Rad fahren - Gesunder Freizeitspaß

Moderne Fahrräder sind echte Hightech-Geräte. Und viele glauben darum, der Tritt in die Pedale sei nur noch etwas für Sportskanonen. Rad fahren ist aber nicht nur ein Sport, sondern auch ein toller Freizeitspaß für jedermann. Sportmediziner, sagen, dass kaum eine andere gelenkschonende Sportart die Fitness so effektiv verbessert, wie das Radfahren: Schon wer zwei Mal pro Woche unterwegs ist, sorgt für ein effektives Herz-Kreislauf-Training und baut Übergewicht ab.

Fahrradfahren: Gesund für Herz und Kreislauf

Sportmediziner, sagen, dass kaum eine andere gelenkschonende Sportart die Fitness so effektiv verbessert wie das Radfahren. Und das ohne besonders große Anstrengung. Schon wer zwei Mal pro Woche dreißig Minuten mit dem Bike unterwegs ist, trainiert Herz und Kreislauf, baut Übergewicht ab und sorgt für seelische Entspannung. Das Tolle daran: Auch Naturen, die ansonsten nach dem Motto "No Sports" leben, können mit viel Spaß etwas für ihre Gesundheit tun. Dafür ist auch kein teures Luxusrad erforderlich. Im Prinzip eignet sich sogar das gute alte Holland-Rad.

Doch wer am Wochenende mal einen Ausflug mit dem Rad machen will, greift heute lieber zum Trecking-Bike. Vorteil dabei: Trecking-Bikes sind echte Allrounder, die sich bestens für die Straße eignen, aber auch einen Abstecher auf dem Waldweg mitmachen. Dabei ist ihr Gewicht relativ gering und die in der Regel serienmäßige Schaltung lässt den Fahrer auch Steigungen mit Leichtigkeit überwinden. Auf ein paar Dinge sollte beim Radeln allerdings immer geachtet werden. Auch wenn der Drahtesel nur zum Spaß bestiegen wird.

Bequeme Kleidung und feste Schuhe

Wichtig ist zum Beispiel die Kleidung. Profis sind in Trikot und Radlerhose aus modernsten Materialien unterwegs. Wer nur ab und zu den Spaß auf zwei Rädern genießt, braucht so etwas eigentlich nicht. Die Kleidung muss aber atmungsaktiv und bequem sein. Und bei den Schuhen sollte auf einen festen Halt geachtet werden. Absätze und Pantoletten sind Tabu. Das ist wichtig für die Sicherheit und stellt die volle Kraftübertragung auf die Pedale sicher. Ideal sind beispielsweise Turnschuh.

Am gemütlichsten radelt es sich aufrecht

Beim Fahrrad selbst müssen vor allem Sattel und Lenker richtig eingestellt sein. Am besten fürs gemütliche Radeln ist eine aufrechte Sitzhaltung. Der Lenker muss so eingestellt sein, dass die Arme nicht ganz ausgestreckt werden müssen, um ihn zu halten. Der Sattel hat die optimale Position, wenn beim Sitzen mindestens ein Fuß auf den Boden gestellt werden kann.

Dazu muss die Technik natürlich stimmen. Vorm Tritt in die Pedale gilt es daher den Reifendruck zu kontrollieren. Denn schlappe Reifen erschweren das Strampeln und sind anfälliger für Pannen. Darüber hinaus ist ein Check der Bremsen angesagt und die Kontrolle ob alle Schrauben noch fest angezogen sind. Und dann kann es schon losgehen. Aber immer schön langsam.

Die ersten fünf bis zehn Minuten brauchen die Muskeln zum Warmwerden. Da darf man nicht gleich wild losstrampeln, sonst drohen Zerrungen und der Spaß hat ein Ende bevor er richtig beginnt. Bei längeren Ausflügen darf außerdem das Trinken nicht vergessen werden. Profi-Radlerinnen greifen dabei am liebsten zur Apfelschorle. Sie löscht nicht nur den Durst, sondern gleicht auch den Mineral-Haushalt wieder aus. Und für den kleinen Snack zwischendurch empfiehlt sie immer einen Müsli-Riegel dabei zu haben.

Aktualisiert: 31.05.2012 - Autor: Dr. Kaske

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