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Pudendus-Neuralgie

Re: Pudendus-Neuralgie

Hallo Ullila,
kannst Du mir sagen, wie es Dir mittlerweile geht..
Bei mir ging es vor 6 Monaten los. Ich wachte in der Nacht von einschießenden Attacken im Genitalbereich auf, brennende Leisten kamen hinzu. 4 Krankenhausaufenthalte, eine Ärzteodysee, diverse Behandlungen, nichts half wirklich. Ich weiß nicht warum, wieso und woher diese Schmerzen kamen. Ich brauche Hilfe! Liebe Grüße Melanie

  • Beitrag vom 06.09.2019 - 20:21

  • Autor*in:

    MelKra

Re: Pudendus-Neuralgie

Hallo bambolina,
ich war letzte Woche in Herne und habe den Pudendusblock machen lassen. Ca. 6 Stunden war ich zu 80 % Schmerzfrei, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Stimulatoren in meinen Gesässtaschen haben möchte. Z. Zt. nehme ich 275 mg Lyrika und komme bis ca. 14 h einigermaßen durch den Tag, danach Sofa- aber das ist keine Lösung für den Rest meines Lebens. Wahrscheinlich ist das ganze durch eine OP an der Harnröhre passiert. In Herne habe ich gesehen - ich bin nicht alleine mit diesen Schmerzen.
Hast du schon neue Erfahrungen?
VG
paulauli

  • Beitrag vom 28.07.2019 - 15:11

  • Autor*in:

    paulauli

Re: Pudendus-Neuralgie

Hallo Prinzessinalex,

Warst du in Herne? Habe da jetzt im August ein Termin für einen Pudendusblock. Kannst du schon was berichten? Wie geht es dir ? Sind die Schmerzen noch da ?

Danke & Grüße
Bambolina

  • Beitrag vom 24.07.2018 - 11:02

  • Autor*in:

    bambolina91

Re: Pudendus-Neuralgie

Hallo ! Oh Gott, 10 Jahre?? Das will ich nicht. Ich habe versucht die Tabletten langsam ausschleichen zu lassen, aber der Schuss ist nach hinten los gegangen. Also nehme ich wieder artig alles ein. Ich versuche mit Osteopathie und Ernährung die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Ich habe fest gestellt, das mir viele Speisen nicht gut tun. Stark gewürztes, Zuviel Fett usw.

Die Schmerzen sind primär am Darm. Furchtbar. Auch diese Empfindungsstörungen.

Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Klinik in Herne.

Die Nervenleitergeschwindigkeit ist im Schambereich gemessen worden.

Ich wünsche Dir gute Besserung und das bald die Lösung für Dein Problem gefunden wird.

Beste Grüße

  • Beitrag vom 17.07.2017 - 21:29

  • Autor*in:

    Prinzessinalex

Re: Pudendus-Neuralgie

Hallo Alex, ich leide schon seit fast 10 Jahren an der pudendusneuralgie.die Ärzte machen nur Mist mit mir,ich habe jetzt vor kurzem (die letzte op ist jetzt 8 Wochen her zwei hüft op s hinter mir ,an einem hüftgelenk war wohl mal was abgebrochen und dieses Stück wuchs zwischen dem rechten hüftgelenk immer weiter bis Mann es jetzt endlich bildlich darstellen konnte. Damit muss es bei mir zu tuhen haben.meine neurologin hat die Behandlung bei mir abgebrochen ,austherapiert...
Ich habe eine Woche später auch einen Termin in der Klinik in herne erzähl mir doch bitte wie dein Eindruck ist wenn du da warst. Hast du mal die nervenleitgeschwindigkeit messen lassen? Die ist bei mir gestört. Ich weiß langsam nicht mehr weiter aber ich bin ja anscheinend nicht der einzige. Pregabalin bringt nicht amineurin auch nicht es ist ein Albtraum.die Ursache muss gefunden werden wo es auf den Nerv drückt ,aber sie versuchen dich nur mit Schmerzmitteln ruhig zu Stellen, ich hab wirklich alles versucht.

  • Beitrag vom 08.07.2017 - 20:12

  • Autor*in:

    Julius1989

Re: Pudendus-Neuralgie

Hallo,

ich hatte im Februar diesen Jahres eine LASH. Nach 5 Wochen hatte ich ein Stechen und Brennen im Schambereich. Furchtbar. Keiner wusste was es sein könnte. Ich war beim Gynäkologen, beim Urologen, beim Proktologen und zum Schluss auf der Neurologie. Hier wurde dann nach drei langen Monaten die Pudendus Neuralgie festgestellt. Ich bekomme jetzt Amineurin und Pregabalin. Erfreut bin ich darüber nicht. Die Schmerzen wurden erträglicher. Durch ganz viel Glück habe ich auch einen Termin beim Osteopathen bekommen. Ein Mal war ich jetzt da. Die Anschlusstermine sind ab jetzt regelmäßig. Seit einer Woche plagt mich wieder dieses Brennen im Schambereich. Im Darm fühlt es sich an, als wenn der immer voll wäre. Im Urlaub habe ich gemerkt, das Baden im Meer mir nicht gut tut. Es ist zu kalt. Am 18.08. habe ich einen Termin im Herner Krankenhaus. Die sind darauf spezialisiert. Davon erhoffe ich mir viel. Gibt es sonst noch Ratschläge, die mir helfen könnten? Sport? Wenn ja in welche Richtung. Ich habe mit Yoga und Pilates angefangen. Habe aber auch hier gemerkt das es kontraproduktiv ist.

