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Hund trotz Allergie?

Re: Hund trotz Allergie?

Hey Matthias,
mein Partner und ich haben seit fast zwei Jahren einen neuen Hund, nachdem der Vorgänger leider verstorben ist, und seit etwa einem Jahr treten bei meinem Freund Symptome eine Allergie auf. Auf Katzen ist er per se allergisch, aber mit Hunden hatte er nie Probleme.
Er entschied sich dann zum Allergologe zu gehen um das zu prüfen. Dafür musste er eine Haarprobe unseres Hundes mitbringen. Und siehe da, es stellte sich heraus, dass er allergisch auf unseren Hund ist. Also ja, am Besten den Test mit einer Haarprobe des betroffenen Tieres machen. Der Arzt riet dazu den Hund abzugeben, was für uns natürlich nicht in Frage kommt. Er ist ja quasi ein Familienmitglied. Daher entschied er sich für eine Hyposensibilisierung mit Tropfen. Diese Therapie garantiert nicht, dass die Abwehrzellen keine Reaktion mehr zeigen, aber abgemindert wird es auf jeden Fall. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit um beide Seiten milde zu stimmen.

  • Beitrag vom 20.06.2019 - 08:36

  • Autor:

    KlaraM0506

Hund trotz Allergie?

Schönen guten Tag!

Folgender Sachverhalt: Die Dame meines Herzens und ihre neunjährige Tochter wünschen sich einen Hund, und zwar schon länger. Die beiden wissen jedoch, dass ich Allergiker bin. Nun sehe ich aber, dass ihnen dieser Wunsch wirklich am Herzen liegt und überlege, wie wir zu einer Lösung kommen können.

Mein Hautarzt sagt klipp und klar, dass in einen Allergiker-Haushalt kein Tier gehört. Offiziell laut Pricktest bin ich gegen Hunde und Katzen allergisch. In der Praxis wirkt sich das aber nicht bei jeder Katze und nur bei einigen Hunden aus. Bisher war es so, dass ich nach etwa 90 Minuten in einer Wohnung mit Hund oder Katze die ersten Symptome bekomme, also Augenjucken und Halskratzen. Bei Katzen meistens, aber bei einigen Tieren habe ich auch mal nicht reagiert. In letzter Zeit hatte ich Kontakt zu fünf oder sechs verschiedenen Hunden, auch über etliche Stunden, und bei keinem der Hunde habe ich reagiert.

Nun also die Frage: Soll ich auf den Rat des Arztes hören und den beiden den Hund ausreden und riskieren, dass sie dauerhaft unglücklich sind? Oder gibt es einen vernünftigen Weg, da eine medizinische Lösung zu finden, ohne meine Gesundheit zu ruinieren? Kann man zum Beispiel vorab (z.B. anhand von Haarbüscheln, die man sich aus der Hundestation in Polen oder Rumänien schicken lässt) im Labor testen lassen, ob ich auf einen konkreten Hund reagiere? Und wenn nein, wie groß ist das Risiko, doch irgendwann zu reagieren? Und falls ich sofort reagiere: Wäre es möglich, sich auf einen konkreten Hund desensibilisieren zu lassen?

Vielen Dank für ein paar nützliche Gedanken!

Matthias

  • Beitrag vom 24.05.2019 - 17:32

  • Autor:

    Pianist