Welche Sportart passt zu mir?

Boxen als Sportart © istockphoto, bholland

Wer eine neue Sportart anfängt, sollte sich schon im Vorfeld über die Anforderungen informieren. Sei es die richtige Ausrüstung, die körperlichen Voraussetzungen dafür, den Spaß- oder den Fitnessfaktor. Jeder braucht den Sport, der zu ihm passt und seinen Alltag kompensiert. Ehrgeizige Menschen sollten langsamere Sportarten wie Nordic Walking oder Schwimmen wählen, um sich zu entspannen. Andere Sportarten wie z. B. Badminton, Tennis oder Beach Volleyball erfordern wiederum ein Mindestmass an Fitness und eignen sich deshalb nicht für Menschen, die viele Jahre inaktiv waren. Hier ein paar Sportarten und die wichtigsten Fakten:

Beachvolleyball

  • Für wen geeignet? Nichts für Couch-Potatoes und für Sportanfänger.
  • Fitnessfaktor: Beachvolleyball trainiert vor allem Kraft, Sprungkraft und Ausdauer.
  • Verletzungsrisiko: Hängt vom Fitnesszustand ab.
  • Spaßfaktor: Wer Action, Athletik und Geselligkeit mag, ist hier richtig.

Federball

  • Für wen geeignet? Lässt sich auch mit geringer Fitness spielen. Vor- und Rückwärtsbewegungen sind für Rückenpatienten problematisch.
  • Fitnessfaktor: Federball trainiert vor allem Beweglichkeit, Ausdauer und Reaktionsschnelligkeit.
  • Verletzungsrisiko: Im Unterschied zum Badminton gering. Vorsicht jedoch bei der Rückwärtsbewegung!
  • Spaßfaktor: Durchaus ein geselliges Spiel, sofern sich die Akteure leistungsmäßig aufeinander einpendeln.

Fußball

  • Für wen geeignet? Viele bringen Vorkenntnisse aus der Jugend mit, Fußball ist daher leicht zu lernen.
  • Fitnessfaktor: Fußball trainiert vor allem Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit.
  • Verletzungsrisiko: Ballsportarten mit Körperkontakt haben generell ein hohes Verletzungsrisiko.
  • Spaßfaktor: Hoher Geselligkeitsfaktor.

Joggen

  • Für wen geeignet? Laufen kann jeder, der gesund ist. Starkes Übergewicht geht allerdings auf die Gelenke.
  • Fitnessfaktor: Joggen trainiert vor allem die Ausdauer und damit das Herz-Kreislauf-System.
  • Verletzungsrisiko: Gering, sofern gutes Schuhwerk benutzt wird.
  • Spaßfaktor: Kann echt entspannend sein. Noch attraktiver, wenn es in reizvoller Natur stattfindet.

Nordic Walking

  • Für wen geeignet? Auch für Sportanfänger geeignet, allerdings unbedingt von einem Fachmann einweisen lassen.
  • Fitnessfaktor: Nordic Walking rainiert vor allem die Ausdauer, es werden praktisch alle Muskeln bewegt.
  • Verletzungsrisiko: Äußerst gering, vor allem, sofern Stöcke und Schuhe sorgfältig ausgewählt sind.
  • Spaßfaktor: Besonders attraktiv in Gesellschaft und schöner Landschaft.

Radfahren

  • Für wen geeignet? Man verlernt es nie und die gleichmäßigen Bewegungen schonen die Gelenke.
  • Fitnessfaktor: Radfahren trainiert vor allem die Ausdauer und Beinkraft. Die Oberkörpermuskeln kommen etwas zu kurz.
  • Verletzungsrisiko: Äußerst gering, vor allem, wenn man auf Radwegen fährt.
  • Spaßfaktor: Auf Radwegen ist es sicherer und meist auch schöner als auf der Straße.

Schwimmen

  • Für wen geeignet? Ideale Sportart für Übergewichtige sowie Gelenk- und Rückenpatienten, weil der Körper keine Stöße abfangen muss.
  • Fitnessfaktor: Schwimmen trainiert vor allem die Ausdauer, es treten praktisch alle Muskeln in Aktion. Ein intensives Herz- und Kreislauftraining.
  • Verletzungsrisiko: Bei Hobbyschwimmern kaum Verletzungsgefahr. Gelegentlich Hautreizungen durch Chlor und andere Wasserzusätze.
  • Spaßfaktor: Echt spannend, doch das Bahnenschwimmen kann langweilig werden. Naturschwimmbäder sind eine Alternative.

Skaten

  • Für wen geeignet? Erfordert viel Gleichgewichtsgefühl und will gelernt sein. Rollschuherfahrung ist vorteilhaft.
  • Fitnessfaktor: Skaten trainiert Koordination, Ausdauer und Beinkraft.
  • Verletzungsrisiko: Relativ hohes Verletzungsrisiko durch Stürze. Unbedingt Schutzkleidung tragen.
  • Spaßfaktor: Kann man langsam und entspannend genauso durchführen wie athletisch und schnell.

Wandern

  • Für wen geeignet? Ideal für alle, die nicht nur Sport machen, sondern auch entspannen wollen.
  • Fitnessfaktor: Optimale Effekte für das Herz-Kreislaufsystem.
  • Verletzungsrisiko: Kaum Verletzungsrisiko. Beim Bergabgehen Stöcke benutzen.
  • Spaßfaktor: Wandern geht wie von selbst. Eine schöne Landschaft tut ihr Übriges.

Tennis

  • Für wen geeignet? Kann man auch im fortgeschrittenen Alter erlernen. Am besten aber mit Trainer.
  • Fitnessfaktor: Tennis trainiert Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer. Viele Muskeln sind in Aktion.
  • Verletzungsrisiko: Steht und fällt mit dem Fitnesszustand und der Spieltechnik.
  • Spaßfaktor: Abwechslungsreich. Ideal für Wettkampftypen.

Windsurfen

  • Für wen geeignet? Erfordert ein gutes Gleichgewichtsgefühl. Anfänger brauchen viel Übung und am besten Anleitung.
  • Fitnessfaktor: Windsurfen trainiert Kraft, Koordination und Ausdauer. Der Rücken sollte gesund und muskulös sein.
  • Verletzungsrisiko: Relativ gering, sofern man die Technik beherrscht.
  • Spaßfaktor: Kann man schnell und dynamisch genauso durchführen, wie langsam und entspannt.

Wasserski

  • Für wen geeignet? Erfordert bereits eine gewisse Fitness, nicht für den Sportneuling geeignet.
  • Fitnessfaktor: Wasserski trainiert vor allem Koordination und Kraft sowie praktisch alle Muskelgruppen.
  • Verletzungsrisiko: Anfänger spüren oft Muskelverspannungen, sonst geringes Risiko.
  • Spaßfaktor: Sportart mit viel Action. Funktioniert mit der Seilbahn oder dem Motorboot.

Aktualisiert: 14.06.2017

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