  • Beitrag vom 28.06.2017 - 20:43

  • Autor*in:

    Prinzessinalex

Re: Pudendus-Neuralgie

Viele Jahre habe ich unter Pudendusneuralgie-Anfälle gelitten. Die Anfälle kamen "aus heiterem Himmel" und wurden zu Höllenqualen! Manchmal waren es zwei Anfälle pro Tag, manchmal kam tagelang keiner.

Ich konnte einfach keinen Zusammenhang mit irgendwelchen Tätigkeiten oder anderen Belastungen erkennen.

Da ich Monate vorher eine gynäkologische Op. hatte mit einer anschließenden Wundinfektion, habe ich das zwar als mögliche Ursache gesehen, aber diese sporardischen Anfälle waren auch für meine Ärzte ein Rätsel.

Ein Zusammenhang mit bestimmten Nahrungen hatte ich zwar schon erwogen, denn ich hatte auch eine Fruktoseunverträglichkeit, aber alle Diäten oder Vermeidungen konnten zu keiner Reduktion der Anfälle führen.

Als ich eines Tages, nachdem ich etwas Schweres getragen hatte, wieder einen massiven Anfall über 11 Stunden hatte, kam mir erstmals der Verdacht, dass vielleicht zwei Faktoren zusammenkommen müssen.

Um auf den Punkt zu kommen, es war der Verzehr von Capscain ( in meinem Fall scharf gewürzte Hähnchenschenkel)  und das schon mehr als 24 Std. vorher und dem Tragen von Lasten, die eine "Bauchpresse" erforderten. Ich hatte inzwischen eine Buchführung gemacht, was vor den Anfällen geschen war. Auf die scharfen Speisen ( auch schwarzer Pfeffer enthält Capscain) bin ich zunächst nicht gekommen, weil die Nahrungsaufnahme "mit" schon zwei Tage vorher stattfand. Nachdem ich sämtliche scharfen  Speisen gemieden hatte und zunächst nur noch selbst gekocht habe, verschwanden die Anfälle. Heute, es sind viele Jahre vergangen, kann ich immer noch merken, wenn ich auswärts gegessen habe und in den Speisen vielleicht etwas schwarzer Pfeffer war (ich vergesse schon mal bei der Bestellung darauf hinzuweisen). Dann sage ich zu meinem Mann ," oh mich pickt mein Pudendus" und bin dann froh, wenn kein richtiger Anfall  entsteht.

Auch wenn es für viele Laien oder auch Fachleute kaum nachzuvollziehen ist, ich bin mir sicher, dass meine Beobachtung mit einer Durchlässigkeit des Darmes zu tun hat. Vieleicht war es eine Schädigung durch das viele Antibiotikum nach der Op., auf jeden Fall ist es noch immer schwierig für mich geeignete Medikamente zu finden. Ich vermute, dass in vielen Medikamenten auch "scharfe" Inhaltstoffe sind. Das erklärt dann auch, warum ich nie eine Besserung durch Schmerzmittel erhalten habe.

Ich pflege meinen Darm immer noch reglmäßig mit indischem Flohsamen, esse viel Joghurt und keine Fertigprodukte und vermeide Medikmente.

Mein Rat an alle Betroffenen: versuchen Sie schnellstmöglich zu "entgiften", also viel warmes Wasser (keine Kohlensäure) sicher kein! AlkohoViele Jahre habe ich unter Pudendusneuralgie-Anfälle gelitten. Die Anfälle kamen "aus heiterem Himmel" und wurden zu Höllenqualen! Manchmal waren es zwei Anfälle pro Tag, manchmal kam tagelang keiner.

Ich konnte einfach keinen Zusammenhang mit irgendwelchen Tätigkeiten oder anderen Belastungen erkennen.

Da ich Monate vorher eine gynäkologische Op. hatte mit einer anschließenden Wundinfektion, habe ich das zwar als mögliche Ursache gesehen, aber diese sporardischen Anfälle waren auch für meine Ärzte ein Rätsel.

Ein Zusammenhang mit bestimmten Nahrungen hatte ich zwar schon erwogen, denn ich hatte auch eine Fruktoseunverträglichkeit, aber alle Diäten oder Vermeidungen konnten zu keiner Reduktion der Anfälle führen.

Als ich eines Tages, nachdem ich etwas Schweres getragen hatte, wieder einen massiven Anfall über 11 Stunden hatte, kam mir erstmals der Verdacht, dass vielleicht zwei Faktoren zusammenkommen müssen.

