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Angst vor HIV oder nur Hypochondrie?

Re: Angst vor HIV oder nur Hypochondrie?

Hallo Krankilein,

da bist du ja ordentlich durchgecheckt worden! Ich kann dir nur raten, in Gesundheitsfragen nicht zu viel zu googlen ;)

Klar, man kann natürlich eine erste Einordnung für Symptome herausfinden, aber letztlich zeigt sich bei einer Krankheit oft ein sehr komplexes Zusammenspiel verschiedener Anzeichen und das kann eigentlich nur ein Arzt wirklich bewerten, der dich untersucht. Wenn du liest oder erwartest, dass eine bestimmte Krankheit z.B. mit Kopfweh einhergeht, ist es nicht verwunderlich, wenn du dann auch Kopfweh bekommst. Ich hab mal gehört, dass Medizinstudenten immer glauben, die Krankheit zu haben, die sie gerade in der Vorlesung durchnehmen. Das ist also nicht ungewöhnlich.

Trotzdem sollten dich solche Gedanken nicht derart verfolgen, das schränkt ja auch deine Lebensqualität ein. Ich glaube, es wäre schon gut, man mit einem Profi darüber zu reden. Vielleicht helfen schon wenige Sitzungen, damit dir klar wird, dass damals nichts war und dass du auch jetzt wirklich darauf vertrauen kannst, dass du gesund bist.

Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Ich sehe auch keine "Schande" darin, sich helfen zu lassen. Der Körper ist so komplex und man geht zu Ärzten, die sich damit auskennen. Die Psyche ist noch viel komplexer - warum will man die lieber alleine in den Griff bekommen?

Alles Gute!

  • Beitrag vom 07.01.2019 - 10:01

  • Autor:

    gisela43

Re: Angst vor HIV oder nur Hypochondrie?

Hallo Gisela43,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Es ist nicht nur die Angst vor HIV, sondern auch vor anderen bösartigen Krankheiten. Alles fing mit einer lang anhaltenden und schmerzlosen Lymphknotenvergrößerung an, bei der ich von Arzt zu Arzt geschickt wurde. Schließlich googelte ich meine Symptome und bin auf alle bösartigen Krankheiten gestoßen, die es dazu nur gab. Schlussendlich nach einem Ganzkörper MRT, drei Ganzkörper Ultraschalls, einem Röntgen und mehreren Blutuntersuchungen (kleines Blutbild, Differentialblutbilder und auch großem Blutbild) und nach körperlichem Abtasten kam dann gott sei Dank die Entwarnung. Seit dem verfolgt mich das Thema und auch die Angst vor HIV. Deshalb überlege ich auch schon, ggf. eine Therapie zu beginnen oder mich wenigstens diesbezüglich beraten zu lassen, um nicht komplett in so einen Kreislauf zu geraten.

Liebe Grüße,
Krankilein

  • Beitrag vom 04.01.2019 - 12:51

  • Autor:

    Krankilein

Re: Angst vor HIV oder nur Hypochondrie?

Hallo Krankilein,

die Angst erscheint mir tatsächlich übertrieben bzw. unbegründet, aber das weißt du ja im Grunde selbst - deshalb schreibst du hier ja.

Vielleicht hilft es dir, dich besser über die Krankheit zu informieren. Denn über Speichel kann HIV beispielsweise nicht übertragen werden. Außerdem sind infizierte Personen, die sich in medikamentöser Behandlung befinden, für andere nicht ansteckend. Das Risiko, dass du dich irgendwie zufällig über eine fremde Person infizierst, ist also verschwindend gering.

Vielleicht findest du irgendwo Zahlen zur statistischen Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren und kannst dich dadurch beruhigen. Frag dich auch mal, warum du ausgerechnet vor HIV eine solche Angst hast. Steckt da was dahinter?

Alles Gute für dich!

  • Beitrag vom 04.01.2019 - 09:17

  • Autor:

    gisela43

Angst vor HIV oder nur Hypochondrie?

Hallo ihr Lieben,

ich habe momentan ständig Angst vor HIV. Ich weiß selber nicht warum: Ich habe weder ungeschützten Geschlechtsverkehr (außer mit meiner seit Jahren zusammenlebenden Partnerin), kein Drogenkonsum bzw. kein gemeinsames Benutzen von Spritzen und auch sonstige Kontaktmöglichkeiten sind bisher ausgeschlossen.

ABER: Ich rede mir ein, dass Person xy ja HIV haben könnte und ich versehentlich durch seine Spucke oder durch einen Tropfen Blut, was z.B. Mitarbeiter in Restaurants unbemerkt ins Essen verloren haben, angesteckt werden kann. Oder das Spritzen in Zugsitzen, Parkautomaten oder ähnliches liegen. Ich weiß, dass es banal ist, aber kurze Zeit später bekomme ich immer irgendwelche HIV Symptome (HIV Ausschlag, Petechien oder ähnliches). Zwei HIV Tests habe ich sicherheitshalber schon machen lassen (beide negativ) und auch große Blutbilder (unabhängig von HIV) waren in Ordnung. Wie werde ich diese Gedanken los? Zu wenig Informationen über HIV? Hypochondrie?

Liebe Grüße,
Krankilein

  • Beitrag vom 03.01.2019 - 17:33

  • Autor:

    Krankilein