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Vollprothese Oberkiefer - Zu schnell JA gesagt?

Re: Vollprothese Oberkiefer - Zu schnell JA gesagt?

Hallo Wernerf,
ein bekannter hat dies in einer Berliner Praxis machen lassen, Er hatte auch wohl sehr schlechten Knoch so das andere Zahnärzte Ihm einen aufwendigen Knochenaufbau andrehen wollte mit x op´s.
Er hat dann in der Praxis an einem Tag komplett neue feste Zähne auf nur 4 Implantaten bekommen. Das war vor zwei Jahren und ist immer noch super zufrieden. Er kann alles wieder essen , sogar Äpfel! Die Praxis hatte Ihm auch eine Finanzierung angeboten.
Die Methode heisst All-on-4.
Kannst ja mal googeln

Odo

  • Beitrag vom 27.09.2016 - 19:04

  • Autor*in:

    Odo

Re: Vollprothese Oberkiefer - Zu schnell JA gesagt?

Wenn noch Restzähne halbwegs stabil sind ist meist noch eine Teleskopprothese möglich (Google mal).

Wenn der Restzahnbestand sehr schlecht ist dann ist es meist am besten die Zähne zu ziehen, Wunden unter der Vollprothese heilen lassen und nach paar Monaten Implantieren und so einer Implanatatprothese mehr halt geben. Implantatgetragene Prothesen sind leider recht kostspielig.

Aber wenn der Zahnbestand nix mehr hergibt dann ist es die einzige Möglichkeit für mehr Stabilität.

  • Beitrag vom 14.05.2016 - 21:31

  • Autor*in:

    wernerfit

Vollprothese Oberkiefer - Zu schnell JA gesagt?

Hallo zusammen,

Habe starke Parodontitidis im OK (bin gerade 60 geworden), der UK ist soweit in Ordnung; es gibt noch 6 Restzähne, von denen 2-3 noch nicht wackeln, die anderen sind wohl leider "fällig" (Nr. 1, 3 und 4 im rechten OK). Die noch festen sind Nr. 1+2 im linken OK und Nr.7 im rechten OK. Mein ZA sagt, dass in einem sochen Fall einzig eine Vollprothese mit Gaumenplatte im OK möglich ist, der Knochen sei für Implantate momentan zu dünn und würde sich mit der Prothese in ca. 6 Monaten u.U. verbessern, so dass man erst dann über Implantate nachdenken könnte, die dann aber noch mal 6 Monate einheilen müsste, so dass ich erst in 12 Monaten hoffen könnte, festsitzenden Zahnersatz durch Implantate zu erhalten.

Ich habe der Behandlung m.E. leider zu schnell zugestimmt, zu der Angst, mit der Prothese qualvolle Wochen bis zur (hoffentlich erfolgenden) Eingewöhnung zubringen zu müssen, kommt nun der quälende Zweifel: "Habe ich zu einer solch weitreichenden Massnahme zu schnell ja gesagt"? Das Ziehen der Restzähne und das Einsetzen der (wohl schon angefertigten) Prothese, soll schon in ca 12 Tagen stattfinden. Ich fühle mich auch ein wenig überfahren und entmündigt, da eigentlich überhaupt keine Disukussion stattfand, es wurde sofort entschieden: so und nicht anders wird es gemacht. Als "guter Deutscher" (verdammt sei der Untertanengeist!) habe ich wohl auch nicht zu wiedersprechen gewagt, ich weiss auch nicht genau, warum ich das nicht gemacht habe. Danach ging alle Schlag auf Schlag (Heil und K-Plan, Abdrücke, alles innerhalb weniger Tage), aber mittlerweile nagen die Zweifel an mir, und jeder in meiner Umgebung hat dazu eine andere Meinung ("Knochenaufbau ist auch chirurgisch möglich", "hol Dir eine 2.Meinung ein", "bei mir ging es aber so und so..."icon_wink.gif. Momentan beherrscht dieses Thema mein gesamtes Denken, der Gedanke an einen zahnlosen OK schreckt mich gewaltig (habe eigentlich sonst keine Angst beim ZA).

Meine Fragen:

- Ist die geplante Behandlung einschliesslich der Aussage: "Implantate in frühestens 12 Monaten" eurer Meinung nach akzeptabel? Ich kann an der Argumentation des ZA (der mich seit 30 Jahren immer ausgezeichnet behandelt hat) keinen Fehler finden, bin aber etwas enttäuscht, denn ich dachte, beim aktuellen Stand der Technik müsste das schneller gehen, aber der ZA sagt "alles andere (etwa Mini-Implantate) taugt nichts". Außerdem hatte ich gehofft, das die (Voll-)Prothetik mittlerweile über die riesigen Gaumenplatten hinaus wäre, aber das scheint auch nicht so zu sein.

- Gibt es irgendwelche Alternativen? Sollte ich Eurer Meinung nach noch versuchen, das Ganze "zurückzupfeifen" (wohl eher eine Schnapsidee, zudem müsste ich dann natürlich die Prothese komplett bezahlen, einschließlich der KK-Anteile, vielleicht sogar auch die Behandlungen selbst). Die Zähne würden wohl noch einige Monate halten, wenn ich vorsichtig bin, die Brücke.wackelt schon gewaltig.

Wie gesagt, der ZA ist wirklich OK und ich möchte ihn natürlich nicht verärgern. Die Schuld muss ich wohl hauptsächlich bei mir selbst suchen, man hat ja einen Mund, um etwas zu sagen, und das habe ich versäumt.

Ich weiß: Eine verlässliche Aussage lässt sich erst machen, wenn alle Details (z.B. Röntgenaufnahmen des Knochenzustandes etc.) offenliegen, aber ich würde mich schon über tendenzielle Aussagen freuen.

  • Beitrag vom 26.04.2016 - 01:10

  • Autor*in:

    wernerf