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Obstruktive Schlafapnoe: So kann der Inspire® Zungenschrittmacher helfen

Mann zeigt Zungenschrittmacher von Inspire bei obstruktiver Schlafapnoe © Inspire Medical Systems Inc.

Die obstruktive Schlafapnoe ist eine Erkrankung, die zwar rund vier Millionen Menschen in Deutschland betrifft, aber dennoch kaum bekannt ist. Selbst von Betroffenen wird sie oft lange Zeit nicht bemerkt, denn sie geht mit nächtlichen Atemaussetzern einher, an die man sich morgens nicht erinnern kann. Erst Symptome wie bleierne Müdigkeit tagsüber oder ein merklicher Leistungsabfall lassen Betroffene schließlich einen Arzt aufsuchen. Die Therapie erfolgt in der Regel mit sogenannten CPAP-Masken (Continuous Positive Airway Pressure), also speziellen Atemmasken, die im Schlaf getragen werden. Doch viele Menschen kommen mit diesen Geräten nicht zurecht. Eine wirksame Alternative ist der Zungenschrittmacher – für erholsamen Schlaf bei Schlafapnoe!

Was ist eine obstruktive Schlafapnoe?

Mit dem Begriff Schlafapnoe (auch: Schlafapnoe-Syndrom) bezeichnet man Atemaussetzer, die während des Schlafens auftreten. Anhand der Ursachen werden zwei verschiedene Formen der Schlafapnoe unterschieden:

  • Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist die häufigste Form. Hierbei kommt es im Schlaf immer wieder zu einer kurzzeitigen Blockade der oberen Atemwege durch die Zunge, was vorübergehende Atemaussetzer zur Folge hat.
  • Die zentrale Schlafapnoe (ZSA) tritt deutlich seltener auf. Hier sind die Atemwege zwar nicht beeinträchtigt, doch aufgrund einer Störung im zentralen Nervensystem arbeitet die Atemmuskulatur nicht richtig. Mögliche Ursachen sind beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine Schädigung des Gehirns, etwa infolge eines Schlaganfalls oder einer neurologischen Erkrankung.

Während bei der zentralen Schlafapnoe eine Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung helfen kann, gilt es bei der obstruktiven Schlafapnoe, die oberen Atemwege offen zu halten.

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Was passiert bei einer obstruktiven Schlafapnoe?

Häufig ist eine obstruktive Schlafapnoe mit lautem Schnarchen verbunden. Normalerweise ist Schnarchen zwar lästig, aus gesundheitlicher Sicht aber harmlos. Bei Betroffenen der OSA erschlafft jedoch im Schlaf die Muskulatur im Bereich von Mund und Rachen. Aus diesem Grund fällt die Zunge zurück und verschließt kurzzeitig die oberen Atemwege, wodurch die Atmung aussetzt und die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird.

Daraufhin schlägt das Atemzentrum im Gehirn Alarm. Die Folge ist eine Weckreaktion (Arousal), die sich oft durch ein lautes Einatmen äußert. Betroffene schlafen anschließend meist direkt wieder ein, ohne sich später zu erinnern.

Solche Atemaussetzer sind meist nach einigen Sekunden vorbei, sie können allerdings bis zu zwei Minuten andauern und pro Nacht mehrere hundert Mal auftreten. Doch nicht jede Verengung der Atemwege ist eine Schlafapnoe. Als kritisch gelten mehr als fünf Aussetzer pro Stunde, die jeweils mehr als zehn Sekunden andauern.

Schlafapnoe erkennen: Welche Symptome treten auf?

Typische Symptome der obstruktiven Schlafapnoe sind:

  • lautes Schnarchen
  • kurze Atemaussetzer, die mit einem deutlich hörbaren Einatmen oder Luftschnappen enden
  • plötzliches Erwachen mit Luftnot und Herzrasen
  • flache Atmung (Hypopnoe)
  • Nachtschweiß

Doch nicht immer geht eine OSA mit Schnarchen einher: Vor allem bei Frauen fehlt dieses Symptom häufig. Hinzu kommt, dass die beschriebenen Anzeichen für Betroffene selbst meist nicht zu erkennen sind, da diese die nächtlichen Atemaussetzer nicht bewusst erleben oder sich morgens nicht daran erinnern.

Wichtige Hinweise liefern daher oft die jeweiligen Partnerinnen oder Partner. Auch für diese stellt die obstruktive Schlafapnoe häufig eine große Belastung dar. Einerseits werden sie in vielen Fällen durch laute Schnarchgeräusche wachgehalten, andererseits durch den Schreck, wenn ihre Partner plötzlich aufhören, zu atmen. Daher finden auch die Bettpartner von Betroffenen einer OSA nachts oftmals keine Ruhe, trauen sich aus Sorge jedoch auch nicht, auf ein anderes Schlafquartier auszuweichen. Wenn Ihre Partnerin oder Ihr Partner Sie auf das Auftreten solcher Symptome hinweist, sollten Sie dies unbedingt ernst nehmen und sich ärztliche Hilfe suchen.

