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Verdacht auf Gehirntumor. Viele Symptome. Bitte um Hilfe

Re: Verdacht auf Gehirntumor. Viele Symptome. Bitte um Hilfe

Hallo Jan,

habe deinen Beitrag (entschuldige) nur knapp überflogen und auch nicht ganz gelesen.

Es ist ungewöhnlich, aber was herauszulesen ist, ist "dass alles seit dem Türkeiurlaub" aufgetreten ist.

Zwei Dinge fallen mir ein:

1. Hast du "Billigalkohol" getrunken?
2. Gäbe es die Möglichkeit, dass du etwas gegessen hast mit Blei oder Quecksilber?

  • Beitrag vom 07.10.2016 - 09:08

  • Autor:

    Sandela

Re: Verdacht auf Gehirntumor. Viele Symptome. Bitte um Hilfe

Hallo Jan,

wenn es nach dem Essen ist, beziehe das mal auf die Nahrung. Ich selber habe dies auch. ca. 10 - 20 Minuten explizit nach dem essen.

Meist sind dies Geschmacksverstärker, Zusätze oder künstliche Aromen die dies auslösen.

Wir dachten erst es könnten Speichelsteine sein, jedoch klappt der Speichelfluss ohne Probleme.
Zurück zur Nahrung. Beobachte mal was du ist. Bei Biologisch angebauten Produkten sollte dies nicht vorkommen.
Welche Stoffe genau nun Ausschlaggeber sind, habe ich noch nicht raus bekommen und wir sind selber am forschen. Jedoch, habe ich dies bei bestimmten industriellen Produkten ganz intensiv und bei biologischen gar nicht ... anderen

  • Beitrag vom 29.07.2016 - 16:40

  • Autor:

    Ron Müller

Verdacht auf Gehirntumor. Viele Symptome. Bitte um Hilfe

Hallo. Ich heiße Jan, bin 24 Jahre alt und leide von Jahr zu Jahr an immer mehr Symptomen.

Das erste trat im Alter von 16 ein. Ich nenne es Zungenkrämpfe. Bislang konnte kein Arzt etwas damit anfangen, egal ob Hausarzt, Neurologe, Internisten der Notaufnahme….

Es tritt seit 8 Jahren immer wieder auf. Jedoch komplett unregelmäßig. Mal ein paar Wochen gar nicht. Dann gibt es wieder Phasen wo ich das häufig habe.
Die Krämpfe in der Zunge (ganz hinten/unten) und im Halsbereich treten wenn nach Mahlzeiten auf.
Es dauert ungefähr 10 – 20 Minuten nach einer Mahlzeit und dann halten die Krämpfe ungefähr
20 – 30 Minuten an. Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl und schwierig zu Beschreiben.
Ich sag immer Krämpfe, aber beschreibe es manchmal auch als eine Art Muskelkater oder stechenden Schmerz in der Zunge und Halsgegend.

Das zweite Symptom betrifft mein linkes Auge. Seit Sommer 2014 (Türkei Urlaub) habe ich das.
Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich das, das linke Auge anders aussieht als früher.
Ich habe Augenringe (links ausgeprägter als rechts) und ums linke Auge herum ist es etwas geschwollen. Ich hatte mein ganzes Leben lang Probleme mit meinem Spiegelbild (sehr niedriges Selbstwertgefühl), aber seit mein linkes Auge nun auch noch kleiner und irgendwie dunkler als das rechte aussieht, schau ich noch weniger gerne in einen Spiegel.

Allerdings handelt es sich nicht nur um ein rein optisches Problem, wobei das optische permanent ist und folgendes nur zeitweise auftritt:

An manchen Tagen kann ich es im Gesicht spüren das es ums linke Auge herum geschwollen ist.
Somit kreisen die Gedanken auch immer darum und das sind dann solche Tage in dem ich mich von der Außenwelt isoliere, auch weil ich mich hässlich fühle (immer im Gedanken an diese asymmetrischen Augen)

Hinzu kommt dann noch das häufig, meist Abends, eine starke Sehbeeinträchtigung auf dem linken Auge einsetzt. Ich sehe dann extrem unscharf auf dem einen Auge. Da es aber halt nur zeitweise Auftritt, denke ich das es ein neurologisches Problem ist und nichts für den Augenarzt?! Immerhin sprechen die anderen Symptome auch für neurologische Ursachen (Soweit ich das beurteilen kann)

