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Schlittschuhlaufen

Schlittschuhlaufen © Jill Wellington

Zugefrorene Teiche laden im Winter, wenn es ausreichend kalt ist, zum Schlittschuhlaufen ein. Wem das zu holprig oder zu heikel ist, kann in eine der zahlreichen Eishallen ausweichen. Ob draußen oder drinnen: Eislaufen ist die perfekte Kombination aus Sport und Vergnügen - und zwar für die ganze Familie. Kinder lernen besonders schnell.

Nicht so einfach zu erlernen

Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: Es sieht leichter aus, als es ist. Bis man halbwegs elegant über das Eis gleiten kann, braucht man nicht nur Geduld, sondern vor allem ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz. Zum einen landet man anfangs häufig auf dem Allerwertesten, zum anderen kompensieren Freunde und Verwandte ihr eigenes Unvermögen gerne mit Spötteleien. Inline-Erfahrung ist übrigens hilfreich.

Fitnessfaktor beim Eislaufen

Sieht man vom Risiko ab, sich bei einem Sturz zu verletzen, ist Eislaufen ein gesunder Sport. Wer über längere Zeit gleichmäßig seine Bahnen zieht, stärkt Herz und Kreislauf und verbrennt nebenbei noch etwas Fett. Bei entsprechender Technik und Intensität werden zudem die Muskeln an Po und Oberschenkeln trainiert. Für Kinder interessant: Eislaufen schult Gleichgewichtssinn, Körperbeherrschung und Koordination.

Warme Kleidung und Schlittschuhe als Basis

Alles, was man braucht, sind Bewegungsdrang, warme Kleidung und ein Paar passende Schlittschuhe. Letztere kann man – zumindest in Eishallen – auch ausleihen. Kostenpunkt: zwischen 2 und 5 Euro.

Sicherheit beim Schlittschuhlaufen

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man nicht in der Halle läuft, sondern auf einem zugefrorenen natürlichen Gewässer. Hier gilt: Eisflächen nur betreten, wenn sie offiziell freigegeben sind. Um Sturzverletzungen vorzubeugen, empfehlen sich für Kinder Knie- und Ellenbogenschoner, gegebenenfalls sogar Helm.

Aktualisiert: 26.10.2017 – Autor: Udo Schmidt

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