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Verdacht auf Diabetes Insipidus

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

hallo ralf,

kein problem :-)

also hatte vor einigen tagen einen minirin-test. der durstversuch hatte ergeben, dass das adh bei mir nicht angestiegen ist, was ja für einen diabetes insipidus centralis spricht. daraufhin wurde ich auf minirin getestet, mit blut- und urinprobe. hab selbst gemerkt, dass minirin gewirkt hat, hab aber erst am mittwoch nen termin zur laborauswertung. denke aber, dass ich dann das minirin verschrieben bekomme. am 17.12. hab ich dann noch en termin zum mrt wegen abklärung gehirntumor o.ä.

weißt du, ob man sich von der rezept-zuzahlung befreien lassen kann wegen chronischer krankheit? meinte, mal gelesen zu haben, dass das geht, sofern es sich um eine krankheit handelt, die man sein leben lang haben wird. und für wie lange reicht das minirin, das man pro rezept bekommt? nicht dass ich dann jeden monat 10 euro für ein neues rezept bezahlen muss.

lg,
yvonne

  • Beitrag vom 22.11.2008 - 17:28

  • Autor:

    yvonne

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

Hallo Yvonne,
tut mir leid, das ich mich jetzt erst melde, war beruflich einige Zeit unterwegs. Zu deiner Frage ob die Kasse die Medikamente bezahlt, kan ich nur sagen, bis jetzt hat sie es immer gemacht. Probleme bekommst du nur, wenn du jetzt in eine private Kasse willst. Die nehmen dich entweder gar nicht auf, oder du musst die Medikamente selbst bezahlen. Ich hoffe du hast mittlerweile ein Ergebnis welchen Typ D.i. du hast. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, sollte das Minirin bei dir helfen, kannst du wieder ein ganz normales Leben führen, ohne Einschränkungen.
Gruß
Ralf

  • Beitrag vom 22.11.2008 - 16:54

  • Autor:

    Gelöschter Nutzer

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

hallo ralf,

hab dir auch bei medi-learn genatwortet ;-)

wie gesagt, wäre traumhaft, wieder ein halbwegs normales leben führen zu können..werden die kosten für das medikament eigentlich von der krankenkasse übernommen?

bei mir gab es bisher noch kein genaues ergebnis. durstversuch wurde ja 2 stunden früher abgebrochen wegen meinem kreislauf. zur auswertung wurde noch nix gesagt, die ist dann erst am 5.11. würde gerne wissen, ob die schon ne ahnung haben ob ich d.i. habe oder nicht. dann könnte ich mich schon mal etwas drauf einstellen.

lg
yvonne

  • Beitrag vom 19.10.2008 - 10:18

  • Autor:

    yvonne

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

Hallo Yvonne,
habe dir auf medi-learn schon geantwortet. Habe selber seit 38 Jahren D.I.. Folgen der Krankheit in der Jugend war bei eine Verschlechterung der Sehfähigkeit. Erklären konnte das damals aber keiner. War wohl so ziemlich der erste in Deutschland, der Minirin bekommen hat. Der Erfolg stellte sich sofort ein. Normales Durstgefühl, normaler Harndrang, durchschlafen in der Nacht, Konzentrationsfähigkeit wieder normal. Hat man bei dir inzwischen genau diagnostiziert ob es D.I. ist, und wenn ja welche Form.
Gruß
Ralf

  • Beitrag vom 18.10.2008 - 22:23

  • Autor:

    ralf

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

hallo jenny,

vielen dank für deine antwort.

also als ich meiner ärztin von dem durst erzählt habe, meinte sie auch, dass es diabet. 1 oder 2 sein könnte - vor allem weil meine oma so schlimm zucker hatte. dann wurde aber am ohrläppchen der blutzuckerwert bestimmt und über den urin sowie das kleine blutbild meinte sie, dass dieser diabetes auf jeden fall ausgeschlossen sei. beim ultraschall kam dann ja heraus, dass es diabet. insipidus sein könnte und auch meine hausärztin meinte dann, dass sie das auch schon vermutet habe.

selbst habe ich meinen zucker noch nicht bestimmt. wüsste gar nicht wie das geht.

bei diabet. insipidus ist es so, dass zuerst die große menge an wasserlassen ist und man deswegen durst hat. der durst ist also nur eine folge davon. liegt am adh-mangel oder so, hab ich gelesen. für diabet. insip ist es also durchaus üblich, dass der durst nicht weg geht.

werde auf jeden fall nochmal schreiben, wenn ich dann ein ergebnis vom endokrinologen habe.

viele grüße und danke,

yvonne

  • Beitrag vom 26.09.2008 - 11:29

  • Autor:

    yvonne

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

Hmm also als ich das mit dem Durst gelesen habe,habe ich auch sofort auf Diabetes Typ 1 (da du so jung bist) getippt.Denn so hat es bei mir auch angefangen.Habe über 4 Liter am Tag getrunken was für mich unnormal ist.Naja egal.Und um auf deine Frage zurück zu kommen ja am Blutbild kann man es feststellen aber nur am langzeitwert und das hat man bei dir sicherlich gemacht.Komisch find ich es allerdings auch das du normale werte hattest.Hast du denn schonmal allein zu hause gemessen wenn ich fragen darf?Was ich aber auch noch komisch find is das der Durstdrang nicht weggeht denn das is untypisch für Diabetes.Ich hoffe aber wirklich von ganzem Herzen das es ne andere Ursache hat und es kein Diabetes ist und ich würde mich freuen wenn du dich melden würdest und schreiben würdest,was rausgekommen ist.
Lieben gruß

  • Beitrag vom 25.09.2008 - 20:48

  • Autor:

    jenny

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

hi susi,

danke für den link - kannte ich noich nicht. habe dort meine fragen gestellt. allerdings hat dann gleich der moderator geantwortet, dass es wenig hoffnung auf antworten gibt, weil es in diesem forum speziell um diabet. mell. geht.

trotzdem danke.

lg
yvonne

  • Beitrag vom 25.09.2008 - 17:45

  • Autor:

    yvonne

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

Hast du schon mal hier gepostet?

http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewforum.php?f=22&sid=1c57c4359a1256b5d72b7516b0ee596c

... oder gesucht?