Drittes Symptom: Auch seit ungefähr dem Sommer 2014 (Türkei Urlaub), habe ich eine starke Abneigung gegen Sonnenlicht entwickelt. Ich habe die meiste Zeit, meine Rollladen unten und meide das Tageslicht. Erst Recht an heißen und/oder sonnigen Tagen. Meine Einkäufe erledige ich in der Dämmerung (Einkäufe sind eines der wenigen Dinge wofür ich überhaupt das Haus verlasse).
Es ist mir äußerst unangenehm von Sonnenstrahlen erfasst zu werden oder auch nur nach draussen zu schauen wenn es Tag ist (an bewölkten/regenerischen Tagen geht es noch einigermaßen)
Ansonsten bin ich oft vom Tageslicht geblendet, auch wenn die Sonne gar nicht richtig rauskommt.
Mit künstlichem Licht habe ich keinerlei Probleme.

Nummer 4 sind meine Kopfschmerzen. Ungefähr 2014 traten sie ein. Sie traten täglich auf, aber die Schmerzintensität war äußerst gering. Ich nannte es noch nicht einmal Kopfschmerzen. Ich nannte es eher ein komisches Kribbeln im Kopf, das nicht wirklich weh tut, aber mit einer Sorge um die eigene Gesundheit einhergeht.
Mit der Zeit sind die Kopfschmerzen aber schlimmer geworden. Ich habe sie immer noch tagtäglich aber mittlerweile tut es auch weh. Mal mehr mal weniger. Von stark bis sehr schwach.
Ich schlucke fast täglich eine Ibuprofen 400.
Die Kopfschmerzen traten immer an verschiedenen Stellen auf. Früher , so kam es mir vor, vermehrt in der linken Hirnhälfte, heute links und rechts ungefähr ausgeglichen.
Außerdem habe ich oft ein Pochen im Kopf, ich kann meinen Puls am Schädel fühlen, da es zum Herzrhythmus pocht.
Mein neuestes Symptom habe ich seit ca. 2 Wochen. Ich war leicht erkältet und im Anschluss bekam ich ein Rauschen auf den Ohren, immer wenn ich was höre. Also sobald Geräusche in mein Ohr dringen, rauscht es nebenbei und nach dem letzten gehörten Ton dauert das Rauschen noch eine halbe bis ganze Sekunde an. Am stärksten ist es bei Geräuschen die ich von mir selbst hergebe. Nase hochziehen oder Sprechen zum Beispiel. Oder wenn jemand anderes mit mir spricht. Auch wenn mein Handy Geräusche macht ( Ich spiele viele Spiele auf dem Handy)
Komischerweise lösen die Geräusche des Fernsehers kaum ein Rauschen aus.
In den ersten Tagen war es noch zeitweise und seit einer Woche circa ist es permanent. Sobald ich spreche o.Ä. rauscht es nebenbei. Das macht mich langsam wahnsinnig.
Außerdem empfinde ich manche Klänge nun etwas dumpf und habe manchmal diesen komischen Druck auf den Ohren, wie man ihn auch beim Gähnen hat.
Ich versuche mal das Rauschen zu beschreiben:
Es hört sich fast wie eine Art Windzug an. Oder so wie das was man hört wenn man den Kopf unter Wasser taucht. Oder auch so als hätte man Wasser im Ohr.

Das sind so die hauptsächlichen Symptome, die mir die größten Sorgen machen.
Auf psychischer Seite habe ich leider auch noch ein paar Probleme:

Ich leide an Depressionen, teilweise Aggressionen und bin Drogensüchtig
(nur Cannabis – früher chemische Drogen genommen, ohne Suchtgrundlage).
Ich bin sozial isoliert aus mehreren Gründen:
Durch meine körperlichen Symptome befinde ich mich oft in einer Art Panikzustand.
Die Gedanken kreisen stets um meine Beschwerden und ich mache mir große Sorgen ob es wieder verschwindet/ behandelt werden kann, ob ich behindert werde oder gar sterben muss. Ich halte es für möglich das daher meine Depression rührt, neben der Cannabissucht natürlich. Oder sogar das die Depression meine körperlichen Symptome hervorrufen.

Ich möchte nicht sterben, aber ich denke täglich daran. Entweder ob mich die Krankheit irgendwann dahinrafft oder ob ich mich selbst umbringen muss, weil die Krankheiten mein Leben nicht mehr lebenswert machen.

