Was ist das Kawasaki-Syndrom?

Nein, hier handelt es sich nicht um ein Syndrom, das bei zu langem Motorradfahren ausgelöst wird, auch ist es kein Problem der Hafenstadt in Japan. Trotzdem hat die Erkrankung etwas mit Japan zu tun, denn sie wurde erstmals dort entdeckt und von Dr. Tomisaku Kawasaki beschrieben. Das Kawasaki-Syndrom (mukokutanes Lymphknotensyndrom) ist eine lebensgefährliche, aber seltene Krankheit, die meist im Kleinkind- und Kindesalter auftritt.
Kawasaki-Syndrom: Symptome und Ursache
Die Symptome beim Kawasaki-Syndrom ähneln zunächst denen von Scharlach. So zählen zu den Symptomen des Kawasaki-Syndroms:
- hohes Fieber über 5 Tage
- Hautveränderungen
- Bindehautentzündung
- Erdbeerzunge
- fleckiger Hautausschlag
- die Rötung von Handflächen und Fußsohlen mit späterem Abschälen der Haut
Die Entzündungen können jedoch alle Organe bzw. ganze Organsysteme befallen. Bislang ist die Krankheitsursache unbekannt. Es wird aber angenommen, dass verschiedene Gift produzierende Bakterien oder Defekte der körpereigenen Immunabwehr für die Krankheit verantwortlich sind.
