Joggen im Winter – 7 heiße Tipps

Joggerin im Winter © istockphoto, ZinaidaSopina

Joggen ist gesund, denn es trainiert das Herz-Kreislauf-System. Zudem werden beim Laufen jede Menge Kalorien verbrannt: So macht regelmäßiges Joggen nicht nur Spaß, sondern mit der Zeit auch schlank. Laufen im Freien ist das ganze Jahr über bei Wind und Wetter möglich. Trotzdem sollten Sie beim Joggen im Winter einige Regeln beachten. Wir haben die sieben wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

1. Guter Anfang

Auch wenn es drinnen viel gemütlicher ist, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehr. Bei niedrigen Temperaturen bieten sich kürzere Strecken, dafür aber häufigeres Laufen an. Gutes Aufwärmen ist besonders wichtig. Das können Sie auch schon vorher in der Wohnung erledigen. Ganz aufs Joggen verzichten muss man nur bei spiegelglatten Wegen. Außerdem sollten Asthmatiker bei sehr trockener, kalter Luft keine Ausdauersportarten im Freien ausüben.

2. Guter Schutz

Eine atmungsaktive Kopfbedeckung gehört genauso wie Handschuhe unbedingt zur Joggingausstattung im Winter, denn über den Kopf und die Hände verliert der Mensch 40 Prozent der Körperwärme. Außerdem erhöht sich durch kalten Schweiß auf der Stirn die Erkältungsgefahr. Bei sehr hartem, tiefgefrorenem Boden sind leicht gedämpfte Schuhe von Vorteil. Empfehlenswert sind außerdem Schuhe mit einem vernünftigen Profil, um ein Ausrutschen auf Matsch und Schnee zu verhindern.

3. Gute Luft

Die richtige Atmung ist gerade im Winter von großer Bedeutung. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. So erwärmt sich die Luft besser und es besteht auch nicht die Gefahr, dass zu viel kalte Luft in die Bronchien strömt. Ein leichter Schal oder Rollkragenpullover verhindert Halsweh oder Heiserkeit.

4. Gute Sicht

Eine fest sitzende Sonnebrille sollte immer mit von der Partie sein, wenn Schnee liegt. Bei kaltem Wind verhindert eine helle Sonnenbrille, dass das Joggen für die Augen zu einer tränenreichen Angelegenheit wird. Im Dunkeln sollte man auf Kleidung mit Reflektoren achten, auch eine kleine Taschenlampe oder Stirnlampe kann hilfreich sein. Mehr Sicherheit bringen ausreichend beleuchtete Wege.

5. Gute Verpackung

Wichtig ist eine atmungsaktive, aber winddichte und regenabweisende Kleidung – am besten im Zwiebelprinzip. Baumwollkleidung ist weniger gut geeignet, da sie den Schweiß speichert und man schnell auskühlt. Packen Sie sich nicht zu dick ein. Wenn einem in den ersten Minuten noch ein wenig frisch ist, dann ist das genau richtig.

6. Guter Schluck

Vergessen Sie das Trinken vor und nach dem Sport nicht. Auch wenn das Durstgefühl im Winter nicht so stark ist und man glaubt weniger zu schwitzen, braucht der Körper genügend Flüssigkeit – nicht zuletzt wegen der trockene Luft.

7. Guter Abschluss

Nach dem Laufen sollten Sie sofort trockene Kleidung anziehen beziehungsweise die Dehnübungen in die Wohnung verlegen. Eine heiße Dusche oder ein ausgiebiges Bad mit Latschenkiefer, Eukalyptus oder Rosmarin sorgt für Entspannung und lockere Muskeln.

Sollten Sie sich trotz guter Vor- und Nachbereitung eine Muskelverletzung oder Verstauchung zuziehen, wenden Sie die PECH-Regel an: P wie Pause, E wie Eis zum Kühlen, C wie Compression (elastischer Verband) und H wie Hochlagern. Unterstützend können auch kühlende, schmerzlindernde und den Rückgang der Schwellung fördernde Mittel eingesetzt werden, zum Beispiel ein Schmerzgel.

Aktualisiert: 29.11.2017

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