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Trotz Winter-Tief in Hoch-Form

Mädchen im Winter © MadalinIonut

Die kalten Wintertage kratzen am Wohlbefinden. Das belegen zahlreiche Untersuchungen. So schlägt sich bei etwa fünf Prozent der Bundesbürger die trübe Jahreszeit regelrecht aufs Gemüt. Als weitere Folge der fehlenden Sonneneinstrahlung weisen 30 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen über 50 Jahren am Ende des Winters einen latenten Vitamin D-Mangel auf. Auch die im Winter typische Lust auf fettreiche und deftige Speisen bleibt nicht ohne Konsequenzen. So liegt der Cholesterinspiegel im Winter bis zu fünf Prozent höher als im Sommer, wie aus einer Leipziger Untersuchung hervorgeht. Bewegungsmangel und rustikales Essen machen außerdem den Verdauungsorganen zu schaffen. Lassen Sie es nicht soweit kommen - mit ein paar einfachen Tipps gelingt es, trotz Winter-Tief in Hoch-Form zu kommen bzw. zu bleiben.

Tipps & Tricks gegen typische Winterbeschwerden

  • Licht ist Balsam für die Seele. Daher nichts wie raus, denn selbst an trüben Tagen ist es draußen erheblich heller als in geschlossenen Räumen. Die UV-Strahlen des Lichts kurbeln außerdem die körpereigene Vitamin D-Synthese an - gut für kräftige Knochen und das Immunsystem.
  • Von Bewegung an frischer Luft profitieren aber auch die Muskulatur, das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem und die Verdauungsorgane.
  • Regelmäßige Saunabesuche oder Wechselduschen mit kaltem und warmem Wasser regen den Kreislauf ebenfalls an und härten ab.
  • Treiben Sie`s auf dem Teller bunt: Rot-orange-farbenes, gelbes und grünes Gemüse und Obst garantieren lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Und nicht nur das, gerade pflanzliche Nahrungsmittel enthalten jede Menge sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe, die nachweislich positive Effekte auf das Immunsystem haben und sogar antikanzerogen wirken.
  • Kurtage mit Fitness-Drinks aus Milchprodukten, frisch gepressten Säften und etwas Milchzucker bringen dem wintergeplagten Darm zusätzliche Entlastung. Bei einer bereits bestehenden Darmträgheit hat sich eine "einschleichende" Dosierung mit Milchzucker bewährt. Man beginnt mit einem Esslöffel täglich und erhöht bis zum gewünschten Erfolg auf bis zu vier Esslöffel pro Tag. Tipp: Milchzucker fördert auch die Genesung einer angegriffenen Darmflora - wichtig etwa nach der Einnahme von Antibiotika.
  • Auch Milchsäurebakterien in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Sauerkraut und Sauergemüse stimulieren nach neuesten Forschungen das Immunsystem. Sauerkraut enthält außerdem viele Ballaststoffe - das hält die Verdauung auch im Winter in Schwung.

Sauerkraut braucht übrigens nicht immer ein Rippchen als Beilage. Als Salat auf asiatische Art hat es eine ganz andere Geschmacksnote und regt zugleich die Verdauung an.

Krautsalat asiatische Art

Für 4 Portionen: 300g Sauerkraut, 2 Möhren, 3 bis 4 braune Champignons, ½ rote Paprikaschote, 4 Scheiben rohes Kasseler in Scheiben, 1 Teelöffel Sojasauce, 2 Esslöffel Sherryessig, 1 gehäufter Teelöffel Milchzucker, Jodsalz, schwarzer Pfeffer, 2 Esslöffel kalt gepresstes Sonnenblumenöl, 1 Esslöffel ungeschälte Sesamsamen. Sauerkraut mit Gabel zerpflücke n. Möhren und Pilze putzen, vierteln und in Scheiben teilen. Paprika und Kasseler klein würfeln. Alles mischen und mit Dressing aus Sojasauce, Sherryessig, Milchzucker, Jodsalz, frisch gemahlenem Pfeffer und Sonnenblumenöl anmachen. Sesam in der Pfanne rösten (Deckel auflegen) und unter den Salat mischen. Salat mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen und mit Bauernbrot genießen. 4 Portionen mit je etwa 173 Kilokalorien bzw. 724 Kilojoule.

Aktualisiert: 01.12.2011 – Autor: praxis press

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