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Skilanglauf

Verschneite Landschaften, moderates Tempo und kein Schlangestehen am Lift – wer das mag, ist beim Skilanglauf richtig aufgehoben. Gut gespurte Loipen gibt es überall, wo im Winter längere Zeit Schnee liegt. Und gesund ist diese Art der Fortbewegung an der frischen Luft sowieso. Dieser Sport schult die Ausdauer und kurbelt den Kreislauf an.

Geeignet für die ganze Familie

Weiterer Vorteil bei diesem Wintersport: Skilanglauf ist für die ganze Familie geeignet. Denn im Gegensatz zu Erwachsenen kennen Kinder bei Ausdauersport gewöhnlich keinen falschen Ehrgeiz. Wenn sie müde sind, bleiben sie stehen. Derartige Eventualitäten sollte man allerdings bei der Streckenplanung einkalkulieren.

Skilanglauf als gemäßigtes Ausdauertraining

Ähnlich wie Nordic Walking wird Skilanglauf von Experten als gemäßigtes Ausdauertraining geschätzt, das Herz und Kreislauf in Schwung bringt. Auch die Fettverbrennung kommt dabei nicht zu kurz. Für Einsteiger ist die klassische Lauftechnik ideal. Sie ist leicht zu lernen und beansprucht gleichmäßig den gesamten Körper. Die Belastung der Gelenke hält sich dagegen in Grenzen.

Rüstzeug für Langlauf

Die Ausrüstung ist vergleichsweise günstig. Wer nicht genau weiß, ob Skilanglauf das Richtige für ihn ist, kann sich das nötige Equipment auch leihen. Form und Länge der Skier variieren - je nachdem, ob man den klassischen Laufstil oder die Skating-Technik bevorzugt. Warme, funktionelle Kleidung ist ein absolutes Muss.

Verletzungsgefahr gering

Generell ist die Verletzungsgefahr gering. Der Schnee ist weich, die Geschwindigkeit berechenbar. Es gibt auch keine ergonomisch untypischen Bewegungen. Allerdings sollte man sich als Anfänger keine zu schwere oder zu lange Strecke aussuchen. Für Untrainierte sind 5 bis 10 Kilometer realistisch. Jemand der regelmäßig Sport treibt, sollte 10 bis 20 Kilometer schaffen. Bei längeren Strecken empfiehlt es sich, Proviant mitzunehmen, denn nichts ist schlimmer als bei Minusgraden im Freien zu Unterzuckern.

Da Skilanglauf eine klassische Ausdauersportart ist, braucht es kein spezielles Aufwärmtraining. Es reicht aus, wenn man es auf den ersten Kilometern langsam angehen lässt.

Aktualisiert: 26.10.2017 – Autor: Udo Schmidt

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