Aktualisiert: 02.09.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 28.08.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

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Aktualisiert: 28.08.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 28.08.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 28.08.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 28.08.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 28.08.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 02.09.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 02.09.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 17.09.2020 – Autor: Jasmin Rauch

Aktualisiert: 11.09.2020 – Autor: Jasmin Rauch

Aktualisiert: 17.09.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Aktualisiert: 17.09.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

Akne – Richtige Pflege bei Pickeln und Pusteln mehr

Zum ersten Mal verliebt, endlich mal abends ins Kino dürfen, bald vielleicht sogar ein eigenes Auto – Erwachsenwerden ist toll. Weniger "cool" allerdings sind die Pickel und Pusteln, die fast jeden Teenager plagen. Damit die Akne nicht allen Spaß verdirbt, ist die richtige Pflege und Behandlung angesagt. Hormonelle Umstellung sorgt für Pickel "Viele Jugendliche stört sehr der fettige Glanz ihrer Haut", berichtet Professor Dr. Christiane Bayerl, Wiesbaden. Diese Seborrhoe ist typisch, wenn hormonelle Umstellungen während der Pubertät neben vielen anderen Veränderungen auch die Talgproduktion der Haut aktivieren. Eine Hyperkeratose, das heißt übermäßige Verhornung der Talgdrüsen, kommt hinzu. Die Poren der Haut verstopfen, Mitesser – offene, schwarze oder geschlossene, weiße Komedonen – entstehen. Pickel, entzündliche Papeln oder eitrige Pusteln können sich entwickeln. Reinigung der Haut bei Akne "Ein gängiger Fehler ist jedoch eine aggressive Reinigung mit zuviel Seife oder gar alkoholhaltigem Gesichtswasser", warnt Bayerl. Dies strapaziert die Haut unnötig und schädigt den Säureschutzmantel, so dass die Haut anfälliger für Irritationen und Keime wird. Milde Syndets sollten bevorzugt werden. Die Dermatologin empfiehlt Produkte, die speziell für die junge, unreine Haut entwickelt wurden. "Sehr hilfreich sind sanfte Rubbel-Peelings, die außer Schmutz auch überschüssige Lipide, abgestorbene Hautschüppchen und Schweiß gründlich entfernen", erklärt Bayerl. "Dermokosmetische Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Fruchtsäuren lösen die Hornpfropfen und beugen der Bildung von Komedonen vor. Sehr praktisch sind Produkte, die als Peeling wie auch als Maske eingesetzt werden können." Bei frischen Pusteln darf kein Rubbel-Peeling erfolgen. Pflege der Haut und Behandlung der Akne Gepflegt werden sollte täglich mit feuchtigkeitsspendenden Öl-in-Wasser-Emulsionen, beispielsweise mit einem Hydrogel. Eine mattierende Tagescreme nimmt den unschönen Hautglanz. Ungünstig sind stark fetthaltige Cremes, beispielsweise mit Lanolin. Die Jugendlichen sollten auf Pflegeprodukte achten, die als "nicht komedogen" ausgewiesen sind. Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Kamille oder Hamamelis pflegen nicht nur, sondern beruhigen die Haut und lindern Entzündungen. An Mitessern und Pickeln sollte man übrigens nicht selbst "herumdrücken" – das verschlimmert den Hautzustand nur und kann sogar zu Narbenbildung führen. "Besser ist eine regelmäßige manuelle Ausreinigung bei einer geschulten Kosmetikerin", rät Bayerl. Frühzeitig zum Hautarzt zur Behandlung Wer unter Akne leidet, sollte frühzeitig beim Dermatologen Rat suchen. "Wichtig ist ein individuelles Pflege- und Behandlungskonzept, das auf das Hautbild und die Bedürfnisse des jungen Patienten abgestimmt ist", betont Bayerl. Der Hautarzt wird eine Creme oder ein Gel mit einem geeigneten medizinischen Wirkstoff oder bei schwerem Verlauf auch ein Medikament zum Einnehmen verordnen. "Eine maßgeschneiderte Hautpflege kann die dermatologische Therapie dann unterstützen", ergänzt die Expertin. Hautarzt-Tipps zum Thema Akne "Gründlich Waschen beugt Akne vor" Wichtig ist nicht viel, sondern regelmäßig die richtige Pflege! Aggressive Reinigungsmittel können der Haut sogar schaden, zuviel Seife kann eine Akne verschlimmern. Spezielle Akne-Produkte bevorzugen. "Süßes und Saures ist verboten" Eine Akne wird durch keinerlei Diät beeinfusst. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung sorgt allerdings für schöne Haut "von innen". "Sonne hilft gegen Pickel" Nein, zuviel UV-Licht verschlimmert sogar die Verhornung. Deshalb auf ausreichend Sonnenschutz achten, bevorzugt nicht-komedogene Präparate wie Hydrogele verwenden. Vorsicht: Manche Akne-Medikamente machen die Haut zusätzlich lichtempfindlich. "Bei Pickeln ist Schmusen tabu" Keineswegs, denn Akne ist für andere nicht ansteckend. mehr

