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Sport und Bewegung im Winter - Ausreden zählen nicht

Spaziergang im Winter © Lukas Bieri

Einsam und vergessen fristen sie in diesen Monaten ihr Leben: Joggingschuhe, Sportsachen und Pulsuhren. Die meisten von ihnen haben im September zum letzten Mal das Tageslicht gesehen. Und viele ihrer Besitzer haben vor, sie bis März keines Blickes mehr zu würdigen. Sport und Bewegung haben im Bewusstsein der Menschen im Moment kaum noch Platz.
Nach Feierabend ist es dunkel, kalt und oft regnet es. Im Oktober dachte vielleicht noch der eine oder andere mit schlechtem Gewissen an seine sommerlichen Runden durch den Park. Doch das ist lange her. Jetzt ist das Leben ohne Sport zur Gewohnheit geworden.

Tortur für den Körper

Trotz langen Sitzens im Büro freuen sich nun die meisten auf Fernseher, Sofa und vor allem: gemütliches Essen. Dieses Leben ist auf Dauer eine Tortur für Herz, Muskeln und Gelenke. Nur die Fettpölsterchen leben auf. Da braucht sich im kommenden April keiner zu wundern, wenn die Frühlingssachen nicht mehr passen.

Chancen des Alltags nutzen

Die DAK empfiehlt, das Thema Bewegung jetzt nicht ganz fallen zu lassen. Bewegung ist auch eine Sache der Gewohnheit. Der Neueinstieg im Frühling ist viel schwieriger, wenn man jetzt nicht aktiv bleibt. Natürlich soll niemand im dunklen Park joggen.

Aber es gibt auch im Alltag viele Wege aus der Bewegungslosigkeit: auf den Fahrstuhl zugunsten der Treppe verzichten, bei Fragen an die Kollegen in die Nachbarbüros gehen statt dort anzurufen und möglichst viel vom Stuhl aufstehen.

Daneben ist die Mittagspause eine perfekte Gelegenheit, ein wenig an die frische Luft zu kommen. Ein flotter Spaziergang – allein oder mit Kollegen – bringt den Kreislauf auf Touren.

Wochenende!

Außerdem sind da ja auch noch die Wochenenden – da ist es hell. Am Sonnabend und Sonntag kann man all den Sportarten nachgehen, die auch im Sommer Spaß gemacht haben: Inlineskaten, Joggen, Walken oder Radfahren.

Endlos viele Möglichkeiten

Auch für die Abende in der Woche gibt es so viele Möglichkeiten, aktiv zu werden, dass für Ausreden kein Platz mehr bleibt: Das Schwimmbad hat geöffnet, der Fitnessclub und die Tennishalle auch. Und es gibt überall Sportvereine, die ein riesiges Angebot bereithalten: Jazzdance, Jazzgymnastik, Yoga, Pilates, Fitnessgymnastik, Stretching, Aerobic, Krafttraining, Volleyball, Handball, Basketball, Hallenhockey, Faustball, Tischtennis, Badminton ... die Liste ist endlos. Und wer da immer noch nichts gefunden hat, kann ja einfach mal wieder einen Tanzkurs machen!

Runter vom Sofa – gemeinsam geht’s besser

Allein ist es oft schwierig, sich zu Sport und Bewegung zu motivieren, zumal dann, wenn die Natur einen nicht gerade nach draußen lockt. Helfen kann jetzt ein Trainingspartner. Warum nicht eine nette Kollegin oder einen Kollegen fragen, ob sie oder er mitmachen will? Zusammen kann man Tennis oder Squash spielen, Inlineskaten oder einfach nur joggen. Auch der Besuch im Fitnessstudio wird zu zweit unterhaltsamer.

Andere nicht hängen lassen

Wer einmal in einem Team mitgespielt hat, weiß: Hier zählt jeder Mann – und jede Frau. Wer sich an dunklen Abenden nur schwer zum Sport motivieren kann, für den sind Mannschaftssportarten besonders geeignet. Denn die anderen beim Training hängen zu lassen, kommt für Teamplayer nicht in Frage.

Ein weiterer Vorteil des Teamsports: Hier kommen Gleichgesinnte zusammen, und die Freude an der Bewegung steckt an. Der regelmäßige Sport im Team ist mehr als nur die reine Bewegung.

Aktualisiert: 31.08.2016 – Autor: DAK

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