Um auf den Punkt zu kommen, es war der Verzehr von Capscain ( in meinem Fall scharf gewürzte Hähnchenschenkel)  und das schon mehr als 24 Std. vorher und dem Tragen von Lasten, die eine "Bauchpresse" erforderten. Ich hatte inzwischen eine Buchführung gemacht, was vor den Anfällen geschen war. Auf die scharfen Speisen ( auch schwarzer Pfeffer enthält Capscain) bin ich zunächst nicht gekommen, weil die Nahrungsaufnahme "mit" schon zwei Tage vorher stattfand. Nachdem ich sämtliche scharfen  Speisen gemieden hatte und zunächst nur noch selbst gekocht habe, verschwanden die Anfälle. Heute, es sind viele Jahre vergangen, kann ich immer noch merken, wenn ich auswärts gegessen habe und in den Speisen vielleicht etwas schwarzer Pfeffer war (ich vergesse schon mal bei der Bestellung darauf hinzuweisen). Dann sage ich zu meinem Mann ," oh mich pickt mein Pudendus" und bin dann froh, wenn kein richtiger Anfall  entsteht.

Auch wenn es für viele Laien oder auch Fachleute kaum nachzuvollziehen ist, ich bin mir sicher, dass meine Beobachtung mit einer Durchlässigkeit des Darmes zu tun hat. Vieleicht war es eine Schädigung durch das viele Antibiotikum nach der Op., auf jeden Fall ist es noch immer schwierig für mich geeignete Medikamente zu finden. Ich vermute, dass in vielen Medikamenten auch "scharfe" Inhaltstoffe sind. Das erklärt dann auch, warum ich nie eine Besserung durch Schmerzmittel erhalten habe.

Ich pflege meinen Darm immer noch reglmäßig mit indischem Flohsamen, esse viel Joghurt und keine Fertigprodukte und vermeide Medikmente.

Mein Rat an alle Betroffenen: versuchen Sie schnellstmöglich zu "entgiften", also viel warmes Wasser (keine Kohlensäure) sicher kein! Alkohol  und schützen Sie den Darm mit schleinbildenden Stoffen.

Wer Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden.

 

  • Beitrag vom 25.04.2017 - 09:27

  • Autor*in:

    ullila

Re: Pudendus-Neuralgie

Guten Tag,

ich leide selbst an einer Pudendusneuralgie und versuche im Folgenden Ihre Frage nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.

Eine Pudendusneuralgie wird i.d.R. zunächst mit Antiepileptika und/oder Antidepressiva behandelt, da gängige Schmerzmittel meist keine Wirkung zeigen. Hier kann es nötig sein mehrere Medikamente bzw. verschiedene Medikamentenkombination auszuprobieren.

Außerdem kann eine gezielte osteopathische und/oder physiotherapeutische Behandlung Erleichterung bringen. Damit können insbesondere Muskelverspannungen gelöst werden, die z.B. durch bewusste oder unbewusste Ausweichbewegungen/-haltungen auf den Schmerz entstehen.

Des Weiteren dient sowohl zur Diagnoseabsicherung als auch zur Therapie eine Infiltration des Nervs mit einem Betäubungsmittel. Die Nervenblockaden können mit Cortison ergänzt werden. Sie können mehrfach durchgeführt werden und haben eine gewisse Heilungschance (rel. gering).

Es ist m.E. schwer in Deutschland medizinische Experten für diese Erkrankung zu finden.

Alles Gute,
Hagens

  • Beitrag vom 22.09.2009 - 17:10

  • Autor*in:

    hagens

Re: Pudendus-Neuralgie

Hallo Krebs,

Ihnen dürfte klar sein, daß ein Neurologe dafür infrage kommt, den Sie sich nach persönlicher Vertrauensbildung suchen sollten.

Die Therapiemöglichkeiten sind unter Eingabe des Stichwortes "Pudendus-Neuralgie" in die Adressleiste durch Infos nachzulesen.

Bevor Sie sich auf eine mögliche Odyssee einlassen, eine persönliche Empfehlung:
Überprüfen Sie sämtliche von Ihnen eingenommenen Medikamente auf diese mögliche Nebenwirkung, indem Sie die Einnahme reduzieren oder absetzen, wenn möglich.
So kann z.B. eine Alkalose vorliegen, die die Neuralgie befördert.

Nicht zuletzt sollten Sie aber auch überprüfen, ob Sie den erforderlichen Vitamin-B-Komplex mit Ihrer Nahrungszufuhr erreichen, was Sie anhand von Literatur nachprüfen können.
Falls nicht, müßten Sie die Ernährung darauf hin ausrichten.
Sollte dies nicht möglich sein, kämen Substitutionen infrage.

Homöopathisch kann Tarantula D 6 hilfreich sein.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

  • Beitrag vom 27.08.2009 - 09:14

  • Autor*in:

    truckdtimsch

Pudendus-Neuralgie

Sehr geehrte Foren-Leser,

wer weiß Hinweise für eine erfolgreiche Behandlung bei Pudendus-Neuralgie. Mich interessieren insbesondere Therapien im Rhein-Main-Gebiet.

Herzlichen Dank für alle Antworten

  • Beitrag vom 26.08.2009 - 12:41

  • Autor*in:

    krebs70