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Erkältung: Vorsorge, Behandlung

Erkältete Frau hat Fieber © istockphoto, demaerre

Die Erkältung oder der grippale Infekt ist durch Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber gekennzeichnet. Auslöser der Erkältung sind verschiedene Viren, z. B. das Rhinovirus, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Im Gegensatz zur echten Virusgrippe, der Influenza, verläuft sie in der Regel harmlos.

Vorsorge

Erkältungskrankheiten sind ein Zeichen dafür, dass der Körper bzw. die körpereigenen Abwehrkräfte erschöpft sind. Viel Ruhe und Schlaf helfen bei Erkältungskrankheiten am besten zur schnellen Erholung. Eine zusätzliche Schwitzkur mit Lindenblüten- oder Holunderblütentee sowie Fußbäder ersticken den grippalen Infekt oft schon im Keim. Dennoch: Nur wer abgehärtet ist, kommt gut durch den Winter. Regelmäßiger Sport, Sauna- und Dampfbadbesuche oder tägliche Wechselduschen bringen das Immunsystem in Schwung. Dabei sollte man mindestens drei Monate vor der kalten Jahreszeit damit anfangen.

Der beste Schutz gegen Erkältungen ist ein starkes Immunsystem. Einige Arzneipflanzen wie zum Beispiel der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea), der schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea pallida), Eupatorium, Baptisia oder Thuja werden einzeln oder kombiniert zur Steigerung der körpereigenen Abwehr angewendet. Allerdings gilt dies nur für sachgerecht hergestellte Präparate mit ausreichend hoher Dosierung. Auch eine ausgewogene Ernährung spielt eine Rolle. Nehmen Sie vor allem Vitamin C z. B. in Form von Zitrusfrüchten, Kiwis oder auch in Tablettenform zu sich. Denn ausreichend Vitamin C unterstützt die Abwehrkräfte.

Wer anfällig ist, sollte seinen Körper rechtzeitig abhärtendurch:

  • regelmäßige Saunabesuche
  • Wechselduschen
  • Bewegung an frischer Luft
  • pflanzliche Immunstimulantien aus der Apotheke

Die Kleidung sollte der Witterung angepaßt sein, damit der Körper nicht unterkühlt.

Hat es Sie doch einmal erwischt ist es wichtig,

  • auf ausreichende körperliche Schonung zu achten,
  • viel zu trinken,
  • für ausreichende Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen zu sorgen.

 Da es gegen die Ursache der Erkrankung - die Viren - keine Medikamente gibt, können nur die einzelnen Beschwerden bekämpft werden. Grippemittel enthalten verschiedene Wirkstoffe gegen typische Erkältungssymptome und verbessern dadurch das Allgemeinbefinden. Auch alte Hausmittel, wie Inhalation mit Kamille und Wadenwickel zur Fiebersenkung sind bewährte Methoden, den grippalen Infekt zu bekämpfen. Gegen die Influenza ist eine vorbeugende, jährliche Schutzimpfung möglich.

Therapiemöglichkeiten

Die Behandlung einer "banalen" Erkältung orientiert sich an den Beschwerden. Ein Medikament, das den eigentlichen Verursacher, die Viren, bekämpft, gibt es nicht. In Apotheken steht eine Vielzahl von so genannten Grippemitteln zur Verfügung, die rezeptfrei erhältlich sind. Wenn einige Ratschläge befolgt werden, ist bei einer einfachen Erkältung mit Husten, Schnupfen und eventuell leichtem Fieber in der Regel keine ärztliche Behandlung notwendig. Halten die Symptome länger als 10 Tage an oder verstärken sich noch, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Aktualisiert: 28.11.2013

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