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Tibialis posterior Teilruptur

Re: Tibialis posterior Teilruptur

Hallo Christian,

mit dem Befund kenne ich mich leider nicht aus. Haben sich die Ärzte, die das MRT gemacht haben, die Ergebnisse auch angeschaut? Was sagen die dazu?
Wahrscheinlich ist der Hausarzt nicht der richtige Ansprechpartner für einen solchen Fall. Vielleicht könnt ihr mal bei einem Orthopäden nachfragen. Wahrscheinlich bekommt ihr da nicht sofort einen Termin, aber wenn ihr sagt, dass deine Mutter starke Schmerzen hat, kommt ihr mit ein bisschen Wartezeit bestimmt dran.

Liebe Grüße,
Gisela

  • Beitrag vom 08.02.2013 - 13:44

  • Autor*in:

    gisela43

Tibialis posterior Teilruptur

Hallo allerseits!

Ich habe heute hier angemeldet um mich ein wenig zu der Diagnose "Tibialis posterior Teilruptur" zu informieren.
Es geht dabei um meine Mutter, die sich Ende September letzten Jahres bei Treppen steigen den Fuß stark verstaucht hatte und auch direkt damit in die Notaufnahme gefahren ist.
Die Diagnose lautete zunächst, dass einfach etwas übedehnt sei und sie hatte eine Bandage bekommen.
Da es aber nach einem Monat nicht besser wurde ist erneut zum Hausarzt gegangen. Wieder eine ähnliche Diagnose und eine andere Bandage.
Als es nun vor ein paar Wochen noch immer nicht besser war und meine Mutter wieder beim Hausarzt war bekam sie endlich eine Überweisung zu einem MRT.
Heraus kam folgendes:

MRT linkes OSG vom 07.02.2013:

Indikation:
Schmerzen im Sprunggelenk, vor allem beim Bewegen. Diese Schmerzen bestehen seit einer Distorsiom im September 2012. Vormals wurde das Sprunggelenk konservativ therapiert.

Methode:
Oberflächenspule: Sagittal T1-SE sowie triplanar Protonen TSE mit Fettsuppression.

Befund:
Hochgradige Teilruptur der Tibialis prosterior-Sehne in Höhe des Talus. Flexor digitorum und Flexor Hallucis Longussehne als auch Personealsehnen regelrecht. Syndesmose intakt.
Hochgradige Teilruptur des Ligamentums fibulotare anterius. Teilruptur des Ligamentus fibulokalkaneare. Diskrete Einrisse auch im Ligamentum fibulotalare posterius. Deltabans regelrecht. Knöcherne Strukturen unauffällig.
Kleines Ganglion im Kalkaneus benachbart zum hinteren unterem Sprunggelenk.

Beurteilung:
Hochgradige Teilruptur der Tibialis posterior-Sehne in Höhe des Talus.
Keine Frakturresiduen. Kein posttraumatisches Knochenmarködem. keine arthrotische Komponente.

Nun war meine Mutter mit diesem MRT Ergebnis heute wieder beim Hausarzt.
Dieser wusste wohl nicht sorecht und holte zwei weitere Ärzte aus unserer Praxis zu sich um Rücksprache zu halten. Der eine meinte es muss dringend operiert werden, da es droht abzureisen. Der andere meinte dass es nicht operiert werden muss.
Der Hausarzt meinte meine Mutter soll einfach noch drei weitere Monate die Stützbandage tragen und dann sehe man weiter.
Meine Mutter ist am Verzweifeln, schließlich hat sie schmerzen beim Laufen und sogar beim Sitzen, die Schmerzen breiten sich aus bis hoch zur Hüfte und es entwickelt sich ein Plattfuß.

Was meint ihr ist der richtige Weg weiter vorzugehen? Hat jemand eine ähnliche Erfahrung machen müssen?
Würde mich jeden Tipp freuen. Auch wenn der Text sehr lange ist ;)

Dankeschön.

Viele Grüße

Christian

  • Beitrag vom 08.02.2013 - 12:53

  • Autor*in:

    kuenzelde