Schuppenflechte (Psoriasis) mehr

Schon vor über 2000 Jahren wurde die chronische, nach wie vor nicht heilbare Hauterkrankung beschrieben, an der heute schätzungsweise zwei Prozent aller Europäer leiden: Psoriasis, auch als Schuppenflechte bekannt. Silbriggraue, trockene Schuppen, darunter gerötete Hautstellen, oft begleitet von Juckreiz kennzeichnen Psoriasis. Männer und Frauen sind zu gleichen Teilen betroffen. Wer an Schuppenflechte erkrankt, bei dem gerät die Zellbildung und das Zellwachstum der Hautzellen durcheinander. Erneuerung der Hautzellen beschleunigt Normalerweise erneuern sich Hautzellen alle 28 Tage, bei Patienten mit Psoriasis ist diese Phase oft auf 4–7 Tage verkürzt. Die Zellen teilen sich viel schneller als eigentlich vorgesehen, entwickeln sich nicht richtig und lagern sich als Schuppen an der Hautoberfläche ab. Besonders häufig sind Menschen im Alter zwischen 14 und 40 Jahren betroffen. Schuppenflechte kann so harmlos auftreten, dass der Betroffene kaum beeinträchtigt wird. Die entzündliche Erkrankung kann aber auch das Leben wie eine Behinderung einschränken und in besonders schweren Fällen lebensbedrohend sein. Wie entsteht die Psoriasis? Die Ursachen der Psoriasis (Schuppenflechte) sind noch immer nicht endgültig erklärt – vermutlich spielt eine Fehlfunktion der Haut ebenso eine Rolle wie eine fehlgeleitete Immunabwehr (vor allem der sogenannten T-Zellen) im Sinn einer Autoimmunkrankheit – so berichten viele Patienten über Psoriasis-Schübe nach bakteriellen Erkrankungen wie zum Beispiel Halsentzündungen. Die Neigung, eine Psoriasis zu entwickeln, ist wohl vererbt; die Auslöser der Krankheitsschübe variieren individuell: Möglich sind zum Beispiel Infektionen, Verletzungen, Nahrungsmittel, Alkohol, Stress oder Medikamente. Auch der Verlauf der Erkrankung und das Ansprechen auf die Behandlung scheint durch bestimmte Gene beeinflusst zu werden. Die Schuppenflechte ist nicht ansteckend und sie ist nicht primär psychisch bedingt, wobei seelische Belastungen einen Krankheitsschub auslösen oder das Hautbild verschlimmern können. Das wiederum kann zu einem Teufelskreis führen – schließlich hat die chronische und unheilbare Erkrankung Folgen für Gesundheit, Lebensqualität und Beruf und bedeutet damit oft eine starke psychische Belastung für die Betroffenen. Sie werden oft aufgrund der unübersehbaren Krankheitsherde ausgegrenzt oder diskriminiert – die psychischen Belastungen und sozialen Beeinträchtigungen sind damit häufig stärker belastend als die Erkrankung selber. So ist bei Psoriatikern zum Beispiel die Rate an Depressionen und Alkoholabhängigkeit erhöht. Diagnose Psoriasis In den meisten Fällen reicht eine gründliche Anamnese (Patientenbefragung) und eine körperliche Untersuchung, um Schuppenflechte zweifelsfrei zu diagnostizieren oder auszuschließen. Selten ähneln die Befunde denen anderer Hautkrankheiten. Im Zweifelsfall bringen mikroskopische Untersuchungen kleiner Hautproben Klarheit. Bei Verdacht auf eine Gelenkbeteiligung (Psoriasis-Arthritis) sollten Rheumatologen hinzugezogen werden. In diesen Fällen können Röntgenuntersuchungen, Computertomographie und auch Szintigraphie, bei der krankhafte Veränderungen mit Hilfe von radioaktiven Substanzen sichtbar gemacht werden, für die Diagnosesicherung eingesetzt werden. Formen von Schuppenflechte Je nach Verlauf, Ausprägung der Hautveränderungen und Begleiterscheinungen werden verschiedene Arten der Schuppenflechte unterschieden: Die Plaque-Psoriasis (Psoriasis vulgaris) ist eine häufige Form der Schuppenflechte und findet sich bei 80 bis 90 Prozent aller Psoriasis-Patienten. Bei dieser stehen die beschriebenen Hautveränderungen im Vordergrund. Seltener ist die Psoriasis guttata. Sie tritt vor allem nach Infektionen auf und erscheint in Form zahlreicher kleiner Flecken, begleitet von Juckreiz. Die Psoriasis guttata kann in eine chronische Form der Schuppenflechte übergehen. Bei 30 bis 40 Prozent der an Schuppenflechte erkrankten Menschen entwickelt sich langfristig in verschiedenen Gelenken die Psoriasis-Arthritis. Sie betrifft am häufigsten Finger- und Zehen-Gelenke. Psoriasis pustulosa ist eine recht seltene Sonderform der Schuppenflechte. Hier bilden sich mit Eiter gefüllte Bläschen (Pusteln) auf geröteter Haut. Befallen sind entweder nur Hände und Füße oder bei der "generalisierten Form" der ganze Körper (Erythrodermia psoriatica). Schwerere Verläufe und Begleiterkrankungen nehmen mit dem Alter zu. Außerdem scheint bei Psoriasiskranken das Risiko für Verkalkungen der Blutgefäße, insbesondere der Herzkranzgefäße und damit für einen Herzinfarkt erhöht zu sein; außerdem entwickeln sie häufiger eine Crohn-Krankheit. mehr