Neuropathie, Neuritis, Neuralgie – Diagnose und Therapie

Wie wird die Diagnose gestellt?

Infolge der typischen Symptome ist der betroffene Nerv meist schnell identifiziert. Die Ursachenforschung ist dagegen häufig langwieriger und führt nicht immer zum Erfolg. Je nach Ergebnissen der körperlichen Untersuchung und vermutetem Auslöser folgen weitere Tests wie Blutuntersuchungen, Computer- oder Kernspintomografie, Untersuchungen der Funktion von Muskeln und Nerven, elektrophysiologische Diagnostik oder Röntgenuntersuchungen der Gefäße.

Welche Therapie gibt es?

So zahlreich wie die Auslöser sind auch die Behandlungsmethoden – deshalb kann hier nur ein grober Überblick gegeben werden. Wo möglich, wird die Ursache angegangen; daneben wird versucht, die Beschwerden zu lindern. In manchen Fällen muss auch ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden.

Gegen die akuten oder chronischen Schmerzen werden vor allem Medikamente eingesetzt – neben den üblichen schwachen bis starken Schmerzmitteln auch Antidepressiva, Antiepileptika, Radikalfänger (Alpha-Liponsäure) und Lokalanästhetika. Je nach Nervenschmerzen wird auch die Therapie mittels Strom (TENS = transkutane elektrische Nervenstimulation) erfolgreich angewendet.

Daneben kommen physiotherapeutische Maßnahmen, Entspannungs- und psychotherapeutische Verfahren zum Einsatz.

Alternative Behandlungsmethoden

Häufig sind besonders bei chronischen Nervenschmerzen mithilfe von alternativen Methoden gute Erfolge zu erzielen. Typischerweise werden folgende Methoden angewandt:

 

Aktualisiert: 05.09.2017 – Autor: Dagmar Reiche

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