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Befund nach Kernspintomographie am Kopf

Befund nach Kernspintomographie am Kopf

Hallo liebes Community,

mein Vater, geb. 1964, hat heute sein Befund nach einem Kernspintomographie am Kopf bekommen. Das Problem ist, dass er erst morgen ein Arzttermin bekommen hat um alles einzelne zu besprechen. Aus Angst, dass was schlimmes bei raus kommt, kann ich nicht länger warten. Könnt ihr mir vllt. hier weiterhelfen. Evt. nur sagen, ob da was schlimmes ist etc.

Ich wäre sehr dankbar.

Befund:
Verglichen zum Befundtext der letzten Voruntersuchungen von 2013 weiterhin Nachweis der rechts im Zentrum semiovale gelegenen rundlich ovalären, großen Läsion mit Beziehung zur Balkenstrahlung und kleinem Randwall gliär. Die Läsion zeigt zentral ein etwas inhomogenes Signal. Nachweis benachbarter weitere Läsionen querval zur Ventrikelachse gestellt ohne perifokales Ödem.
Keine kortikalen Läsionen, keine zerebellären Läsionen. Im übrigen regelrechte Mark- und Rindendifferenzierung, keine Mittellinienverlagerung, keine Liquorzirkulationsstörung, keine Raumforderung.
Auf eine Kontrastmittelgabe wird zunächst verzichtet (fehlend Retentionsparameter), eine anzuratende HWS Untersuchung sollte ergänzend erfolgen mit Kontrasmittelgabe und nach Vorlage oben genannter Nierenwerte dann auch ergänzende cerebrale Kontrastmittelstudie.

Ergebnis:
Bei dem vorliegendem Befundbild dürfte es sich um eine seltene milde Verlaufsform einer konzentrischen Sklerose Typ Balö handeln (Variante einer multiplen Sklerose).
Aufgrund der klinischen Beschwerden des Patienten ist eine Vorstellung in einem Kompetenzzentrum für Multiple Sklerose anzuraten zum sicheren differenzialdiagnostischen Ausschluss einer aktiv entzündlichen ZNS Erkrankung!

Vielen Dank ...

  • Beitrag vom 18.02.2015 - 12:24

  • Autor*in:

    gok88