Was ist eine Sinusitis?

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Die Sinusitis ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen, den Hohlräumen im Schädel, die um die Nase angeordnet sind. Sie kann durch Viren, Bakterien oder durch Pilze verursacht werden. Der akuten bakteriellen Sinusitis geht gewöhnlich eine virale Atemwegsinfektion voraus, z.B. eine Erkältung, die der Superinfektion mit Bakterien wie Haemophilus influenza, Streptokokken und Staphylokokken den Weg bereitet.

Wie äußert sich eine Nebenhöhlenentzündung?

Symptome sind ein ausgeprägtes Druck- und Schmerzgefühl im Bereich des Gesichts, der Zähne und der Stirn, eine verstopfte Nase mit schleimiger, gelblich-grüner Ausscheidung und Fieber. Die Schmerzen nehmen beim schnellen Vorbeugen des Oberkörpers, beim Aufstehen oder Hüpfen auf einem Bein zu. Eine frühzeitige Diagnose und wirkungsvolle Behandlung der akuten Sinusitis ist entscheidend, um der chronischen Form und den hiermit verbundenen Komplikationen vorzubeugen.

Formen der Sinusitis

Die Sinusitis ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Nach dem Verlauf wird zwischen einer akuten und einer chronischen Form unterschieden. Die chronische Form unterscheidet sich von der akuten durch ihren weniger schmerzhaften Verlauf - Schmerzen können aber auch ganz fehlen. Im Vergleich ist die Nasenatmung nur einseitig behindert und es tritt ständig Sekret aus. Grundsätzlich gilt: Wenn die Beschwerden länger als drei Tage andauern und/oder hohes Fieber auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.