Amenorrhö - Diagnose und Behandlung

Wie wird die Diagnose gestellt?

Häufig treten neben der Amenorrhö keine anderen Symptome auf. Trotzdem wird der Frauenarzt eine genaue Krankengeschichte erheben, um zu sehen, ob Lebensumstände eine Rolle spielen, ob andere Erkrankungen vorliegen, Operationen im Bauchraum gemacht wurden oder Medikamente eingenommen werden. Auch wird er genau nach dem vorherigen Zyklus fragen.

Weitere Diagnosemaßnahmen

Anschließend wird eine frauenärztliche Inspektion und Tastuntersuchung von Scheide, Gebärmutter und Eierstöcken durchgeführt, meist ergänzt durch eine Ultraschalluntersuchung. In manchen Fällen schließt sich auch eine Bauchspiegelung an, insbesondere bei primärer Amenorrhö.

Zur Diagnostik gehören darüber hinaus Bluttests, mit denen sich Hormonstörungen und andere Erkrankungen feststellen lassen. Gegebenenfalls wird auch ein Schwangerschaftstest gemacht. Besteht der Verdacht auf einen Hirntumor, wird eine Computertomografie des Schädels durchgeführt.

Welche Therapie gibt es?

Falls eine Behandlung nötig ist, richtet sich diese nach der Ursache und dem Untersuchungsbefund. Der Arzt wird mit der Betroffenen gemeinsam mögliche und sinnvolle Maßnahmen sowie etwaige Komplikationen durchsprechen. Eine medikamentöse Therapie erfolgt meist mit Hormontabletten.

Aktualisiert: 27.10.2017 - Autor: Dagmar Reiche

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