Eine andere Art von Panikzuständen habe ich in der Öffentlichkeit. Besonders in Gegenwart Gleichaltriger, oder noch schlimmer: Attraktiven Frauen.
Ich meide es, Gleichaltrige zu treffen, außer jene beiden Freunde, die ich schon seit vielen Jahren habe.
Das macht es mir unmöglich zum Beispiel die Fahrschule zu besuchen. (Ich habe nie einen Azubiplatz bekommen aufgrund mangelnder Fahrerlaubnis, trotz Realschulzeugnis mit Qualifikation).
Ich bin zu höchstens 6 Theoriestunden erschienen und meist unter irgendeinem Vorwand, frühzeitig verschwunden, da der Druck zu groß wurde.
In der Nähe von Menschen denen ich gefallen möchte, also besonders hübschen Frauen, kann ich nicht sein. Ich bin wahnsinnig nervös, schwitze und zitter extrem und wenn mich jemand anspricht (wie sehr ich das hasse) fang ich noch an zu stottern. Deswegen gehe ich auch nie an die Kasse mit der hübschesten Kassiererin. Oder kneifen meine Augen automatisch zu wenn ich nervös bin, vor anderen Menschen.

Ich bekam im Alter von 19 meine erste und einzige Freundin. Zu der Zeit war noch alles gut, bis auf die gelegentlichen Zungekrämpfe. Als sie nach circa einem Jahr Schluss machte (wegen meiner Kifferei) begann meine Depression. Ich bin gerade bei den Eltern ausgezogen, Freundin machte Schluss und ich kam nicht mehr klar. Wurde arbeitslos, habe es mir mit fast allen Freunden verscherzt und hockte den ganzen Tag nur noch alleine in meiner Wohnung. Circa ein halbes Jahr lang, dann baute ich wieder den ein oder anderen früheren Kontakt auf.

Seit sie Schluss gemacht hat, hasse ich mein Leben. Die Depression schien irgendwann überwunden, aber ich habe immer mein früheres Leben vermisst. Aufgrund meiner Sozialphobien und den anderen körperlichen Beschwerden, ist mein Leben richtig scheiße geworden. Ich liege den ganzen Tag vor dem TV, schiebe mir große Sorgen um meine Gesundheit und schlage die Zeit tot mit kiffen und Videospielen.

Jetzt möchte ich noch etwas auf meinen Drogenkonsum eingehen:

Ich fing mit 14 an zu kiffen, das mache ich seither, also seit 10 Jahren tagtäglich. Es gab kaum Ausnahmen und im Durchschnitt rauche ich 1 Gramm am Tag.

Im Alter von 16 fing ich an Pepp, also Amphetamine zu nehmen. Einfach weil es interessant war und Spaß gemacht hat. Das war aber auch ungefähr der Zeitpunkt, wo mein erstes Symptom, die Zungenkrämpfe, auftraten.

Mit 18 gesellte sich dann noch Ecstasy hinzu.
Aber im Gegensatz zum Gras, nahm ich Pepp und XTC nicht regelmäßig. Es gab immer Phasen.
Zum Beispiel nahm ich 4 Wochen lang fast täglich chemische Drogen und dann wieder paar Wochen gar nicht.
Ich hatte früher oft Lust auf diesen Drogenrausch und es nie als Sucht empfunden, wie bei den Dingen die ich rauchte. Nach Tabak und Marihuana bin ich ganz klar süchtig/Abhängig.

Also ich kiffte täglich und nahm immer wieder mal Pepp und XTC zu mir. Es war immer gut.
Dann begann das Jahr 2011. In diesem Jahr habe ich erstmals negative Folgen des Drogenkonsums an mir gespürt. Durch die Chemie brachen mir immer wieder Stücke von Zähnen ab
(In der Zeit litt ich sehr unter dem Erscheinungsbild meiner Schneidezähne, sprach nur noch vor vorgehaltener Hand, lachte kaum – dann bekam ich meine Kronen und es legte sich)
Außerdem wirkte das Pepp nicht mehr so wie früher. Früher wurde ich davon fit, selbstbewusst und hab mich wach und gut gefühlt. Seit 2011 schlug die Wirkung ins Gegenteilige um. Ich fühlte mich nach einer Nase Pepp immer müde und scheisse. Wollte nicht das mich so einer sieht.
Auch das XTC wirkte irgendwann nicht mehr so wie es sollte und so begann ich die chemischen Drogen immer seltener zu nehmen. Heute nehme ich sie gar nicht mehr.