Welche Symptome einer OSA treten tagsüber auf?

Zusätzlich zu den nächtlichen Anzeichen kommt es auch tagsüber zu Symptomen einer Schlafapnoe. Denn die häufigen Unterbrechungen des Schlafes führen dazu, dass Betroffene nicht in den Tiefschlaf fallen können, wodurch der Schlaf für sie nicht erholsam ist. In der Folge können unter anderem diese Symptome auftreten:

  • ständige Müdigkeit, trotz ausreichender Schlafdauer
  • Konzentrationsprobleme und Leistungsabfall
  • Kopfschmerzen, die morgens auftreten
  • negative Auswirkungen auf die Stimmung, zum Beispiel Gereiztheit oder depressive Verstimmungen
  • kurzes Einnicken (Sekundenschlaf)
  • Potenzstörungen

Schlafapnoe? Wir helfen weiter!

Sie leiden an obstruktiver Schlafapnoe? Gerne helfen wir Ihnen dabei, einen geeigneten Ansprechpartner in Ihrer Nähe zu finden, der Sie bei der Behandlung unterstützt. Informieren Sie sich online unter www.therapie-auf-knopfdruck.de oder gebührenfrei und unverbindlich unter 0800 000 978 90.

Wie gefährlich ist eine Schlafapnoe?

Für die Gesundheit haben die Atemaussetzer negative Folgen: Durch sie wird die Sauerstoffkonzentration im Blut deutlich reduziert und damit auch die Sauerstoffversorgung von Organen und Gewebe. Für den Körper bedeutet dies enormen Stress.

Unbehandelte erhöht eine obstruktive Schlafapnoe auf Dauer das Risiko für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder nächtliche Herzrhythmusstörungen. Weitere mögliche Folgeerkrankungen sind Diabetes Typ 2 sowie Depressionen. Darüber hinaus kann die Tagesmüdigkeit die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen oder sogar zu Gefährdungen (beispielsweise durch Sekundenschlaf im Straßenverkehr) führen.

Prof. Dr. Sommer (Schlafmediziner)"Schnarchen ist immer ein Zeichen, dass die oberen Atemwege im Schlaf instabil sind", erklärt Schlafmediziner Prof. Dr. med. Ulrich Sommer, Chefarzt der HNO-Klinik am Helios Universitätsklinikum Wuppertal. Es kann zwar harmlos sein, im Falle der OSA ist Schnarchen jedoch ein wichtiges Warnsignal.

 

 

Was tun gegen obstruktive Schlafapnoe?

Bei Verdacht auf eine obstruktive Schlafapnoe sollten Betroffene möglichst zeitnah einen Arzt aufsuchen. Erste Anlaufstelle ist meist der Hausarzt. Eine gesicherte Diagnose wird dann im Schlaflabor gestellt. Dort kann auch der Schweregrad der Erkrankung bestimmt werden.

Was passiert eigentlich in einem Schlaflabor und wie genau erfolgt die Diagnose bei einer obstruktiven Schlafapnoe? Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf der Website von Inspire®.

Eine wichtige Maßnahme bei der Behandlung einer Schlafapnoe ist es, Risikofaktoren wie Übergewicht oder Rauchen nach Möglichkeit zu reduzieren, da diese das Auftreten einer Schlafapnoe begünstigen. Zudem wird empfohlen, in Seitenlage zu schlafen und auf Alkoholkonsum vor dem Zubettgehen oder Schlafmittel zu verzichten.

Daneben gibt es verschiedene Maßnahmen, um die nächtlichen Atemaussetzer zu verhindern, etwa spezielle Atemmasken oder einen Zungenschrittmacher.

CPAP-Maske als Standardtherapie

Mann mit CPAP-Maske gegen Schlafapnoe

CPAP-Maske – © iStock.com/cherrybeans

Als Standardtherapie bei einer obstruktiven Schlafapnoe gilt die Überdruckbeatmung mit einer CPAP-Maske (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure). Diese besteht aus einer Gesichtsmaske, die über einen Schlauch mit einem neben dem Bett stehenden Gerät verbunden ist. Der schlafenden Person wird darüber mit leichtem Überdruck Atemluft zugeführt.

Solche Schlafmasken sind sehr wirkungsvoll und können helfen, die obstruktive Schlafapnoe zu lindern. Doch viele Betroffene fühlen sich durch das Gerät unwohl und eingeengt oder klagen über Folgen wie Mundtrockenheit, eine gereizte oder verstopfte Nase sowie über Druckstellen. Viele Patienten brechen daher die Behandlung mit einer solchen Atemmaske ab.

Wie funktioniert die Inspire® Therapie?

