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Bewusstlosigkeit - Behandlung

Was kann man gegen eine Bewusstlosigkeit tun?

Bei sich selbst: Wenn Sie selbst spüren, dass Ihnen schwarz vor Augen wird, versuchen Sie, Ihren Körper in eine Position zu bringen, in der Sie sich möglichst wenig verletzen: Legen Sie sich auf den Boden und heben Sie die Beine an – so wird die Durchblutung des Gehirns unterstützt und vielleicht können Sie die Bewusstlosigkeit abwenden. Sprechen Sie, auch wenn die Bewusstlosigkeit nur kurz auftrat und Sie ihr keine weitere Bedeutung beimessen, mit Ihrem Arzt über diese Attacke: Sie kann Vorbote einer Hirn- oder Herzschädigung sein, erstes Zeichen eines Diabetes oder Hirntumors – also eine ernsthafte Ursache haben!

Bei anderen: Wenn neben Ihnen jemand bewusstlos wird, helfen Sie am besten, in dem Sie den Betroffenen in die stabile Seitenlage bringen und Atmung und Puls kontrollieren. Verständigen Sie den Notruf, denn bei einer Bewusstlosigkeit sollte immer nach der Ursache gefahndet werden. Das Rettungsteam wird möglicherweise erweiterte Erste-Hilfe-Maßnahmen vornehmen und den Transport in die Klinik überwachen. Dort wird untersucht, welche Ursache für die Bewusstlosigkeit vorliegt.

Aktualisiert: 28.12.2015 – Autor: Nathalie Blanck

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