Sushi – Delikate Reishäppchen

Sushi © Einladung_zum_Essen

Kleine japanische Fischhappen, auch Sushi genannt, sind bei uns sehr in Mode gekommen. In vielen Städten haben sich Sushi-Bars etabliert. Sushi sieht nicht nur appetitlich aus, sondern stellt mit seiner Mischung aus Fisch, Reis und Gemüse auch eine besonders gesunde und abwechslungsreiche Kost dar.

Was Sushi so gesund macht

Fisch enthält lebenswichtiges Jod für eine gut funktionierende Schilddrüse und wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die positiv auf Herz und Kreislauf wirken. Lachs, Sardellen und Sardinen sind mit 1,5 bis 2 Gramm pro 100 Gramm besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Zudem enthält Fisch je nach Herkunft und Nahrung 12 bis 20 Prozent Eiweiß hoher biologischer Wertigkeit, aber keine Kohlenhydrate.

Magere Arten sind daher kalorienarm, trotzdem sättigend, gleichzeitig reich an Mineralien wie Eisen, Jod, Selen und Kalium wie auch an Vitamin A, D und B12.

Gesundes Nahrungsmittel

Zwei Portionen Fisch pro Woche verringern deutlich das Risiko für Herzrhythmusstörungen sowie Bluthochdruck und normalisieren die Blutfettwerte. Sie wirken entzündungshemmend, erhöhen die Durchblutung im Gehirn wie auch den Serotoninspiegel, verringern die allgemeine Stressanfälligkeit und wirken der Makula-Degeneration – einer Erkrankung der Netzhaut – entgegen.

Lachs, Makrele, Zander und Viktoriabarsch kommen in der traditionellen, fettarmen Küche Japans in Form von Sushi allerdings nicht vor. Dort werden Thunfisch, Seebrassen, Katfisch, Schnapper, Fliegenfisch und Seeigel bevorzugt.

Sushi: frisch und gekühlt kein Problem!

Bei der Zubereitung jedoch müssen einige Regeln eingehalten werden. Ein wahrer japanischer "Sushi-Meister", der sein Handwerk mindestens fünf Jahre lernt, achtet vor allem auf Frische: Er prüft den Fisch genau auf Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Der Fisch muss in der Kühlkette ständig auf null Grad gehalten, möglichst bald verarbeitet und gegessen werden.

Wenn optimale hygienische Bedingungen herrschen und das Sushi vor den Augen der Gäste hergestellt und sofort verzehrt wird, gibt es keine gesundheitlichen Bedenken. Stehen die kleinen Häppchen allerdings schon länger auf dem Laufband oder in der Auslage, dann werden sie zu warm und können leicht hohe Keimzahlen erreichen.

Wann sollte man aufpassen?

Vorsichtig sollten die Verbraucher auch bei Sushi aus dem Supermarkt sein. Dort lagern die Fischpäckchen oft in der offenen Kühltheke bei einer Temperatur von acht bis zehn Grad. Das ist zu warm. Salmonellen, Vibrionen oder Listerien, die durch den Verzehr rohen Fisches übertragen werden, können sich ungehindert vermehren.

Kommen die Fische, Krebse und Weichtiere aus zentral-pazifischen und afrikanischen Regionen, besteht die Gefahr, bei ihrem Genuss an Salmonellen zu erkranken. In Fischen aus Asien und Südamerika werden mitunter Cholera-Erreger nachgewiesen.

Aktualisiert: 12.08.2016 – Autor: smog

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