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Falten behandeln

Vielfältige Möglichkeiten zur Faltenbehandlung

Immer mehr Menschen wünschen sich, auch im Alter noch eine junge und straffe Haut zu haben. Dabei sind Falten ganz natürlich und gehören zum Alterungsprozess dazu. Überlegen Sie sich deswegen genau, ob Sie Ihre Falten tatsächlich behandeln lassen möchten – jeder Eingriff ist nämlich auch mit Risiken verbunden.

Methoden zur Faltenbehandlung

Wenn Sie trotzdem etwas gegen Ihre Falten unternehmen möchten, stehen Ihnen verschiedene Methoden zur Verfügung. Im Einzelfall sollten Sie immer mit dem behandelnden Arzt besprechen, welche Methode für Sie am besten geeignet ist. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vor:

  • Falten mit Botox behandeln
  • Falten mit Hyaluronsäure unterspritzen
  • Falten lasern
  • Facelift

Falten mit Botox behandeln

Botox (Botulinumtoxin) wird in erster Linie zur Behandlung von mimischen Falten sowie von Krähenfüßen verwendet. Das Bakteriengift wird direkt in den Muskel gespritzt und sorgt dafür, dass sich dieser entspannt. Somit werden Falten, die durch Muskelzug entstanden sind, geglättet.

Die Wirkung des Nervengiftes tritt nach zwei bis zwölf Tagen ein. Da Botox mit der Zeit vom Körper abgebaut wird, hält der Effekt aber nur kurzfristig an. Nach drei bis neun Monaten muss in der Regel die nächste Behandlung durchgeführt werden, was eine gewisse Abhängigkeit schafft.

Nebenwirkungen von Botox

Wird eine zu hohe Dosis Botox gespritzt, kann es zu Einschränkungen der Mimik sowie Lähmungserscheinungen im Gesicht kommen. Davon können auch benachbarte Muskeln betroffen sein. Zudem können nach der Behandlung Kopfschmerzen und grippeähnliche Symptome auftreten. Diese Nebenwirkungen klingen in der Regel im Laufe der Zeit von selbst wieder ab.

Da es sich bei einer Botox-Behandlung um einen rein kosmetischen Eingriff handelt, werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen. In der Regel kostet die Behandlung zwischen 200 und 600 Euro.

Falten mit Hyaluronsäure unterspritzen

Tiefere Falten werden in der Regel nicht mit Botox behandelt, sondern mit einem Filler wie Hyaluronsäure unterspritzt. Bei Hyaluronsäure handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil der Haut, der Einfluss auf ihre Spannkraft nimmt. Im Laufe des Lebens wird vom Körper jedoch zunehmend weniger Hyaluronsäure produziert.

Durch die Behandlung werden die natürlichen Hyaluronsäurespeicher aufgefüllt und die Haut kann wieder mehr Wasser speichern. Dadurch werden tiefe Falten in Richtung des Hautniveaus angehoben. Eine Behandlung mit Hyaluronsäure ist besonders für den Hals und das Dekolleté sowie für die Wangen und die Augen geeignet.

Nebenwirkungen von Hyaluronsäure

Durch die Behandlung kann es zu Schwellungen und Rötungen kommen, allerdings verschwinden diese Nebenwirkungen meist nach ein bis zwei Tagen wieder. Zudem können sich durch eine Ansammlung der Hyaluronsäure kleine Knubbel und Knötchen bilden, die zum Teil nicht nur tast-, sondern auch sichtbar sind. Meist lösen sich die Knubbel von selbst wieder auf. In einigen Fällen kann jedoch auch eine Einkapselung der Hyaluronsäure vorliegen. Dann ist eine ärztliche Behandlung nötig.

Ähnlich wie bei Botox muss auch bei einer Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure nach einigen Monaten erneut behandelt werden. Die Kosten der Behandlung liegen bei 300 Euro aufwärts.

Falten lasern

Ziel einer Laserbehandlung ist meist eine allgemeine Verjüngung der Haut. Durch die Behandlung werden die oberen Hautstrukturen abgetragen. Dadurch verschwinden Falten und Altersflecken und die Haut wirkt wieder jünger und straffer.

Nach einer Laserbehandlung dauert es etwa eine Woche, bis die Rötungen im Gesicht wieder abgeklungen sind. In einigen Fällen können die Rötungen aber auch deutlich länger anhalten. Drei Monate vor und nach der Behandlung sollten Sie auf Sonne und Solarium möglichst verzichten, um Pigmentstörungen zu vermeiden.

In einigen Fällen kann es trotz des Verzichts auf Sonne und Solarium zu einem Nachdunkeln des behandelten Bereiches kommen. Bildet sich diese Nebenwirkung nicht von selbst zurück, können spezielle Cremes helfen. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Hautverschorfung, Narbenbildung sowie eine Entzündung der Haut.

Facelift

Bei einem Facelift handelt es sich um einen operativen Eingriff, bei dem überschüssiges Fett und überschüssige Haut entfernt, abgesackte Fettdepots an ihre ursprüngliche Position verpflanzt und das Unterhautgewebe gestrafft wird.

Zu den Risiken eines Liftings gehören unter anderem Durchblutungs- und Gefühlsstörungen sowie ein Spannungsgefühl nach dem Eingriff. Werden während der Operation Gesichtsnerven verletzt, kann es dadurch zu Störungen der Gesichtsmuskulatur kommen.

Zudem besteht bei einem Lifting die Gefahr, dass das Gesicht seine Mimik verliert und einen starren, künstlichen Ausdruck bekommt. Wie jeder andere operative Eingriff hinterlässt auch ein Lifting Narben. Diese werden jedoch meist gut hinter dem Haaransatz versteckt.

Aktualisiert: 19.10.2017 – Autor: Kathrin Mehner

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