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Morphin Sterbehilfe?

Morphin Sterbehilfe?

Hallo Zusammen,

mein Vater ist vor kurzem verstorben. Er hatte einen Krebs mit Metastasen an der Leber. Lt. seinem Arzt wäre es gut behandelbar gewesen.

Er hatte zwei Chemos hinter sich welche er sehr gut überstanden hat. Wir haben später mitbekommen, dass eine Bekannte von uns ihn im Krankenhaus mit einer Erkältung besucht hat. Sie wusste wie sein Zustand ist weshalb wir es nicht verstehen können.

An einem Abend hatte er dann Atemnot was wir auf seine COPD geschoben haben. Ich habe ihn ins Krankenhaus gefahren und am nächsten Tag wieder besucht. Es ging ihm zunehmend schlechter. Der Chefarzt vermutete eine angehende Lungenentzündung da seine CRP Werte sehr erhöht waren. Danach kam eine Assistenzärztin und meinte er lege im Sterben… Zwei Aussagen an denen sich keiner mehr erinnern kann…

Ich bat um ein Medikament was sein Atmen erleichtern sollte und die Assistenzärztin verschrieb ihm Morphium, der Chefarzt ein Antibiotikum… Das Morphium wurde mit 0,2 angefangen und erreichte am nächsten Tag 0,8… Er wurde zunehmen müder und wachte bis zu seinem Tod nur ein einziges Mal auf und bat nach etwas zum Essen. Bis ich es allerdings brachte war er schon wieder weg…

Er wurde nicht überwacht… Ich habe Angst, dass er an dem Morphium verstorben ist. Die Wirkung soll ja das Atmen aussetzen… Hätten sie ihm das nicht gegeben wäre er vielleicht noch da. Die Chemo hatte ja erst begonnen.

Er hatte auch keine Schmerzen die ganze Zeit über.

Ich werde nichts vornehmen da er schon begraben wurde und eine Obduktion für ihn nicht in Frage gekommen wäre.

Mich beschäftigen jedoch die Fragen, war es vielleicht überdosiert? Ist er umsonst gestorben? Die Ärztin meinte es ist über die Leber wieder ausgeschieden worden. Wie denn??? Die Leber war hin, er hätte darüber nichts ausscheiden können…

Vielen Dank fürs Lesen

  • Beitrag vom 12.04.2017 - 10:54

  • Autor:

    Inventy2015