Lange Krankheit, wie geht es weiter?

Re: Lange Krankheit, wie geht es weiter?

Hallo tyrial,

wenn du nicht glaubst, dass der Psychologe wirklich deine Interessen vertritt, finde ich es umso wichtiger, dass du dir anderweitig Hilfe suchst - jemanden, der auf deiner Seite steht.

Das ist auch wirklich keine Schande! Es ist interessant, dass es normal ist, bei körperlichen Beschwerden zu einem Fachmann zu gehen, aber bei psychischen Problemen (und die Psyche ist um einiges komplizierter als der Körper) hat man oft das Gefühl, selbst damit klarkommen zu müssen. Warum eigentlich? Deshalb möchte ich dir Mut zusprechen, dass du dich nicht scheust, einen Fachmann aufzusuchen, der dir aus deinem Loch helfen kann.

Ich wünsche dir, dass alles gut wird!

  • Beitrag vom 13.02.2019 - 12:38

  • Autor:

    gisela43

Re: Lange Krankheit, wie geht es weiter?

Der Arzt ist denke ich nicht gewillt, die Krankschreibung aufgrund anderer Dinge noch mehr zu verlängern als überhaupt möglich. Ich sitze jeden Monat mit dem Arzt, und einen Betreuer der BG zusammen. In einer BG Klinik mit einem BG Arzt - die wollen natürlich, dass ich schnellstmöglich wieder auf den Beinen bin.
Bis zum März halte ich noch durch, jedoch ist auch der Psychologe Angestellter der BG Klinik, ich bin gespannt.

Zum letzteren äußere ich mich nicht weiter, ausser, dass ich mich momentan ziemlich aufgeschmissen fühle

lg

  • Beitrag vom 13.02.2019 - 04:36

  • Autor:

    tyrial

Re: Lange Krankheit, wie geht es weiter?

Hallo tyrial,

ich finde es prima, dass du dir Hilfe suchst - hier und auch dass du einen Termin beim Psychologen hast. Wenn du glaubst, alleine aus dieser Grube nicht mehr heraus zu kommen, dann ist es das beste, dass du dir dabei helfen lässt.

Was die Krankschreibungen angeht, das kann ich dir leider auch nicht sagen - am besten sprichst du auch mit dem Arzt, dass dein Finger nicht deine einzige Sorge ist - vielleicht kann er die Krankschreibung erstmal noch verlängern.

Viel wichtiger finde ich aber, dass du psychisch Hilfe erhältst. Wenn es dir bis zu dem Termin im März zu lange dauert, kannst du es vielleicht schon mal mit einer Seelsorge Nummer oder einer anderen Beratungsstelle versuchen. Vielleicht hilft dir das, neue Perspektiven zu eröffnen und einen Ausweg aus deinem Loch zu finden.

Vor allem finde ich es wichtig, dass du diesen Kontakt schon jetzt aufbaust. Solltest du doch wieder gesund geschrieben werden, dann fände ich es wichtig, dass du schon weißt, wohin du dich wenden kannst. Und ich bitte dich, dann nicht zu verzweifeln, sondern dort anzurufen und dir helfen zu lassen! Es findet sich ein Weg! Ich hoffe sehr, dass du das mit der Brücke nicht ernst meinst!

Alles Gute für dich!

  • Beitrag vom 11.02.2019 - 09:31

  • Autor:

    gisela43

Lange Krankheit, wie geht es weiter?

Moin,

ich bin seit dem 21.12.2017 aufgrund eines Fingerbruches ( eigentlich harmlos ) Krankgeschrieben.

Habe bereits viele OPs hinter mir. Von anfänglichen korrekturen, bi shin zur Athrolyse, und letzendlich - stand jetzt zur Tenolyse.
Die letzte OP ( die Tenolyse ) ist jetzt über ein halbes Jahr her, und der Bruch ist noch nicht volständig verheilt.

Ich bin mittlerweile, in einem riesen Loch, was Arbeit, Aufstehen und allgemein das soziale Leben angeht. Ich habe tierisch Angst davor, bei meiner nächsten kntrolluntersuchung wieder als Arbeitsfähig bescheinigt zu werden. Denn gefühlt bin ich alles, ausser das. Ich habe, aufgrund dessern, dass ich bei der BG angesprochen habe, dass es mir psychisch nicht wirklich gut geht, im März einen Termin bei einem Psychologen, der liegt aber hinter meiner letzten Krankmeldung. Also könnte es sein, dass man mir nach der langen Zeit sagt, mein Finger ist tutti, Sie können wieder Arbeiten. Wenn das der Fall ist, würde ich am liebsten vor die nächse Brücke fahren, weil ich agr nicht wüsste wie ich das alles händeln soll.
Kann mich ein Psychologe krankschreiben, und mir helfen wieder in geregelte Bahnen zu kommen? Wie sieht es mit dem Verletztengeld aus? Das finanzielle ist ein zusaätzlicher durck der auf mir haftet. Ich kann nicht mehr. Ich mag nicht mehr. Der Unfall hat mich zulange eingebunden, und mich quasi in eine Grube befördert, aus der ich nicht mehr heraus komme

  • Beitrag vom 11.02.2019 - 07:25

  • Autor:

    tyrial