Betroffenen, die an einer OSA leiden und mit der CPAP-Maske nicht zurechtkommen, kann die Inspire® Therapie eine wirksame Alternative bieten. Dabei hilft ein Zungenschrittmacher dabei, die Atemwege während des Schlafens freizuhalten.

Das kleine Gerät wird operativ unter dem Schlüsselbein eingesetzt. Im Schlaf stimuliert es sanft mithilfe einer Elektrode kontinuierlich den Zungenmuskel, sodass dieser nicht erschlafft und die Atemwege blockiert. Dadurch können die Atemaussetzer nachweislich verringert werden, wodurch zugleich die Folgebeschwerden wie Tagesmüdigkeit und mangelnde Leistungsfähigkeit abnehmen.2 Auch das Schnarchen wird oftmals deutlich reduziert.

Die Akzeptanz bei dieser Methode ist sehr hoch: Umfragen zufolge würden sich 94 Prozent der Befragten wieder für einen Zungenschrittmacher entscheiden, berichtet der Schlafmediziner Prof. Dr. med. Sommer.1 Damit stehe für die Behandlung einer obstruktiven Schlafapnoe eine Therapie zur Verfügung, "die ausgesprochen gut funktioniert".

Infografik zu Vorteilen der Inspire Therapie

Vorteile der Inspire® Therapie

Der Schrittmacher wird vor dem Schlafengehen bequem über eine kleine Fernbedienung – also auf Knopfdruck – aktiviert und sorgt dann geräuschlos und im Einklang mit dem Atemrhythmus dafür, dass ausreichend Luft in die Lunge strömen kann.

Frau hält Inspire Zungenschrittmacher

Zungenschrittmacher von Inspire®

Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

Sie kommen für die Inspire® Therapie infrage, wenn:

  • Sie an einer mittleren bis schweren obstruktiven Schlafapnoe leiden (nicht aber an einer zentralen Schlafapnoe oder einer Mischform).
  • bei Ihnen die CPAP-Therapie nicht ausreichend wirkt oder die Maske Ihnen Probleme bereitet.
  • Sie nicht stark übergewichtig sind (Body Mass Index – BMI – unter 35).

Übrigens: Die Kosten für die gesamte Therapie – von der Vorbereitung über die Operation bis zur Nachsorge – in den Inspire® Behandlungszentren werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Sie möchten mehr über die Inspire® Therapie erfahren? Dann informieren Sie sich online unter www.therapie-auf-knopfdruck.de oder gebührenfrei und unverbindlich unter 0800 000 978 90.

Mit der Inspire® Therapie zurück ins aktive Leben

Michael Pillich mit seiner Familie

Michael Pillich mit seiner Familie

Wie sehr eine obstruktive Schlafapnoe das Leben beeinträchtigen kann, weiß Michael Pillich zu berichten. Vor einigen Jahren hatte der 41-jährige Feuerwehrmann kaum ausreichend Energie, seinen Alltag zu bewältigen, so sehr hielt ihn die bleierne Müdigkeit tagsüber im Griff: "Morgens bin ich wie gerädert aufgewacht und wäre am liebsten im Bett geblieben, obwohl ich doch stundenlang geschlafen hatte." Der Vater von zwei Töchtern brachte nicht mehr genug Kraft auf, mit seinen Kindern zu spielen oder seinem Hobby, dem Boxen, nachzugehen. Sogar die Tauglichkeit für seinen Beruf stand in Zweifel.

Den entscheidenden Tipp, dass die Ursache seiner Beschwerden eine obstruktive Schlafapnoe sein könnte, lieferte ein Kollege. Zunächst bekam Michael Pillich eine CPAP-Maske verordnet, doch diese brachte nicht die erhoffte Lösung: Sie verrutschte im Schlaf und war unbequem – ständig verhedderte er sich im Schlauch und selbst seine Frau fühlte sich durch den entstehenden Luftzug beeinträchtigt." Ich habe nicht besser, sondern schlechter geschlafen", fasst er seine Erfahrung zusammen.

Die entscheidende Wende brachte schließlich die Inspire® Therapie. Dank dieser Methode steht Michael Pillich heute wieder voll im Leben. Er gewann seine alte Form zurück, kann heute wieder im Boxring stehen oder mit den Töchtern toben und seinem Beruf als Feuerwehrmann unbeeinträchtigt nachgehen. Die ganze Geschichte von Michael Pillich finden Sie unter www.therapie-auf-knopfdruck.de.

Die Inspire Therapie ist ein vollständig implantierbares, nachweislich wirksames und sicheres System für Patienten, die unter mittlerer bis schwergradiger obstruktiver Schlafapnoe leiden und mit der CPAP Maske nicht oder nicht ausreichend behandelt werden können.

Aktualisiert: 10.09.2020 - Autor: Silke Hamann, Medizinredakteurin