Erektionsstörungen – Daten und Fakten

Definition

  • Bei einer Erektionsstörung (auch: Erektile Dysfunktion, ED) kann eine Erektion nicht erreicht und/oder nicht gehalten werden, um einen befriedigenden Sexualverkehr durchführen zu können.
  • Die Schwere der Erektionsstörung ist unterschiedlich: Sie reicht von gelegentlichen Schwierigkeiten eine Erektion zu erreichen, bis zum totalen Erektionsverlust.
  • Nach medizinischer Definition spricht man von einer Erektionsstörung, wenn diese über mindestens drei Monate besteht. Mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsakt zu vollziehen, sind erfolglos.

Nicht selten

  • Alleine in Deutschland sind nach Schätzungen rund fünf Millionen Männer von Erektionsstörungen betroffen.
  • Schätzungsweise jeder fünfte Mann erleidet im Laufe des Lebens eine Erektionsstörung.
  • Weltweit gibt es circa 190 Millionen Betroffene.
  • Die Wahrscheinlichkeit Erektionsstörungen zu bekommen, steigt mit zunehmendem Alter.
  • Betroffene lassen meist viel Zeit verstreichen, bis sie Rat bei einem Arzt suchen.

Ursachen

  • Man geht davon aus, dass circa 70 bis 80 Prozent aller Erektionsstörungen eine organische Ursache haben.
  • 20 bis 30 Prozent haben dagegen eine psychische Ursache.
  • In vielen Fällen spielen beide Faktoren zusammen.
  • Zu den häufigsten organischen Ursachen gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen (33 Prozent) und Diabetes mellitus (25 Prozent).

Aktualisiert: 25.07.2017 – Autor: Lilly

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?