  • Beitrag vom 25.09.2008 - 11:45

  • Autor:

    susi

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

hallo susi,

danke für deine antwort und die links. die kannte ich schon. habe mich im internet schon sehr ausführlich über diabet. insip. informiert. hätte deswegen gerne details von betroffenen.

lg
yvonne

  • Beitrag vom 25.09.2008 - 08:58

  • Autor:

    yvonne

Re: Verdacht auf Diabetes Insipidus

Hallo,

hast du dies schon gelesen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_insipidus

http://www.medizinfo.de/endokrinologie/hypo/diainsipidus.htm

  • Beitrag vom 25.09.2008 - 08:52

  • Autor:

    susi

Verdacht auf Diabetes Insipidus

Hallo,

ich heiße yvonne und bin 22 jahre alt. Etwa seit dem frühling dieses jahres wurde es bei mir mit dem trinken immer schlimmer. Heute trinke ich 6-8 liter (wasser, auch mal früchtetee) am tag. Und selbst dann habe ich immer durst. Nachts ist es so schlimm, dass ich immer aufwache (mindestens 2 mal, bis zu 5 mal), auf toilette muss und einen richtig brennenden durst verspüre. Ich trinke dann einen schluck (manchmal sind das in der nacht 1 l) und versuche, mich wieder schlafen zu legen. Hab es aber immer schwer, wieder einzuschlafen und nach etwa ner stunde muss ich eh wieder raus auf toilette und wegen durst.

Ganz schlimm ist es, wenn ich unterwegs bin. Schon nach wenigen minuten geht die suche nach der toilette los. Beim einkaufen gibt es nicht überall eine toilette und so muss ich manchmal 90 minuten aushalten, bis ich wieder zuhause bin. Da ich selbständig arbeite, hab ich nicht das problem auf arbeit, aber ich muss sagen, dass mich das vor allem dann wenn ich unterwegs bin, doch sehr einschränkt. Tagsüber bin ich eigentlich immer müde, egal wie viele stunden ich geschlafen habe. Das mit dem vielen trinken geht auch ganz schön ins geld. Wenn ich unterwegs bin trinke ich gar nichts, weil ich sonst auf toilette müsste. Bin ich wieder zuhause und hab den tag über „nur“ 3 bis 4 liter getrunken, bekomme ich oft probleme mit dem kreislauf.

Anfang august war ich deswegen bei meiner hausärztin. Sie tippe auf diabet. mell. und hat einen blutzuckertest am ohr gemacht (wert war normal obwohl ich einige stunden vorher was gegessen hatte), dann hat sie ein kleines blutbild gemacht und ich sollte eine urinprobe abgeben. Bei allem kamen ganz normale werte raus. Sie hat mich deswegen zum ultraschall der schilddrüse und des abdomen geschickt. Dort war auch alles normal, lediglich meine schilddrüse war inhomogen. Sie tippen, dass das auf eine frühere krankheit an der schilddrüse zurückzuführen ist (mir ist nicht bekannt, dass ich eine hatte) und mir einen termin beim endokrinologen gegeben. Verdacht war nun diabetes insipidus.

Gestern war ich beim endokrinologen. Dort wurde mir blut abgenommen (die meinten, dass auch der kaliumwert oder so ermittelt werden soll, deswegen musste das blut irgendwie gleich gefroren, gekühlt oder sonstwas werden). Dann sollte ich noch eine urinprobe abgeben. Den nächsten termin habe ich dienstag in einer woche. Die ärztin hat mich schon darauf hingewiesen, dass es sein kann, dass ein durstversuch, bei dem ich dann einen tag lang in der praxis bin, gemacht werden muss. Sie würden aber versuchen, das zu vermeiden.

Nun meine fragen:
wie wahrscheinlich ist es, dass sie schon durch blut und urin ne eindeutige diagnose finden?

Wie groß ist die wahrscheinlichkeit, dass ein durstversuch gemacht wird?
Könnt ihr mir vllt eure erfahrungen zum durstversuch mitteilen? Hab ziemliche angst, wenn ich dann 24 stunden nix trinken darf. Kann man dann wenigstsns bonbons kutschen, was essen oder mundspray (wenn man mund so trocken ist hilft das für ne weile) nehmen?

Kann man den urin immer selbst abgeben oder bekommt man einen katheter?

Was ist, wenn der durstversuch negativ ausfällt? Gibt es dann noch weitere untersuchungen? Habe schon gehört, dass bei manchen gesagt wird, das sei psychisch bedingt. Heißt das dann, dass ich mein leben lang mit dem durstgefühl und dem ständig-auf-toilette-rennen leben muss?

Was ist wenn der versuch positiv ausfällt? Welche untersuchungen (ursachenforschung) werden danach noch gemacht?

Ich glaub, das waren erstmal alle meine fragen. Sorry, dass es etwas länger geworden ist. Aber ich wüsste gerne, was auf mich zukommt, wenn ich am 7.10. den termin habe. Vielen dank schon mal an alle, die sich die mühe machen, das zu lesen und mir zu antworten.

Viele grüße,
yvonne

  • Beitrag vom 25.09.2008 - 08:16

  • Autor:

    yvonne