Muskelzucken im Ohr!

Re: Muskelzucken im Ohr!

Salut Erik,
nachdem ich selber unter Myoklonus des Steigbügelmuskels (M. stapedius)
leide, möchte ich zumindest einen Tip geben, wie man (ich zumindest) trotz Trommelsalve im Ohr schlafen kann und hoffe damit etlichen Leidgeplagten etwas helfen zu können.
Man benötigt Oropax mögl. 2 Stück um das betroffene Ohr komplett damit vollzustopfen. So hört man leider immer noch was, aber nichts mehr, wenn man sich zusätzlich mit betroffenem Ohr auf eine Wärmflasche legt.
Diese muss nur angenehm temperiert sein, die Temperatur ist nicht ausschlaggebend, sondern scheinbar das Wasser, dass die Schallwellen aufnimmt.
Würde mich über positives feedback freuen.

  • Beitrag vom 11.02.2019 - 09:28

  • Autor:

    Medici

Re: Muskelzucken im Ohr!

Hallo Erik. Wollte mal fragen ob Du immer noch die Probleme hast? DA ich mich jetzt schon über 2 Jahre mit dieser Sache quäle dachte ich ich frage mal nach wie bei Dir der Stand der Dinge ist.

  • Beitrag vom 24.10.2018 - 11:37

  • Autor:

    Sasi

Re: Muskelzucken im Ohr!

Auch wurde das Thema hier schon behandelt:
https://www.gesundheit.de/forum/krankheiten-foren/hals-nasen-ohren/zuckungen-im-ohr-klopfen

  • Beitrag vom 10.04.2018 - 15:12

  • Autor:

    septimus

Re: Muskelzucken im Ohr!

Hallo Erik,

ich habe vmtl. das Gleiche wie Du. Mittlerweile seit ca. 2-3 Monaten.

Wie geht es Dir derzeit. Bei mir sind die Beschwerden noch von kurzer Dauer, so ca. 3- Sekunden. Diese kommen aber total unregelmäßig.

Ich beschreibe mal meine Beschwerden, zwecks Abgleich, mal so:

- unkontrolliertes Zucken im Innenohrbereich.
- kein pfeiffen, knistern, bzw. sonstige Töne, Geräusche usw.
- einmal in der Art, als würde im Ohr ein MG eine Salve abfeuern, kurz für 2-3 Sekunden (ähnlich dem Pulsschlag vom Herzen - aber sehr, sehr, schnell hintereinander)
- dann wieder mehr so ein flattern, als würde das Trommelfell zittern, jedoch wie erwähnt, .. das ist kein Ton. Mehr als würden Muskel, oder Sehnen verrückt spielen. Ähnlich dem Augenlidzucken.
- nicht von außen wahrnehmbar und wenn, dann total schwierig, da es unerwartet auftritt und nur für ein paar Sekunden.
- gelegentlich bin ich auch der Meinung, das beim Auftreten dieser Symptome auch im Bereich hinterer Gaumen, sich leicht etwas zusammenzieht - bin mir aber nicht ganz sicher.
- die Symptome dauern von ca. 2 - 10 Sekunden; treten einerseits mehrmals in der Stunde auf, dann wieder für ein paar Stunden Ruhe - absolut unregelmäßig.

In einem anderen Forum konnte ich zumindest von einem Arzt folgende, für mich logische, und der Sache noch am nähersten, Diagnose finden:

"..es handelt sich mit anzunehmender Sicherheit und um um einen sog. Myoklonus des Steigbügelmuskels (M. stapedius),evtl auch zusätzlich des Trommelfellspannermuskels (M. tensor tympani). Die Ursachen sind auch heute noch unklar. Es bestehen wahrscheinlich Zusammenhänge mit Verspannungen der Hals- und der Kaumuskulatur. Gesichert ist das allerdings nicht! Man kann aber bei entsprechenden Beschwerden einen versierten Chirotherapeuten bzw. beim Kauapparat einen entsprechend weitergebildeten, "gnathologisch" tätigen Zahnarzt oder Kieferorthopäden, oder sogar beide, konsultieren. Die medikamentöse Therapie bringt im Allgemeinen wenig bis garnichts. Man kann aber, bei starken Beschwerden einen Therapieversuch mit Muskelrelaxantien und Tagestranquilizern versuchen (Clonazepam soll in Einzelfällen wirksam sein).
Wenn der Myoklonus des Mittelohrs gesichert ist gibt es eine definitive Therapie mit der mikrochirurgischen Durchtrennung der beteiligten Muskeln im Rahmen einer sog. Tympanotomie. Das hört sich schlimm an, ist aber ein relativ kleiner, schneller und für einen Mittelohrchirurgen unproblematischer Eingriff. Er sollte aber erst nach Ausschöpfen der og Therapieoptionen ins Auge gefasst werden! .."

Wäre schön, wenn wir uns austauschen könnten!

  • Beitrag vom 10.04.2018 - 15:06

  • Autor:

    septimus

Muskelzucken im Ohr!

Ich bin mehr und mehr am Verzweifeln. Seit 9 Montaten habe ich regelmäßig ein Zucken im linken Ohr (klopfendes Geräusch; wird anscheinend vom Muskel Stapedius erzeugt), das zumeist zwischen 10 Minuten und 1,5 Stunden anhält. Heute läuft es allerdings bereits seit 7 Stunden (!) und es ist kein Ende in Sicht.

Ich war schon bei zwei HNO Ärzten: Der erste meinte, das käme vom Stress, man könne nichts tun, der zweite hat mir zu einer Tubendilatation geraten, was ich dann auch gemacht habe. Bei der OP konnte der Arzt feststellen, dass ich links tatsächlich von einer Nebenhölen-P, die im Jahr 2009 durchgeführt wurde, eine verengte eustachische Röhre und Narben von der OP habe. Jedoch hat die Tubendilatation leider nichs gebracht, das Zucken kommt immer noch mehr oder weniger täglich. Seit Januar nehme ich Magnesium und Vitamin B, da ich gelesen hatte, dass es daran liegen könnte. Ein großes Blutbild hat ergeben, dass meine diesbzgl Werte aber in Ordnung sind, nur Vitmin D war sehr schlecht (was ja mit Nerven und Muskeln nichts zu tun hat).

Zu den Beschwerden: Zunächst sind sie immer nur bei Gähnen oder Aufstoßen aufgetreten. Nachdem ich beides mittlerweile mehr oder weniger unter Kontrolle gebracht hab (Gähnen abgewöhnt, Magentabletten fürs Afstoßen) kommt das Zucken nun aber von selbst, sowohl im Schlaf als auch wenn ich wach bin.

Ich hatte im Internet davon gelesen, dass man den Muskel durchtrennen lassen kann bzw. man das Zucken evtl durch Muskelrelaxans in den griff bekommt. Von beidem hatten mir die HNO Ärzte stark abgeraten.

Wie gesagt, ich bin sehr verzweilfelt und freue mich über jeden Ratschlag (auch Tipps bzgl HNO-Ärzten, egal wo in Deutschland, die mit diesen eher selten Beschwerden Erfahrungen haben sind sehr sehr willkommen).

  • Beitrag vom 01.04.2018 - 13:13

  • Autor:

    Erik_1