Bestimmt haben die chemischen Drogen so einiges zerschossen in meinem Gehirn und das Gras macht es bestimmt auch nicht besser. Ich habe sogar den Eindruck, dass ALLE oben genannten Symptome vom Cannabis sogar noch verstärkt werden. Trotzdem schaffe ich es nicht, mal einen Tag die Finger davon zu lassen. Ich liege auf dem Sofa, leider an den Symptomen, vermute es wird vom Gras noch schlimmer und trotzdem liege ich da, mit einer Tüte in der Hand. Ich kann es mir nicht erklären warum ich trotz dieser Panik weiter kiffe. Ich nenne es einfach Sucht. Ich kenne einfach nichts anderes mehr. Und die endlose Langeweile ist auch keine Hilfe zur Abstinenz..

Als letztes möchte ich schildern was ich bisher unternommen habe.

Als meine Freundin Schluss gemacht hatte und ich stark depressiv war, ging meine Mutter mit mir zum Neurologen. Die Zungenkrämpfe waren soweit ich mich erinnern kann, der Hauptgrund.
Doch mit dem Begriff konnte der Neurologe nichts anfangen
(Ich habe zuvor im Netz gelesen, dass Zungenkrämpfe ein Fall für den Neurologen wären)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/ploetzliche-zungenkraempfe-sind-ein-fall-fuer-den-neurologen-aid-1.185809

Jedenfalls schlossen sie mir dort irgendwelche Kabel an den Schädel und haben meine Hirnströme oder sowas gemessen. Der Arzt berichtete von Auffälligkeiten mit Verdacht auf einen Gehirntumor.
Bei dem nächsten Termin schlossen sie den Tumor dann aus und ich ging nicht mehr zu weiteren Terminen. Ich mochte den Arzt nicht, hielt ihn für desinteressiert und inkompetent, da ihm Zungenkrämpfe nichts sagten. Außerdem wollte ich damals nichts von irgendwelchen Ärzten wissen.
Meine Mutter drängte mich immer zu einer Therapie, wegen der Depris, aber ich hatte früher keinen Bock auf den Psychounsinn.

Seit sich immer mehr Symptome anhäufen, bin ich mittlerweile davon überzeugt einen Tumor oder so zu haben. Ich ging immer wieder zum Hausarzt, bekam Überweisungen ins Psychokrankenhaus und wurde dort wieder abgewiesen, da ich dort wohl falsch sei…

Ich bin dann irgendwann zur Caritas zur Drogensuchtberatung gegangen. Seitdem bin ich mit dem Berater in Kontakt. Er hilft mir alles in die Wege zu leiten mit Therapie usw.
Jetzt ist es aber so:
Es geht immer um mein Cannabisproblem. Ich erzähle von Zungenkrämpfen und meinem Auge etc und statt das mal einer sagt, wir behandeln dich sofort, schweift das Thema immer auf Entzug um.
Ich bin ja für den Entzug, ich würde es gerne mal schaffen ohne Gras zu leben. Aber jetzt möchte ich vorallem erstmal das meine Symptome behandelt werden, bzw. überhaupt mal untersucht wird was genau ich habe und ob das wirklich vom Cannabis herrührt. Vielleicht hilft mir dieses Wissen sogar beim Entzug.

Momentan warte ich auf die Zusage der Krankenkasse für den Entzug, bzw. auf einen freien Platz.
Das dauert alles ewig, aber schwebe ich denn nicht in akuter Lebensgefahr, wenn ich einen Tumor habe? Kann ich mir das leisten monatelang auf einen Entzug zu warten, damit irgendwann nach dem Entzug endlich mal eine Behandlung stattfindet? Was wenn sich sogar herausstellt, das Gras gar nicht die Ursache ist und ich umsonst auf den Start einer Behandlung warte?

Ich fühle mich schwerbehindert und habe Angst um mein Leben.
Ich habe mich vorhin bei gesundheit.de angemeldet und erhoffe mir in diesem Forum nun ein paar Ratschläge was ich tun könnte oder vielleicht sogar jemanden mit dem ich darüber sprechen kann, der mir hilft damit klar zukommen. Vielleicht gibt es hier sogar jemanden mit einer ähnlichen Symptomatik, der mir helfen kann, mir sagen wie er damit zurecht kommt und was er dagegen getan hat.

Danke schön für Durchlesen.
Jan.

  • Beitrag vom 06.04.2016 - 16:02

  • Autor:

    JohnGold