Geschichte des Kondoms
Verhütung ist schon länger ein Thema, als man so glauben mag.
Bevor das Kondom mit synthetischer Haut in kleinen viereckigen Plastikpäckchen über die Ladentheke ging, musste man sich tierischer Organhüllen bedienen, um den "Kindersegen" einzuschränken. So soll schon vor 3200 Jahren der kretische König Minos Fischblasen zur Verhütung von Schwangerschaft und von Krankheiten verwendet haben.
Eine andere Theorie besagt, dass der eigentliche Erfinder (und Namensgeber) der englische Arzt Dr. Condom war, der im 17. Jahrhundert Hammeldärme zur Empfängnis- und Infektionsverhütung empfahl.
Nach einer sprachwissenschaftliche Deutung kommt der Name Kondom von Condom/Condum aus den Morphemen con 'mit' und doma/duma 'Dom', 'Kuppel', 'Gewölbe', 'Dach', 'Haus' für den Gegenstand darüber.
Sein "Hinterhofimage" verloren hat das Kondom spätestens seit es als einziges Schutzmittel gegen Aids empfohlen wird.
