Wenn Kinder zahnen

Zahnendes Baby © jarmoluk (Symbolfoto)

Zahndurchbruch – das klingt nach Schmerz. Was können Eltern tun, wenn Babys unruhig vor sich hin quengeln und sich der erste Zahn ankündigt? Zu welchem Zeitpunkt sich die Zähne zeigen, ist von Kind zu Kind verschieden. Manche haben schon mit drei Monaten Beißerchen, andere lächeln noch am ersten Geburtstag zahnlos in die Runde. Geht das Zahnen aber erst mal los, sind einige schlaflose Nächte vorprogrammiert. Vor allem, wenn sich der Nachwuchs zusätzlich einen grippalen Infekt eingefangen hat. Das passiert gerade in dieser Zeit häufig, weil die Abwehrkräfte noch nicht voll entwickelt sind.

So helfen Eltern ihrem Baby

Kuscheln, herumtragen und viel trösten - das beruhigt zwar nicht den gereizten Kiefer, dafür aber den leidenden Nachwuchs. Und weil zahnende Babys besonders das Bedürfnis haben auf Gegenständen herumzukauen, sind Mamas oder Papas Finger genau das Richtige - finden die Kleinen. Meistens sind die Eltern davon weniger begeistert. Dann helfen Beißringe als "Fingerdouble". Mit gekühlter Flüssigkeit gefüllt, wirken sie zusätzlich schmerzstillend. Aber Vorsicht: Die Beißringe nicht ins Eisfach legen - das könnte in Babys Mund zu Erfrierungen an Mund, Zahnfleisch und Mundschleimhaut führen. Es reicht, die Ringe im normalen Kühlfach aufzubewahren.

Auch Karotten und Brotrinde eignen sich zum Lutschen und Kauen. Allerdings sollten die Erwachsenen aufpassen, dass sich der Nachwuchs nicht daran verschluckt oder abgebissene Stückchen in die Luft - anstatt in die Speiseröhre geraten.

Viele Babys finden es angenehm, wenn ihre Eltern die schmerzenden Stellen auf der Zahnleiste sanft massieren. Spezielle kühlende Gels und Tinkturen können dabei das Spannen und Jucken zusätzlich lindern. Manchmal helfen auch homöopathische Kügelchen, die sich in Wasser auflösen lassen.

Aktualisiert: 15.03.2018

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