Woher hat die Gewürznelke ihren Namen?

Flores eugeniae ist der botanische Name des Gewürzes, das früher so begehrt war wie Gold und zu den Ältesten dieser Welt zählt. Die Gewürznelke ist die Blüte des Nelkenbaumes. Geerntet wird sie vor dem Aufblühen. Beim Trocknen verfärben sich die ursprünglich roten Knospen in ihre bekannte braune Farbe. Ehemals kamen die Nelken von den indonesischen Molukken, den sogenannten Gewürzinseln. In China war das vielseitige Gewürz schon lange vor Christi Geburt bekannt, die Europäer kamen jedoch erst zu Zeiten des römischen Reiches in seinen Genuß.
Herkunft der Nelke
Im Mittelalter wurde die Nelke aufgrund ihres Aussehens als Nägelein bezeichnet, woraus später der Name "Nelke" wurde. Die Hauptanbaugebiete sind heutzutage Sansibar und Madagaskar. Wie vielen anderen Gewürzen wurden auch der Nelke viele Wirkungen angedichtet. Wegen ihrer tatsächlichen "Einsatzgebiete" ist die Nelke gegenwärtig immer noch hochgeschätzt.
Der Gebrauch von Gewürznelken
Nelken sind ein starkes Würzmittel und werden sowohl in der pikanten als auch in der süßen Küche verwendet. Ihren hohen Anteil an ätherischem Öl machen sich die Hersteller von Parfüm- und Kosmetikartikeln zu nutze. Verwendung findet das Nelkenöl ebenfalls in Kräuterlikören und Magenbittern.
Gewürznelken wirken desinfizierend, schmerzstillend und verdauungsfördernd. Nicht nur bei Zahnschmerzen und Entzündungen im Mund sind sie ein bewährtes Hausmittel. Gleichermaßen kann Nelkenöl bei Blähungen und Durchfällen verabreicht werden.
Besonders in der Sommerzeit haben sich Nelken verdient gemacht: Zitronenscheiben mit Nelken bespickt halten unliebsame Besucher wie Mücken und andere Insekten fern!
