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Getreide kochen, wo ist das Problem?

Getreide kochen, wo ist das Problem?

Hallo zusammen,

weiß jemand etwas zur Verträglichkeit und zur Nährstoffhaltigkeit von gekochten Getreide? Ist das ebenbürtig zur Verarbeitung in Form von gebackenem Mehl?

Hintergrund der Frage ist folgender: In Berichten aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bin ich mehrfach auf die Aussage gestoßen, dass Belagerte in einer Stadt Hunger leiden müssen, obwohl sie über Getreide verfügen, das Getreide aber nicht mahlen können, weil die Mühlen außerhalb der Stadtmauern liegen würden. Und es wundert mich sehr, dass die Belagerten es offenbar nicht in Erwägung gezogen haben das Getreide im ganzen Korn zu kochen. Gekochtes Getreide zu essen ist mir selbst nicht fremd und auch Couscous oder Bulgur ist nichts anders als gekochtes Getreide...
An der Verfügbarkeit von Wasser oder Brennstoff kann es nicht gelegen haben. Ohne Wasser ist die Zubereitung von Getreide ein nachrangiges Problem. Und ohne Brennstoff könnte man aus Mehl ohnehin kein Brot backen.

Hat jemand von Ihnen eventuell eine Idee, was die Belagerten vor knapp 400 Jahren davon abgehalten hat, ihr Getreide zu kochen? Verliert Getreide womöglich im Kochprozess zu viele Nährstoffe oder Kalorien?

Ich habe keine Ahnung und würde mich über Anregungen und Antworten von Ihnen freuen.

  • Beitrag vom 05.10.2019 - 11:21

  • Autor:

    Friedlaender