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Gesunde Ernährung stärkt Abwehrkräfte

Gesunde Orange für die Abwehkräfte © Angelo Esslinger

Eine Erkältung droht nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer. Egal zu welcher Jahreszeit, der plötzliche Wechsel von kühler zu heißer Luft macht Menschen aller Altersklassen zu schaffen – von Kindern bis hin zu Senioren. Wer Schnupfen, Husten, Halsschmerzen sowie Heiserkeit vorbeugen will, sollte seine Abwehrkräfte steigern und damit sein Immunsystem stärken.

Trinken für die Abwehrkräfte

Neben Bewegung, frischer Luft oder Saunagängen hilft eine ausgewogene Ernährung gegen Erkältung, aber auch zur Stärkung der Abwehrkräfte. Nicht nur das Verzehren bestimmter Lebensmittel, sondern auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für die Stärkung der Abwehrkräfte von großer Bedeutung.

Mindestens zwei Liter sollte jeder Erwachsene jeden Tag trinken und somit grundlegend das Immunsystem stärken. Am besten eignen sich Mineralwasser oder ungesüßte Tees. Auf diese Weise wird die Gefahr austrocknender Schleimhäute gebannt. Angriffe von Keimen können dadurch abgewehrt werden noch bevor sie in den Körper gelangen.

Vitamine helfen dem Immunsystem

Außerdem sind es lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe sowie Spurenelemente, welche für ein intaktes Immunsystem sorgen. Verfolgt man die Devise „Abwehrkräfte stärken“, sollte man darauf achten, ausreichend Obst und Gemüse zu essen, da diese Lebensmittel exzellente Lieferanten dieser Nährstoffe sind.

Vor allem Vitamine, wie Vitamin C, Vitamin E und Vitamin D sind entscheidend für die Stärkung der Abwehrkräfte. Sie reduzieren die Anfälligkeit gegen Infekte, indem sie freie Radikale abfangen. Auf diese Weise werden die Zellen geschützt. Gute Vitamin C Lieferanten sind Zitrusfrüchte, Kiwis sowie grünes Gemüse wie Grünkohl oder Brokkoli. Auch Petersilie enthält viel Vitamin C. Vitamin E ist vor allem in pflanzlichen Ölen zu finden. Fettreicher Fisch liefert das wichtige Vitamin D.

Gesunde Ernährung ist wichtig

Neben der gezielten Aufnahme der Vitamine empfiehlt es sich ohnehin, im Winter wie im Sommer eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse zu essen. Rohkost hilft ebenfalls bei einer Stärkung der Abwehrkräfte. Das Motto „An apple a day keeps the doctor away“ (Ein Apfel pro Tag hält den Arzt fern) kann dabei durchaus wörtlich genommen werden, wenn man gezielt seine Abwehrkräfte stärken oder ein geschwächtes Immunsystem aufbauen will.

Gerade im Hinblick auf Abwehrkräfte der Kinder, welche sich in wichtigen Phasen ihrer Entwicklung befinden, sollten Eltern darauf achten, dass diese sich ausgewogen ernähren. Denn oft ist es nicht leicht, Kindern zu erklären, dass Obst und Gemüse wichtig für die Stärkung der Abwehrkräfte sind. Rezepte origineller Art können aber auch Kinder davon überzeugen, dass nicht nur Pommes, Gummibärchen und Cola schmecken.

Zink kann die Abwehrkräfte stärken

Wichtig für Jung und Alt sind außerdem verschiedene Spurenelemente. Vor allem Zink leistet einen wichtigen Beitrag, wenn man seine Abwehrkräfte stärken will. Es belebt das Immunsystem, sorgt für den Schutz der Schleimhäute in Mund und Nase. Diese sind wichtig, um Krankheitserreger gar nicht erst in den Körper gelangen zu lassen. Empfohlen sind etwa 15 Milligramm Zink pro Tag. Diese werden normalerweise problemlos mit dem Verzehr von Lebensmittel aufgenommen.

Reich an Zink sind vor allem Lebensmittel wie Meeresfrüchte (besonders: Austern, Fisch), aber auch Milchprodukte, Eier, Getreideprodukte enthalten große Mengen vom Spurenelement Zink. Grundsätzlich kann der Körper Zink aus tierischen Nahrungsmitteln besser verwerten. Reicht die über die Nahrung aufgenommene Menge Zink nicht aus oder ist das Immunsystem arg geschwächt, so kann ebenfalls nach Rücksprache mit dem Arzt über Nahrungsergänzungsmittel oder eine Immunkur wie zum Beispiel Kijimea® nachgedacht werden.

Nahrungsergänzungsmittel bei chronischem Mangel

Normalerweise kann ein gesunder Mensch alle notwendigen Stoffe über eine ausgewogene Nahrung zu sich nehmen, so dass eine zusätzliche Zufuhr von Vitaminen oder Spurenelementen nicht notwendig ist. In bestimmten Situationen, etwa bei einem chronischen Mangel an bestimmten Nährstoffen, ist es aber ratsam, mit seinem Hausarzt über die Aufnahme sogenannter Nahrungsergänzungsmittel zu sprechen. Dies sind Lebensmittel, welche die Aufgabe haben, eine bereits gesunde Ernährung so zu ergänzen, dass dem Körper alle lebenswichtigen Stoffe zugeführt werden.

Meistens handelt es sich dabei um Konzentrate von Nährstoffen (zum Beispiel Mineralstoffe oder Vitamine), die in Kapsel- oder Tablettenform zu sich genommen werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Nebenwirkungen haben dürfen, da es sich dabei nicht um Medikamente, sondern Lebensmittel handele.

Aktualisiert: 11.09.2017 – Autor: Astrid Zehbe

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