Gesund leben mit Bewegung und Sport

Älterer Mann beim Sport © iStockphoto, Aleksander Nakic

Regelmäßige moderate sportliche Aktivität ist einer der wirksamsten Faktoren zum Schutz vor vielen Krankheiten. Dazu kann sie maßgeblich zu einer Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlbefindens beitragen. Lesen Sie hier, was Sport und Bewegung für Ihre Gesundheit tun.

Regelmäßige Bewegung als Waffe gegen das Altern

Die Bandbreite an Wirkungen ist in einer Vielzahl von Studien eindrucksvoll belegt. Gut belegt ist mittlerweile, dass Sport- und Bewegungsaktivitäten die Lebenszeit verlängern können, insbesondere wenn Risikofaktoren für eine vorzeitige Sterblichkeit vorliegen. Der Gesundheitseffekt körperlicher Aktivität ist dabei sogar höher als der einer Gewichtsabnahme, also einer Verringerung des Body-Mass-Index, der Senkung des systolischen Blutdrucks oder der Cholesterinwerte im Blut.

Die hohe Gesundheitsrelevanz von Bewegung wird auch durch eine andere Studie unterstrichen: Demnach haben körperlich Aktive einen Überlebensvorteil gegenüber körperlich Inaktiven, der dem eines Nichtrauchers gegenüber einem Raucher von täglich 20 Zigaretten entspricht. Regelmäßige Bewegung in Form von Ausdauer- und Kraftsport ist die Hauptwaffe gegen das Altern. Auf Trab zu bleiben, erhöht das Wohlbefinden, bessert die Gemütslage und bewahrt vor Altersdemenz.

Körperliche Aktivität im Alltag

Körperliche Aktivität hilft nach Krankheiten, schneller wieder fit zu werden, stärkt die Immunabwehr, baut Stress ab, reguliert den Fettstoffwechsel, senkt den Blutdruck und hilft dabei, ein gesundes Körpergewicht zu halten.

Sport hält jung und erhöht die körperliche und geistige Fitness. Sportliche Aktivität ist nicht zwangsläufig an Sportarten gebunden – entsprechende Effekte lassen sich auch im Alltag erzielen: Benutzen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl, erledigen sie kurze und mittlere Wegstrecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad, lassen Sie das Auto stehen. Auch dann tun Sie schon etwas für Ihre Gesundheit!

Wichtig ist, dass Sie sich regelmäßig moderat bewegen (am besten drei- bis viermal 30 bis 45 Minuten pro Woche) und nach längeren Zeiten der Inaktivität nicht direkt mit hundert Prozent durchstarten.

Sport im Alter

Im Alter ist Bewegung die einzig wissenschaftlich abgesicherte Methode, den funktionellen Abbau insbesondere der Organe und des Halte- und Bewegungsapparates sowie der Leistungsfähigkeit von Körper und Geist aufzuhalten. Selbst bei Hochbetagten, die noch nie oder lange Zeit keinen Sport getrieben haben, zeigen sich deutliche Gesundheitsgewinne sportlicher Aktivität. So lassen sich bei Personen, die mit 60 oder 70 Jahren mit regelmäßigem Ausdauertraining beginnen, schon nach kurzer Zeit deutliche Verbesserungen im Zustand ihres Herz-Kreislauf-Systems erzielen.

Gleiches gilt in Bezug auf die Leistungsfähigkeit des aktiven und passiven Bewegungs- und Stützapparates. Aber auch die Funktion des Reaktions- und Kurzzeitgedächtnisses lässt sich bei alten Menschen mittels Bewegung signifikant verbessern, und das schon durch einfache Bewegungsformen wie dem Wandern.

Untersuchungen aus Japan belegen zudem, dass bei körperlich aktiven älteren Menschen nicht nur die Todesrate günstiger ausfällt, sondern sie auch länger an den Alltagsaktivitäten des täglichen Lebens wie die persönliche Umwelt und Hobbys Interesse haben als inaktive ältere Manschen. Körperliche Aktivität im Alter scheint somit die Lebensqualität deutlich zu erhöhen.

Aktualisiert: 26.09.2016 – Autor: 3K Agentur für Kommunikation / Überarbeitung: Dagmar Reiche

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