Wer raucht am meisten?

Trotz gesundheitlicher Risiken: Jede(r) Vierte über 15 Jahre raucht regelmäßig!

  • Männer (35 %) rauchen häufiger als Frauen (22 %).
  • Männer beginnen mit dem Rauchen früher als die Frauen. So waren die Männer im Durchschnitt 19 Jahre alt, als sie mit dem Rauchen anfingen; die Frauen hingegen 20 Jahre alt.
    Der Anteil der Raucher steigt mit zunehmendem Alter zunächst an und erreicht in der Altersklasse der 35- bis unter 40jährigen mit einer Raucherquote von 41 % den höchsten Wert.
    In den Altersklassen der über 40jährigen nimmt der Anteil der Raucher in der Bevölkerung dann stufenweise ab (zum Vergleich: Raucheranteil der 15- bis 20jährigen: 25 %, Raucheranteil der 60- bis 65jährigen: 18 %).

 

Verheiratete rauchen seltener

  • Geschiedene (44 %) zählen weitaus häufiger zu den Rauchern als Verheiratete (26 %).

 

Erwerbslose greifen häufiger zur Zigarette

  • Erwerbslose rauchen häufiger als Erwerbstätige.
    Der Anteil der Raucher betrug bei den Erwerbslosen 47 %, bei den Erwerbstätigen 36 % und bei den sogenannten Nichterwerbspersonen, zu denen viele ältere Menschen zählen, 17 %.

 

Einfluss des Schulabschlusses

  • Am wenigsten rauchen Ärzte und Apotheker sowie Lehrer (jeweils 18 %).
    Zu den Berufsgruppen mit dem höchsten Raucheranteil zählen Bus-, Taxi- und Fernfahrer sowie die Bauarbeiter (jeweils 52 %).
  • Von den regelmäßigen Zigarettenrauchern gaben 7 % an, durchschnittlich weniger als 5 Zigaretten am Tag zu rauchen, 74 % quantifizierten ihren Konsum mit zwischen 5 und 20 Stück und 19 % mit mehr als 20 Zigaretten täglich.

 

Berliner greifen am meisten zum Glimmstängel

  • In den nördlichen Bundesländern wird mehr geraucht als in den südlichen.
    Am höchsten sind die Raucheranteile in den Stadtstaaten Berlin (36 %), Bremen (34 %) und Hamburg (33 %). Danach folgen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 32 %). Am wenigsten wird in Sachsen (25 %) sowie in Bayern und Baden-Württemberg (jeweils 26 %) geraucht.