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Bluthochdruck – Leben mit hohem Blutdruck

Blutdruckmessgerät und Medikamente gegen Bluthochdruck © istockphoto, SuzanaMarinkovic

Es kann nicht oft genug betont werden: Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine Wohlstandskrankheit. Zu wenig Bewegung, ungesunde, unregelmäßige Ernährung, Übergewicht, Rauchen und Alkohol – alles Risikofaktoren für Schäden am Gefäßsystem. Alle zusammen potenzieren die Gefahr; minimiert man sie, senkt man das Risiko für Bluthochdruck und seine Folgeerkrankungen.

Hohem Blutdruck vorbeugen

Die Lebensführung, um Bluthochdruck vorbeugen zu können, unterscheidet sich damit nicht von den Allgemeinmaßnahmen, die empfohlen werden, wenn er sich bereits eingestellt hat. Prinzipiell gilt: Vorbeugen ist optimal; frühzeitiges Erkennen und Gegensteuern enorm wichtig.

Auch wenn keine Symptome vorhanden sind, sollten deshalb die regelmäßigen Blutdruckmessungen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt in Anspruch genommen werden.

Bei der allgemeinen Untersuchung des Gesundheitszustandes (Check-Up) ab dem 35. Lebensjahr werden dazu auch weitere Tests (Bluttest, Urintest, EKG) durchgeführt, mit denen sich andere Risikofaktoren für den Bluthochdruck bestimmen lassen.

Bluthochdruck braucht Disziplin

Ist ein Bluthochdruck diagnostiziert, sind regelmäßige Blutdruckkontrollen wichtig. Meist können Betroffene nach Anleitung durch den Arzt diese auch selbst zu Hause durchführen – so ist eine gute Dokumentation über eine längere Zeit möglich. Damit wird kontrolliert, ob die eingeleiteten Maßnahmen gegen Bluthochdruck greifen.

Zusätzlich wird der Arzt auch regelmäßig den Augenhintergrund anschauen und die Organsysteme hinsichtlich Folgeschäden prüfen.

Betroffene sollten sich immer wieder bewusst machen, dass sie Medikamente regelmäßig nach Anweisung des Arztes einnehmen müssen. Der Bluthochdruck ist nicht heilbar – deshalb: Absetzen gilt nicht, auch dann nicht, wenn man sich wohlfühlt.

Ein normaler Blutdruck ohne Symptome ist Ziel der Behandlung und Zeichen, dass die Medikamente gut eingestellt sind, jedoch kein Grund, die Therapie zu beenden.

Aktualisiert: 01.08.2019 – Autor: Dagmar Reiche

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