicht ganz vor lästigen Infektionen mit Warzen oder Fußpilz gefeit. Wen der Fußpilz erwischt, der weiß meistens was zu tun ist. Eine entsprechende Salbe aus der Apotheke löst in der Regel in wenigen Tagen das Problem. Warzen halten hingegen noch immer viele für eine magische Heimsuchung. Dabei sind die hässlichen Hautwölbungen nichts anderes als gutartige Wucherungen, die durch Vieren hervorgerufen werden. Mit der richtigen Salbe aus der Apotheke sind auch sie fast so schnell verschwunden, wie sie gekommen sind.
Quelle: Dr. Kaske
